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Werkrealschüler und Berufsfachschüler verabschiedet

Mit einem feierlichen Gottesdienst habe die Zinzendorfschulen insgesamt 51 Absolventen der neunten Klasse der Werkrealschule mit Hauptschulabschluss und der zehnten Klasse der Werkrealschule sowie der Berufsfachschulen mit Mittlerem Bildungsabschluss verabschiedet.
Der stellvertretende Schulleiter Br. Hertnagel freute sich mit den Absolventen und lobte sie: „Ihr habt euch richtig reingehängt und könnt sehr stolz auf euch sein.“
Er zitierte das Lied „Erfolg ist kein Glück!“ des Rappers Kontra K, in dem es heißt, Erfolg sei harte Arbeit, was er jedoch auch in Frage stellte. „Vieles strengen sich sehr an und dann klappt es trotzdem nicht“, musste er schon öfter beobachten. Glück spiele sehr wohl auch eine Rolle, etwa, wenn es darum geht, ob bei der Prüfung die Fragen gestellt werden, auf die sich die Schüler vorbereitet haben. „Ihr alle habt von Gott irgendwelche Gaben bekommen“, sagte er und wünschte den Absolventen, dass sie für sich herausfinden, welche es sind, um nach ihren Begabungen leben zu können.
Einige der Abgänger schafften besonders gute Leistungen, für die sie mit Urkunden ausgezeichnet wurden: Felix Kammerer schaffte den besten Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse der WerkRealschule. Bei den Absolventen der zehnten Klasse der WerkRealschule, die ihren Mittleren Bildungsabschluss erreicht haben, erzielte Albert Rico Martin die beste Leistung in Mathematik und Englisch, die beste Jahresleistung zeigte Lee Ann Scarinci. Zudem wurden die beiden ebenso wie Jennifer Sitzberger vom Elternbeirat mit einem Preis für ihren sozialen Einsatz gewürdigt. Der Elternbeiratsvorsitzende Kai-Uwe Quandt hatte die Auszeichnungen persönlich überreicht.

An der Berufsfachschule wurden Kim-Lisa Bernstorff und Elias Ebnet für die besten Prüfungsleistungen ausgezeichnet, beide schnitten besonders gut in Mathematik ab.

  

Die Absolventen der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung:

Jule-Antonia Bieg,  Schramberg;  Lea Flaig, Villingen-Schwenningen; Annika Hahl, Donaueschingen; Clarissa Jorcke, Villingen-Schwenningen; Elisabeth Kalaitzi, Villingen-Schwenningen; Laura Vanessa  Kroh, St. Georgen; Angelina Mercuri, St. Georgen; Jonas Reiner, Königsfeld; Jenny Spitznagel , Villingen-Schwenningen; Leonardo Tufaro, Villingen-Schwenningen.

 

Die Absolventen der Berufsfachschule Wirtschaft:

Christian Augsten, St. Georgen;  Kim-Lisa Bernstorff, Villingen-Schwenningen; Robin Braun, Bad Dürrheim; Elias Ebnet, Bräunlingen; Lukas Gretzinger, Stuttgart; Rowina Hennings, Villingen-Schwenningen; Jan-Ole Hertkorn, Villingen-Schwenningen; Noemi Kimmich, Schiltach; Michael Müller, Schonach; Jonas Peters, Königsfeld; Marco Podolski, Niedereschach; Daniel Schmidt, Villingen-Schwenningen.

 

Die Absolventen der 10 W:  

Lukas Bacher, Donaueschingen; Fabian Bürkle, St. Georgen; Joshua Hils, Königsfeld; Chantal Höckele, Geisingen; Cedric Merkt, Schramberg; Albert Rico Martin, St. Georgen; Lee-Ann Scarinci, Oberndorf; Kai Schweikert, Korntal-Münchingen; Jennifer Sitzberger, Tennenbronn; Marc Stoll, Schönwald; Morena Wolbert, Königsfeld;

 

Die Absolventen der 9W:

Lukas Aberle, Niedereschach; Michelle Bergold, Villingen-Schwenningen; Amunet Hagras, Mönchweiler; Julian Hogg, Bad Dürrheim; Jan Horn, Donaueschingen; Felix Kammerer, Königsfeld; Dominik Koch, St. Georgen; Amadea Mäder, Donaueschingen; Max Pluskat, Bräunlingen; Mandy Ramsaier, Mönchweiler; Matthias Randau, Villingen-Schwenningen; Christina Rößler, Konstanz; Sophia Schmid, Villingen-Schwenningen; Julian Schwarzwälder, Königsfeld; Luca Skopp, Niedereschach; Marco Tauser, Niedereschach; Timo Tauser, Niedereschach; Philipp Weidenfeld, Löffingen.


erstellt am 21.07.2017


Fair-Trade-Turnier als Schulprojekt

Wirtschaften, Verwalten und Recht (TOP WVR) nennt sich ein themenorientiertes Projekt, das fester Bestandteil des baden-württembergischen Bildungsplans für Realschulen ist. Was sich so dröge anhört, kann aber durchaus Spaß machen, wie die achten Klassen von Realschule und WerkRealschule der Zinzendorfschulen bewiesen haben: Sie entschieden sich dafür, ein Fußball-Turnier für die Klasse 5-7 auszurichten und zwar ganz im Zeichen des fairen Handels.

Zur Stärkung der Spieler und Zuschauer gab es frisches Obst und Gemüse aus regionalem oder fairem Handel, auch bei der Wahl des Brötchenlieferanten und des Fleischers, der die Würstchen lieferte, schauten die Schülerinnen und Schüler genau hin und prüften mehrere Anbieter auf ihre Nachhaltigkeit hin, bevor sie sich für einen entschieden. Die Herkunft der angebotenen Lebensmittel haben sie genau dokumentiert.

Natürlich waren auch die Fußbälle, mit denen die Schülerinnen und Schüler spielten, aus fairer Produktion: Der örtliche Eine-Welt-Laden Ujamaa hatte den Zinzendorfschulen die goldfarbenen Bälle mit dem GEPA-Logo - genau wie die Schokoriegel, die bei einem Gewinnspiel winkten - zum Einkaufspreis überlassen. Weitere Gewinne waren Gutscheine der örtlichen Cafés sowie des Soccer-Centers. „Das haben die Schülerinnen und Schüler alles selbst organisiert“, erklärte die Klassenlehrerin der 8W, Sr. Pfeiffer.

Es traten aus jeder Klasse zwei Mannschaften an, wobei die fünften Klassen gegeneinander spielten und die siebenten gemeinsam mit der 6r in einem separaten Turnier startete. Die beiden Siegermannschaften durften ihre Bälle behalten. Trotz des Regens hatten alle viel Spaß bei dem Turnier.

Mehr Bilder gibt es hier.

 

 


erstellt am 20.07.2017


Ein Hut auf Reisen – angehende Erzieher gestalten Bilderbuch für Kinder

Seit längerer Zeit werden an den verschiedenen Zinzendorfschulen die innovativen Methoden des Schulentwicklers Heinz Klippert eingesetzt, mit denen sich Schüler bestimmte Themen ganzheitlich erarbeiten können – auch an der Fachschule für Sozialwesen. Dort haben die angehenden Erzieher aus der Klasse 2BKSP2 jetzt im Handlungsfeld musisch-kreatives Gestalten ein schönes Projekt realisiert: Sie haben ein Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren samt der zugehörigen Lieder erfunden. Die Zielsetzung galt ästhetischen Erfahrungs- und Lernprozessen in allen Bereichen, besonders in Bewegung, Sprache, Musik und bildnerischem Gestalten.

In der Geschichte wird ein handgefertigter Hut aus dem Schaufenster eines Hutmachers vom Wind weggetragen. So gelangt er von der Ostsee in den Schwarzwald und von dort in die Türkei, nach China und Mexiko, bevor er wieder nach Hause kommt und den Hutmacher mit seinen spannenden Erzählungen zu tollen Kreationen inspiriert.

Zu den jeweiligen Ländern, in die der Hut geweht wurde, haben die angehenden Erzieher entsprechende Tänze und Musik ausgesucht.  „Die Fröhlichkeit der unterschiedlichen Tänze und das Rhythmus-Spiel mit verschiedenen Instrumenten sind wichtige Bausteine, um die Bedeutung und Ausdruckskraft der Körpersprache, Bewegung und Musik bei Tanzgeschichte zu erfahren“, erklärt die Musiklehrerin Sr. Grässlin und der ebenfalls an dem Projekt beteiligte Kunstpädagoge Br. Rist ergänzt anerkennend: „Die Schritte des methodischen Handels bei der Planung und Durchführung hat der Klasse einen hohen zeitlichen Einsatz abverlangt.“

Bei dem Projekt konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowohl ihre eigenen musikalischen Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten erproben und weiterentwickeln als auch etwas Bleibendes schaffen.


erstellt am 19.07.2017


Sechstklässler lernen, wie sie sich vor Cybermobbing schützen

Das Internet ist toll – aber es ist auch nicht ohne Gefahren und Fallstricke. Darin waren sich die sechsten Klassen von Realschule und Gymnasium einig, nachdem sie an einem dreistündigen Workshop über Cyermobbing teilgenommen haben.  „Bring your own Device" lautete das Motto des erfahrenen Referenten Michael Weis, der mittlerweile schon zum dritten Mal an den Zinzendorfschulen zu dem Thema gastierte.

Die eigenen Handys der Teilnehmer hatte er zu einem eigenen kleinen Intranet verbunden, in dem Aufgaben, Webseiten und Videos hinterlegt waren, die die Schülerinnen und Schüler zunächst in Gruppen bearbeitet haben, bevor sie sich gegenseitig die Ergebnisse präsentierten. 

So haben sie zum Beispiel erarbeitet, was eigentlich genau unter Cybermobbig zu verstehen ist, und wie man sich dagegen wehren kann. Ein weiteres Thema waren die verschiedenen Sicherheitseinstellungen bei Diensten wie WhatsApp, Snapchat, Instagram & Co. „Ich habe mit dem Konzept gute Erfahrungen gemacht, weil es für die Schülerinnen und Schüler eine tolle Möglichkeit ist, ihr Gerät mal als Werkzeug zu erleben. Außerdem ist es etwas Besonders, es im Unterricht nutzen zu können“, sagt Michel Weis, der Gründungsmitglied der Medienakademie Baden-Württemberg ist und unter anderem als Referent für das Landesmedienzentrum arbeitet.


erstellt am 19.07.2017


5b löst Gewinn der Deckelsammlung ein: Erlebnispädagogik im Wald

In der ersten Runde des schulinternen Sammelwettbewerbs für die Aktion des Rotary Clubs „Deckel gegen Polio“ hatte sich die 5b mit 43 000 gesammelten Flaschendeckeln den ersten Platz redlich verdient. Jetzt konnten die Jungs und Mädchen ihre dafür vom Gesamtelternbeirat spendierte Belohnung einlösen: Einen Tag im Königsfelder Wald mit dem Erlebnis- und Umweltpädagogen Clemens Fischer.

Beim Klettern auf Bäume bewiesen sie Geschicklichkeit, Mut und Vertrauen in die Mitschüler, die sie sicherten, als sie sich weit hoch in die 30 Meter hohe Tanne wagten, um sich oben im Gipfelbuch zu verewigen.

Nach diesem aufregenden Erlebnis bauten sie im Wald Hütten und spielten verschiedene Spiele, so bauten sie etwa aus Waldmaterialien einen Airbag für ein rohes Ei. Der Tag im Wald hat allen viel Spaß bereitete. „Es ist erstaunlich, wie gut sich Fünftklässler einen ganzen Tag lag im Wald beschäftigen können“, meinte ihre Klassenlehrerin Sr. Vogt.

Die Deckelsammlung geht übrigens weiter, Deckel von Getränkekartons und PET-Flaschen können ebenso wie die gelben Kinderüberraschungs-Eier und Zahnpastadeckel bei Br. Fischer oder in der Sammelbox im HCR abgegeben werden.


erstellt am 18.07.2017


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen