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Aktuelles

Hier finden Sie kurze Berichte über die wichtigsten Ereignisse an den Zinzendorfschulen. Bilder können Sie durch anklicken vergrößern!!

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Pädagogischer Nachmittag vor den Ferien

Br. Wittmann stellt Stand der Schulentwicklung vor

Am letzten Tag vor den Fastnachtsferien versammelten sich die Lehrer wieder zu einem pädagogischen Nachmittag. Bevor sie sich in die einzelnen Arbeitsgruppen aufteilten, stellte der geschäftsführende Schulleiter Br. Wittmann und  der Abteilungsleiter  Realschule, WerkRealschule und Berufsfachschule, Br. Giesel, den aktuellen Stand der Schulentwicklung vor. Es gelte, auf die neuen Gemeinschaftsschulen und die Diskussionen um die Fachschulen zu reagieren, so Br. Wittmann.

Die Schulleitung ist derzeit dabei, die Alleinstellungsmerkmale der Zinzendorfschulen stärker herauszuarbeiten und informierte vorab schon einmal über die verschiedenen Pläne. „Es klingt nach viel Arbeit, aber auch nach vielen Möglichkeiten“, so Br. Wittmann. Parallel dazu werde die Kommunikation nach Außen noch weiter intensiviert. Die Aufgabe der Zukunft sei nicht nur, die Sache möglichst gut zu machen, sondern dies auch bekannt zu machen.

Anhand von Messestand, Werbebannern und den verschiedenen Druckerzeugnissen konnten sich die Pädagogen einen Überblick darüber verschaffen, wie sich die Zinzendorfschulen derzeit nach Außen präsentieren.


erstellt am 15.02.2012


Physik erfahrbar machen: Fünftklässler besichtigen Magnetfabrik

Besuch in Hardt bei Brugger Magnetsysteme

Manche Dinge lassen sich viel leichter begreifen, wenn man sie vor Augen hat und nicht nur aus Büchern kennt. Daher waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Zinzendorfschulen begeistert bei der Sache, als der Vater eines Mitschülers sie in seinen Betrieb eingeladen hat. Bei der Firma Brugger-Magnetsysteme in Hardt staunten sie über die Herstellung und die  vielen Anwendungsmöglichkeiten für Magnete.

Als erstes durften die Schüler sich jeder ein eigenes Namensschild basteln - natürlich mit Magneten, die im Gegensatz zu den sonst üblichen Sicherheitsnadeln keine Löcher in der Kleidung hinterlassen. In der Fabrik konnten sie sehen, wie mit Hilfe von Strom Rohlinge magnetisiert werden und wofür man sie gebrauchen kann. Die Schüler waren erstaunt, dass Lebensmittel wie Mehl oder Speiseöl mit Eisenteilen verunreinigt sein können und mit Hilfe von Magneten gereinigt werden, bevor sie verpackt werden.

Georg Brugger-Efinger erklärte den Schülern alles genau und hatte auch so manchen verblüffenden Trick parat wie etwa den magnetischen Nagellack, der wie von Geisterhand Ornamente auf dem lackierten Nagel zaubert. Sehr beeindruckend war auch die Herstellung eines eigenen Magneten, den jedes Kind mitnehmen durfte.



erstellt am 15.02.2012


Märchenhaftes Wochenende an den Zinzendorfschulen

Angelika Staude erzählt und Kinder spielen Märchen

Wie viel Spaß eigenverantwortliches Lernen machen kann, haben jetzt die Fünftklässer der Zinzendorf-Realschule erfahren. In einem über mehrere Wochen dauernden Projekt haben sie das Thema „Märchen“ im Deutschunterricht behandelt. Zu Beginn der Unterrichtsstunden hatten sie Märchenszenen mit Handpuppen aus dem Kasperletheater nachgespielt, als Aufsatzthema durften sie sogar ein eigenes Märchen erfinden.

Der krönende Abschluss des Lernprojektes war jedoch ein gemütliches Märchenwochenende im Haus Katharina von Gersdorf, bei dem sie Luftmatratzen, Schlafsäcke, Decken und ihre Kuscheltiere mitgebracht hatten und in den Klassenräumen schliefen.

Für den Samstagabend hatte die Deutschlehrerin Christine Boldt die Königsfelder Märchenerzählerin Angelika Staude eingeladen, die mit vielen Requisiten und einem ansprechenden Bühnenbild angereist war.
Aufs Jahr genau 200 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Märchenbuchs der Gebrüder Grimm erzählte sie das Märchen von Frau Holle und den beiden ungleichen Schwestern – der fleißigen und der faulen - die für ihre Hilfe mit Gold und ihre Untätigkeit mit Pech überschüttet wurden.

Im Anschluss an diese Erzählung durften die Kinder selbst in die Rollen von Frau Holle, den Schwestern, deren Mutter und sogar dem Haus von Frau Holle schlüpfen. Alle waren mit großer Begeisterung dabei und hatten riesigen Spaß bei der kleinen Inszenierung.

Später stand in der Turnhalle noch ein Märchenparcours auf dem Programm: Hierbei galt es, ein Drachenei zu erobern, um die kranke Prinzessin zu retten. Der Sportlehrer Markus Luschin hatte sich die Geschichte ausgedacht, bei der die Kinder über einen Schwebebalken balancieren und sich mit einem Seil über eine Schlucht schwingen mussten. Am nächsten Morgen hatten die Schüler ihren Eltern, die zum Frühstück in die Schule kamen, viel zu erzählen.



erstellt am 12.02.2012


Hilfe bei Überforderung in der Schule, Stress im Elternhaus und Prüfungsangst

Professionelle Beratung und Therapie an den Internaten

Streit im Elternhaus, Trennungen, AD(H)S, Essstörungen, Internetsucht und Prüfungsangst: Von den Problemen, unter denen die Kinder und Jugendlichen heute leiden, sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Zinzendorfinternate nicht verschont. Jedoch wird ihnen hier Unterstützung angeboten, die auf den ersten Blick wie Luxus erscheint.

Die systemische Familientherapeutin Corinna Lindenau bietet regelmäßig ihre Hilfe an. In einem der Internate hat sie ein Büro, in dem vertrauliche Gespräche möglich sind, über einen Briefkasten oder per Mail ist die Kontaktaufnahme jederzeit möglich. „Eigentlich“, so die Expertin, „wäre es wünschenswert, dass jede Schule dieses Angebot machen könnte.“

Was ursprünglich lediglich als punktuelles Beratungsangebot vorgesehen war, wird im Bedarfsfall oft zur längeren Therapie. „Natürlich nur dann, wenn eine Gesprächstherapie auch etwas bewirken kann“, räumt Corinna Lindenau ein. Falls nötig, kann die Therapeutin, die vorwiegend in der ambulanten Jugendhilfe arbeitet, dank ihrer guten Kontakte auch schnell Termine beim Kinder- und Jugendpsychiater vermitteln. „Das ist ganz wichtig“, sagt sie, „denn die sind eigentlich so ausgebucht, dass man normalerweise länger als ein halbes Jahr auf einen Termin warten muss. Wenn aber wirklich Handlungsbedarf besteht, etwa bei der Diagnose von AD(H)S, wovon heute etwa jeder zehnte junge Mensch betroffen ist, ist das natürlich viel zu lang.“

Die meisten Schüler kann Corinna Lindenau jedoch selbst stabilisieren. Prüfungsangst ist auch ein Problem, das sehr häufig auftaucht. „Das hat häufig mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun“, erklärt sie. Oft würden gerade die Schüler darunter leiden, die einen großen Einsatz bringen, aber sich selbst nicht viel zutrauen. „Mit denen gehen einfach die Nerven durch, wenn sie zu sehr unter Druck stehen.“

Diesen jungen Klienten gibt sie Tipps mit auf den Weg, wie sie besser mit der Prüfungssituation umgehen können. Für solche Fälle kann sie sich auch gut eine Gruppentherapie vorstellen, während sie bei anderen Problemen sehr viel Wert auf individuelle Beratung legt.

Ein neueres Problem, mit dem Schüler vermehrt zu tun haben, ist die Internetsucht. „Auch Internatsschüler leiden darunter“, musste Corinna Lindenau feststellen. „Hier können sie ihre Spielsucht zwar nicht ausleben, aber wenn sie am Wochenende oder in den Ferien zu Hause sind, gibt es für die Betroffenen kein Halten mehr.“

Die Therapeutin sieht vor allem das Spiel World of Warcraft als so gefährlich an, dass sie es am liebsten verboten sähe. „Es ist so angelegt, dass man regelmäßig spielen muss, um nicht auf ein niedrigeres Level abzurutschen. Außerdem spielen viele die ganze Nacht durch, weil sie da wohl bessere Chancen zum Aufstieg haben.“

Viele ihrer Klienten kommen von sich aus, andere werden von ihren Lehrern oder Erziehern, die oft eher als die Eltern merken, wenn etwas nicht stimmt, zu ihr geschickt. „Die meisten Schüler sind zunächst etwas unsicher, wenn sie aber merken, dass ich ihnen nichts Böses will, im Gegenteil, es ihnen sogar hilft, wenn sie mit mir reden, dann sprudelt es nur so aus ihnen heraus.“

Wenn nach einer jeweils individuellen Anzahl von Sitzungen die Krise überstanden ist, kommen manche vorbei und bedanken sich.“ Schwierigkeiten haben Schüler an allen Schulen“, weiß die Therapeutin aus ihrer Arbeit in der ambulanten Jugendhilfe, „aber hier werden sie sehr gut betreut und ihre Probleme werden wahrgenommen.“



erstellt am 07.02.2012


Professionelle Maske für Schultheater

Vor kurzem schminkte sie für die ZDF-Verfilmung vom Märchen „Sterntaler“ prominente Schauspieler wie Rufus Beck und Juliane Köhler – für die Theaterprojekte der Zinzendorfschulen stellt sich die Maskenbildnerin Ute Schick immer wieder gerne zur Verfügung.

Zum ersten Mal verwandelte sie die Darsteller bei der Aufführung der Westside Story, die anlässlich der 200-Jahr-Feier des Schulwerks in der Neuen Tonhalle aufgeführt wurde.

Immer wieder springt sie ein und hilft bei der Maske, gerne gibt sie ihr Wissen auch weiter. So hat sie bei einem Probewochenende im Hirzwald den Gymnasiasten, die sich für das Wahlfach Literatur und Theater entschieden haben, gezeigt, wie mit einfachen Mitteln junger Schüler zum alten Mann wird, ein junger Mann zur Frau oder eine unbekümmert wirkende Schülerin ein sorgenvolles Gesicht bekommt. „Es hilft sehr, sich in die Rolle hineinzufinden“, so die übereinstimmende Meinung der jungen Darsteller.


erstellt am 06.02.2012


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