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Waisenbesen Sam findet seinen Papa
Bürstentheater „Willkommen in Brush City“ feiert an den Zinzendorfschulen seine Uraufführung
Ach, Du liebe Bürste! Eine Welturaufführung der ganz speziellen Art erlebten am Donnerstag Eltern und Freunde der Klasse 6a. Mit dem kurzweiligen Stück „Willkommen in Brush City“ erweckten sie Spülbürsten und Handfeger zum Leben, sogar eine Badebürste fand sich in den Reihen der haarigen Akteure.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Der kleine Handfeger Sam hat Ärger mit dem Direktor des Waisenhauses, in dem er lebt und reißt aus. In der großen Stadt „Brush City“ trifft er auf jede Menge Leute, die ihm helfen, bevor er sich abends hundemüde aufs Ohr haut. Im Traum erscheint ihm E.T. und prophezeit ihm, er werde bald seinen Vater treffen, was sich schon am nächsten Tag bewahrheitet. Es gibt ein Happy End in Brush City und der kleine Feger verträgt sich seinem Daddy zuliebe sogar mit seiner Stiefmama.
Mit passender Musik wie „Help!“ von den Beatles und Bobby McFerrin’s „Don’t Worry, be Happy!“ gelang es den Schülern, den Bürsten und Besen so etwas wie einen Charakter einzuhauchen. Die liebevolle „Garderobe“ der haarigen Mimen tat ihr übriges.
Entstanden ist das Projekt im Fach Rhetorik, wie die Klassenlehrerin Sr. Maurer erklärte. „Ich hatte so etwas mal vor etlichen Jahren auf einem Kirchentag gesehen“, erinnerte sie sich. „Kurz vor Weihnachten brachte ich eine Spülbürste mit, die ich hinter die Tafel hielt und mit ihr agierte.“ Die Kinder bogen sich vor Lachen und so entstand die Idee, ein ganzes Bürstentheater zu inszenieren.
Die Lehrerin brachte Heißkleber mit und die Kinder Knöpfe, Stoffreste, Bürsten und Besen. Nach und nach hatte jeder eine Figur, aber es gab kein Stück. „Dann schreibe ich eben etwas“, schlug Lissy Michna, eine der Schülerinnen, vor. Sie fragte ihre Mitschüler, wen sie darstellen wollten und textete kurzerhand die kleine Story. Wie es sich für eine anständige Uraufführung gehört, gab es auch eine fulminante Premierenfeier – dazu hatten die Eltern mit einem gut gefüllten Buffet gesorgt.
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Kleine Forscher experimentieren
Kinder sinnvoll zu beschäftigen, dieser Arbeit eine Struktur geben und das ganze gemeinsam mit Kollegen zu erledigen, das müssen angehende Erzieherinnen erst lernen...
Mit Kindern auf Entdeckungsreisen gehen
Interessantes und Verblüffendes entdecken die Kinder derzeit in der Grundschule Mönchweiler. Die Maus Fred – unterstützt von Nathalie Kühn, Martin Wegener, Tineke Henrich und Julia Meister, vier angehende Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik an den Zinzendorfschulen Königsfeld – ist mit ihnen als Forscherteam den Geheimnissen der Wissenschaft auf der Spur....
Schriftliche Prüfungen für 168 Abiturienten der Zinzendorfschulen haben begonnen
Fünf Themen im Fach Deutsch zur Auswahl
Der Anfang ist schon mal geschafft: Am Montag haben die insgesamt 168 Abiturienten der allgemeinbildenden und beruflichen Zinzendorfgymnasien im Fach Deutsch ihre erste schriftliche Prüfung zur allgemeinen Hochschulreife abgelegt. Wie an allen Schulen des Landes sind es wesentlich mehr Kandidaten als in den Vorjahren, da der erste Jahrgang des 8-jährigen Gymmasiums gleichzeitig mit den Abiturienten des neunjährigen Gymnasiums zur Prüfung antritt.
Zur Wahl standen fünf verschiedene Aufgaben, die von Interpretationen über Erörterungen bis zum Verfassen eines Essays reichten. Die Schüler hatten fünfeinhalb Stunden Zeit, sich für eine der Aufgaben zu entscheiden, sich einzulesen und ihr Thema zu bearbeiten.
In den verschiedenen Prüfungsräumen rauchten die Köpfe, auf den Tischen stapelten sich Schokoriegel, Obst und Getränke, nicht wenige hatten auch einen Glücksbringer dabei, die jüngeren Mitschüler hatten aus verschiedenen Fenstern aufmunternde Transparente gehängt.
In den nächsten Tagen folgen noch drei weitere schriftliche Prüfungen, dann haben die Abiturienten eine kurze Verschnaufpause, bevor es nach den Pfingstferien mit den mündlichen Prüfungen in den Endspurt des diesjährigen Abiturs geht.












