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Englischunterricht mal anders: Yoga und American conversation

Die Klasse 8a gestaltete zum Schuljahresende ihren Englischunterricht für 90 Minuten völlig anders. Über das Carl-Schurz-Haus der Universität Freiburg konnte die Klasse am Programm “Inside America“ teilnehmen und lud eine Muttersprachlerin in den Unterricht ein. Die Schülerinnen und Schüler sprudelten nur so vor Ideen und hatten ein vielseitiges Programm für diesen Besuch zusammengestellt.

Zunächst wurde die Studentin Milica Vucicevic  mit einem Interview in der Klasse vorgestellt, dann ging es auf eine “guided tour“ durch den Schulcampus. Anschließend lauschten alle der Präsentation der Amerikanerin, die ihren Familien- und Unialltag in Chicago und Iowa vorstellte.

Die gemeinsame  Zeit sollte dann sportlich aktiv beendet werden. Leider spielte das Wetter für ein Fußball- oder American Football-Spiel nicht mit, sodass kurzerhand umdisponiert wurde. Unter den amerikanischen Anweisungen der Fachfrau machten alle gemeinsam Yoga. Mit viel Spaß und Freude waren alle bei der Sache. Schnell war die Zeit vergangen und es galt die Studentin voller Herzlichkeit, Dankbarkeit und einem kleinem Geschenk zu verabschieden. Alle waren sich einig: “It was a fantastic day! the time with Milica was great!“

Heike Lutz-Marek


erstellt am 25.07.2017


Absolventen der Fachschulen mit Gottesdienst verabschiedet

„Hakuna Matata  - ihr schafft das!“ gaben die angehenden Erzieherinnen und Erzieher des ersten Ausbildungsjahrs an den Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen ihren Mitschülern, die ihre schulische Ausbildung jetzt beendet haben, mit auf den Weg.

Natürlich machen sie sich Gedanken über ihre Zukunft, werden sie in ihrem neuen Job gut genug sein? Schnell, kreativ, kommunikativ und sportlich? Passt der gewählte Beruf zu ihnen, schaffen sie ihre Arbeit, wie sind die neuen Kollegen, finden sie eine Wohnung und ist diese Welt noch zu retten? „Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einige Stunde verlängern?“ fragten sie in der szenischen Umsetzung einer bekannten Bibelstelle.

Auch musikalisch wurden die Absolventen zur Gelassenheit ermutigt: Disney-Lieder wie „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit´“ und eben „Hakuna Matata“ aus dem Musical „König der Löwen“ wechselten sich ab mit Mut machenden Gospels, Psalmen und Gebeten.

„Es fühlt sich an, als säße man zwischen zwei Stühlen“, meinte die Abteilungsleiterin der Fachschulen, Sr. Schoo-Schemmann, als sie die letzten beiden Jahre der Absolventen Revue passieren ließ. Einerseits hieß es für sie Abschied zu nehmen von Lehrern, Mitschülern, für viele auch von Königsfeld, andererseits liegt der Neubeginn in Form des einjährigen Berufspraktikums vor ihnen. Wenn sie dies absolviert haben, kommen sie noch einmal für ein Kolloquium an die Zinzendorfschulen, bevor sie die staatliche Anerkennung als Erzieher, beziehungsweise Jugend- und Heimerzieher bekommen. Einige von ihnen haben die Gelegenheit ergriffen, freiwillig zusätzlichen Unterricht zu nehmen und die Prüfung zur Fachhochschulreife abzulegen. Damit können sie nun an jeder Fachhochschule studieren.

Für sehr gute Schulische Leistungen wurden Nicola Lawrenz und Arne Busch mit der Amos-Comenius-Medaille ausgezeichnet, für ihr soziales Engagement bekamen Jana Moosmann, Carina Hepting und Maximilian Tanzer den Preis vom Verein der Freunde und Förderer.



Die Absolventen der 2BKSW2:

Lukas Bogatzki, Damaris Bukowski, Arne Busch; Lena Dondorf, Lukas Fetzer, Patrick Gruber (auch Fachhochschulreife), Michaela Höflich (auch Fachhochschulreife), Jiyan Ilhan, Luise Kaesemann (auch Fachhochschulreife), Jessica Kopp, Christopher Lachenmaier, Lisa Mater (auch Fachhochschulreife), Miriam Meder (auch Fachhochschulreife), Lukas Molnar (auch Fachhochschulreife), Philipp Niemann, Michael Oertel, Philipp Probst, Anita Rutz, Sabrina Schwenk, Maximilian Tanzer, Jana Trippel, Annalena Zelano (auch Fachhochschulreife).

