Die Zinzendorfschulen bieten verschiedene Zweige, die durch ein übergreifendes Kollegium eng verknüpft sind. Wege und Übergänge richten sich ganz nach den persönlichen Begabungen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen.
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Die Zinzendorfschulen bieten verschiedene Zweige, die durch ein übergreifendes Kollegium eng verknüpft sind. Wege und Übergänge richten sich ganz nach den persönlichen Begabungen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen.
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Jedes neue Schuljahr wird gemeinsam im Kirchensaal begonnen. Dieser traditionelle Gottesdienst charakterisiert die Verbundenheit aller Schulzweige, die sich in festlichen und sportlichen Ereignissen fortsetzt. „Morgensegen“ und „Stille fünf Minuten“ stimmen auf den schulischen Alltag ein.
Die verschiedenen Zweige der Zinzendorfschulen sind durch ein übergreifendes Kollegium eng verknüpft. Wege und Übergänge richten sich ganz nach den persönlichen Begabungen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen. Im Tagesinternat (bis Klasse 10) wird das betreute Lernen durch Spiel und Entspannung aufgelockert.
Drei Gymnasien führen zum Abitur:
Das allgemein bildende Gymnasium (G8) bietet die Wahl zwischen dem naturwissenschaftlichen und dem sprachlichen Profil. In der Oberstufe steht ein breites Fächerangebot zur Verfügung.
Die beruflichen Gymnasien der sozialwissenschaftlichen (SG) und wirtschaftswissenschaftlichen Richtung (WG) bauen auf die mittlere Reife an Real- oder Fachschulen bzw. die erfolgreich absolvierte 10. Klasse eines Gymnasiums auf. Sie führen zur allgemeinen Hochschulreife (Studierfähigkeit aller Fächer). Ein verpflichtendes 14-tägiges Praktikum in Klasse 11 bietet Gelegenheit, spätere Berufsfelder zu erkunden. Damit ist auch im gymnasialen Bereich ein Verbindungsglied zwischen Schule und Beruf geschaffen worden.
Problemlose Übergangsmöglichkeiten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gibt es zwischen den Gymnasialzügen und Realschule bzw. Berufsfachschule.
Eigenständigkeit im Lernen fördert der Unterricht in Form der sogenannten Freiarbeit, die in unsere pädagogische Arbeit der Realschule und des Gymnasiums integriert ist. „Lernen lernen“ und „Methodentraining“ sind in allen Schularten fester Bestandteil des Curriculums.
Ein sinnvolles Angebot an außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Klassenfahrten ergänzt den Unterricht in allen Schulzweigen. Nationale und internationale Schüleraustausche erweitern den Horizont beziehungweise dienen der Vertiefung der Sprachkenntnisse und des Kennenlernens anderer Kulturen.
Zwei Schulzweige führen zu einem mittleren Bildungsabschluss:
Die zweizügige Realschule endet in Klasse 10 mit dem Erwerb der mittleren Reife. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in Klasse 9 im Themengebiet „Berufsorientierung“. Ein zweiwöchiges Berufspraktikum gehört ebenso zum Angebot, wie die sich daran anschließende „Berufsbörse“ und der Projektunterricht im Themengebiet „Wirtschaft, Verwalten und Recht“.
Absolventen der 9. Klasse jeder Schulart, denen am Ende der Grundschule Mut und Gelegenheit fehlten, den Weg zur mittleren Reife einzuschlagen oder diejenigen, die nach einem ersten Anlauf feststellen, dass sie auf dem eingeschlagenen Weg nicht zum Ziel gelangen, können an der 2-jährigen Berufsfachschule (Hauswirtschaft und Ernährung) in zwei Jahren die Fachschulreife erlagen. Somit haben sie dann u. a. die Möglichkeit, an einem unserer beruflichen Gymnasien die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
Die Berufsbildenden Schulen runden mit ihren Ausbildungs- und Abschlussmöglichkeiten das Angebot ab
Die Berufsfachschule für Kinderpflege bereitet auf die Arbeit in Familien sowie in sozialpädagogischen Einrichtungen, z. B. Kindergärten, vor. Voraussetzung für die Aufnahme ist der Hauptschulabschluss bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand. Die zweijährige schulische Ausbildung hat besondere Schwerpunkte im hauswirtschaftlich-pflegerischen und sozialpädagogischen Bereich. Das anschließende von der Schule betreute einjährige Berufspraktikum endet mit der staatlichen Anerkennung.
Der erfolgreiche Besuch unseres 1-jähriges Berufskollegs für Praktikantinnen und Praktikanten (1BKPR) ist wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme an unserem 2-jährigen Berufskolleg für Sozialpädagogik (2BKSP) (Fachschule für Sozialpädagogik). Diese beiden aufeinander aufbauenden Bildungs- und Ausbildungsgänge sind Garant für eine qualifizierte Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. Erzieher. Voraussetzung für die Aufnahme in das 1BKPR ist ein mittlerer Bildungsabschluss und ein Praktikantenvertrag mit einer Kindertagesstätte. Mögliche Vorbildung für die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik ist außerdem die Hochschulreife. Der insgesamt 3-jährigen schulischen Ausbildung folgte ein 1-jähriges von der Schule betreutes Berufspraktikum in einem Kindergarten, Hort oder Heim. Diese insgesamt 4-jährige Ausbildung qualifiziert für die pädagogische Arbeit in Kindergärten und Kinderheimen und verwandten sozialpädagogischen Einrichtungen.
Durch einen Zusatzunterricht in Mathematik kann die Fachhochschulreife erlangt werden.
Besondere Gewichtung erhält in Königsfeld die religionspädagogische und musische Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler entsprechen damit später auch den besonderen Anforderungen von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft.
Die Zinzendorfschulen sind eine gemeinnützige Einrichtung, die von kirchlichen und staatlichen Stellen unterstützt wird. Die Internatsbeiträge können entsprechend der gesetzlichen Regelungen (BAföG) finanziert werden.