 

Die Absolventen der BKSP2:

Wolfgang Bergmann, Alina Celar, Sebastian Hackenbruch, Carina Hepting, Ivana Juric, Lea Kopp (auch Fachhochschulreife), Nicola Lawrenz, Linda Merz, Jana Moosmann, Lorena Moosmann, Sarah Motz, Hüsniye Canan Sari, Milena Theurich, Ilaria Ubbriaco, Linda Wehrle, Stefanie Wunderle (auch Fachhochschulreife).


erstellt am 24.07.2017


Werkrealschüler und Berufsfachschüler verabschiedet

Mit einem feierlichen Gottesdienst habe die Zinzendorfschulen insgesamt 51 Absolventen der neunten Klasse der Werkrealschule mit Hauptschulabschluss und der zehnten Klasse der Werkrealschule sowie der Berufsfachschulen mit Mittlerem Bildungsabschluss verabschiedet.
Der stellvertretende Schulleiter Br. Hertnagel freute sich mit den Absolventen und lobte sie: „Ihr habt euch richtig reingehängt und könnt sehr stolz auf euch sein.“
Er zitierte das Lied „Erfolg ist kein Glück!“ des Rappers Kontra K, in dem es heißt, Erfolg sei harte Arbeit, was er jedoch auch in Frage stellte. „Vieles strengen sich sehr an und dann klappt es trotzdem nicht“, musste er schon öfter beobachten. Glück spiele sehr wohl auch eine Rolle, etwa, wenn es darum geht, ob bei der Prüfung die Fragen gestellt werden, auf die sich die Schüler vorbereitet haben. „Ihr alle habt von Gott irgendwelche Gaben bekommen“, sagte er und wünschte den Absolventen, dass sie für sich herausfinden, welche es sind, um nach ihren Begabungen leben zu können.
Einige der Abgänger schafften besonders gute Leistungen, für die sie mit Urkunden ausgezeichnet wurden: Felix Kammerer schaffte den besten Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse der WerkRealschule. Bei den Absolventen der zehnten Klasse der WerkRealschule, die ihren Mittleren Bildungsabschluss erreicht haben, erzielte Albert Rico Martin die beste Leistung in Mathematik und Englisch, die beste Jahresleistung zeigte Lee Ann Scarinci. Zudem wurden die beiden ebenso wie Jennifer Sitzberger vom Elternbeirat mit einem Preis für ihren sozialen Einsatz gewürdigt. Der Elternbeiratsvorsitzende Kai-Uwe Quandt hatte die Auszeichnungen persönlich überreicht.

An der Berufsfachschule wurden Kim-Lisa Bernstorff und Elias Ebnet für die besten Prüfungsleistungen ausgezeichnet, beide schnitten besonders gut in Mathematik ab.

  

Die Absolventen der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung:

Jule-Antonia Bieg,  Schramberg;  Lea Flaig, Villingen-Schwenningen; Annika Hahl, Donaueschingen; Clarissa Jorcke, Villingen-Schwenningen; Elisabeth Kalaitzi, Villingen-Schwenningen; Laura Vanessa  Kroh, St. Georgen; Angelina Mercuri, St. Georgen; Jonas Reiner, Königsfeld; Jenny Spitznagel , Villingen-Schwenningen; Leonardo Tufaro, Villingen-Schwenningen.

 

Die Absolventen der Berufsfachschule Wirtschaft:

Christian Augsten, St. Georgen;  Kim-Lisa Bernstorff, Villingen-Schwenningen; Robin Braun, Bad Dürrheim; Elias Ebnet, Bräunlingen; Lukas Gretzinger, Stuttgart; Rowina Hennings, Villingen-Schwenningen; Jan-Ole Hertkorn, Villingen-Schwenningen; Noemi Kimmich, Schiltach; Michael Müller, Schonach; Jonas Peters, Königsfeld; Marco Podolski, Niedereschach; Daniel Schmidt, Villingen-Schwenningen.

 

Die Absolventen der 10 W:  

Lukas Bacher, Donaueschingen; Fabian Bürkle, St. Georgen; Joshua Hils, Königsfeld; Chantal Höckele, Geisingen; Cedric Merkt, Schramberg; Albert Rico Martin, St. Georgen; Lee-Ann Scarinci, Oberndorf; Kai Schweikert, Korntal-Münchingen; Jennifer Sitzberger, Tennenbronn; Marc Stoll, Schönwald; Morena Wolbert, Königsfeld;

 

Die Absolventen der 9W:

Lukas Aberle, Niedereschach; Michelle Bergold, Villingen-Schwenningen; Amunet Hagras, Mönchweiler; Julian Hogg, Bad Dürrheim; Jan Horn, Donaueschingen; Felix Kammerer, Königsfeld; Dominik Koch, St. Georgen; Amadea Mäder, Donaueschingen; Max Pluskat, Bräunlingen; Mandy Ramsaier, Mönchweiler; Matthias Randau, Villingen-Schwenningen; Christina Rößler, Konstanz; Sophia Schmid, Villingen-Schwenningen; Julian Schwarzwälder, Königsfeld; Luca Skopp, Niedereschach; Marco Tauser, Niedereschach; Timo Tauser, Niedereschach; Philipp Weidenfeld, Löffingen.


erstellt am 21.07.2017


Fair-Trade-Turnier als Schulprojekt

Wirtschaften, Verwalten und Recht (TOP WVR) nennt sich ein themenorientiertes Projekt, das fester Bestandteil des baden-württembergischen Bildungsplans für Realschulen ist. Was sich so dröge anhört, kann aber durchaus Spaß machen, wie die achten Klassen von Realschule und WerkRealschule der Zinzendorfschulen bewiesen haben: Sie entschieden sich dafür, ein Fußball-Turnier für die Klasse 5-7 auszurichten und zwar ganz im Zeichen des fairen Handels.

Zur Stärkung der Spieler und Zuschauer gab es frisches Obst und Gemüse aus regionalem oder fairem Handel, auch bei der Wahl des Brötchenlieferanten und des Fleischers, der die Würstchen lieferte, schauten die Schülerinnen und Schüler genau hin und prüften mehrere Anbieter auf ihre Nachhaltigkeit hin, bevor sie sich für einen entschieden. Die Herkunft der angebotenen Lebensmittel haben sie genau dokumentiert.

Natürlich waren auch die Fußbälle, mit denen die Schülerinnen und Schüler spielten, aus fairer Produktion: Der örtliche Eine-Welt-Laden Ujamaa hatte den Zinzendorfschulen die goldfarbenen Bälle mit dem GEPA-Logo - genau wie die Schokoriegel, die bei einem Gewinnspiel winkten - zum Einkaufspreis überlassen. Weitere Gewinne waren Gutscheine der örtlichen Cafés sowie des Soccer-Centers. „Das haben die Schülerinnen und Schüler alles selbst organisiert“, erklärte die Klassenlehrerin der 8W, Sr. Pfeiffer.

Es traten aus jeder Klasse zwei Mannschaften an, wobei die fünften Klassen gegeneinander spielten und die siebenten gemeinsam mit der 6r in einem separaten Turnier startete. Die beiden Siegermannschaften durften ihre Bälle behalten. Trotz des Regens hatten alle viel Spaß bei dem Turnier.

Mehr Bilder gibt es hier.

 

 


erstellt am 20.07.2017


Ein Hut auf Reisen – angehende Erzieher gestalten Bilderbuch für Kinder

Seit längerer Zeit werden an den verschiedenen Zinzendorfschulen die innovativen Methoden des Schulentwicklers Heinz Klippert eingesetzt, mit denen sich Schüler bestimmte Themen ganzheitlich erarbeiten können – auch an der Fachschule für Sozialwesen. Dort haben die angehenden Erzieher aus der Klasse 2BKSP2 jetzt im Handlungsfeld musisch-kreatives Gestalten ein schönes Projekt realisiert: Sie haben ein Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren samt der zugehörigen Lieder erfunden. Die Zielsetzung galt ästhetischen Erfahrungs- und Lernprozessen in allen Bereichen, besonders in Bewegung, Sprache, Musik und bildnerischem Gestalten.

In der Geschichte wird ein handgefertigter Hut aus dem Schaufenster eines Hutmachers vom Wind weggetragen. So gelangt er von der Ostsee in den Schwarzwald und von dort in die Türkei, nach China und Mexiko, bevor er wieder nach Hause kommt und den Hutmacher mit seinen spannenden Erzählungen zu tollen Kreationen inspiriert.

Zu den jeweiligen Ländern, in die der Hut geweht wurde, haben die angehenden Erzieher entsprechende Tänze und Musik ausgesucht.  „Die Fröhlichkeit der unterschiedlichen Tänze und das Rhythmus-Spiel mit verschiedenen Instrumenten sind wichtige Bausteine, um die Bedeutung und Ausdruckskraft der Körpersprache, Bewegung und Musik bei Tanzgeschichte zu erfahren“, erklärt die Musiklehrerin Sr. Grässlin und der ebenfalls an dem Projekt beteiligte Kunstpädagoge Br. Rist ergänzt anerkennend: „Die Schritte des methodischen Handels bei der Planung und Durchführung hat der Klasse einen hohen zeitlichen Einsatz abverlangt.“

Bei dem Projekt konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowohl ihre eigenen musikalischen Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten erproben und weiterentwickeln als auch etwas Bleibendes schaffen.


erstellt am 19.07.2017


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen