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Prüfungen zu Mittleren Reife haben begonnen

Das erste Drittel haben sie geschafft: 39 Zehntklässler der Realschule haben am letzten April-Tag die erste von drei schriftlichen Prüfungen zur Mittleren Reife abgelegt.

Vier Stunden hatten sie Zeit, um eine von vier Aufgaben zu bearbeiten. Sehr zeitgemäß war die dritte Aufgabe, in der es um das Lesen, Auswerten und Schreiben von Texten ging. Hier war das Rahmenthema "Generation online - leben in verschiedenen Welten?"

In der kommenden Woche stehen Mathe und Englisch auf dem Prüfungsplan, danach können sich die Schüler ein paar Wochen erholen und auf die mündliche Prüfung in der zweiten Juli-Woche vorbereiten.

Mit der Mittleren Reife muss es noch lange keinen Abschied von den Zinzendorfschulen geben: Die Absolventen der Realschule können auf einem der beiden beruflichen Gymnasien das Abitur machen oder sich an einer der beiden Fachschulen zur staatlich anerkannten Erzieherin beziehungsweise Erzieher ausbilden lassen und wahlweise zusätzlich die Fachhochschulreife erwerben.


erstellt am 30.04.2014


Besuch aus dem Bundestag - Thorsten Frei diskutiert mit Zinzendorfschülern

Gut vorbereitet hatten sich 13 Schülerinnen und Schüler des Zinzendorfgymnasiums auf ihren Besucher: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei hatte sich geschlagene zwei Stunden Zeit genommen, um den Jugendlichen, die beim Kursleiter Br. Kreihe den vierstündigen Gemeinschaftskundekursus belegen, Rede und Antwort zu stehen. „Ich finde es bemerkenswert, dass Ihr ohne Rücksicht auf Klingeln und Uhrzeit so lange mit mir diskutiert“, staunte Frei am Ende.

Der ehemalige Donaueschinger Bürgermeister, der seit einem halben Jahr im Deutschen Bundestag den Wahlkreis Schwarzwald-Baar und Oberes Kinzigtal vertritt, verriet, dass er gerne Geschichte studiert hätte, weil das in der Schule neben Deutsch sein Lieblingsfach gewesen sei. „Doch die Vernunft hat gesiegt“, sagte er, weshalb er sich für ein Jura-Studium entschieden hatte. In die Politik sei er gegangen, weil er schon immer politisch sehr interessiert gewesen sei. „Seit Ende der 1980er Jahre habe ich mich ehrenamtlich in der Politik engagiert.“ Ein Jahr vor dem Abitur, als er im gleichen Alter war wie die Zinzendorfschüler, mit denen er diskutierte, war er bereits Vorsitzender der Jungen Union im Kreis Waldshut.

Nach dieser kurzen Vorstellungsrunde ging es dann schon ins Detail: Wie er denn zu Bürgerentscheiden stehe, wollte ein Schüler wissen. „Ich bin kein großer Freund der direkten Demokratie“, sagte Frei. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide würden oft aus Ablehnung von etwas initiiert und das Quorum sei oft sehr niedrig angesetzt. „Dadurch passiert es leicht, dass nicht die Mehrheit Recht bekommt, sondern diejenigen, die am lautesten ihre Meinung vertreten.“ Der Schüler hielt dagegen, dass der zur Diskussion stehende Punkt denen, die leise sind, dann wohl nicht so wichtig sei.

Der Abgeordnete schilderte eine typische Berliner Arbeitswoche und den Ablauf verschiedener Sitzungen wie beispielsweise im Unterausschuss Zivile Krisenprävention und verteidigte den Bundeswehreinsatz in Afghanistan, wobei er eingestand, dass man am Anfang zu euphorische Pläne gehabt habe. „Aber nur, weil man etwas nicht perfekt hinbekommt, sollte man es nicht gleich ganz sein lassen.“

Eine ähnliche Einstellung hat er zu den Bemühungen um eine Beendigung der Krise in der Ukraine. „Man kann nicht gar nichts machen“, meinte Frei. Doch militärische Mittel stünden hier nicht zur Debatte, die Folgen wären unabsehbar. Wirtschaftssanktionen seien noch das mildeste Mittel, „jedoch schaden diese nicht nur den Russen, sondern auch Unternehmen im Wahlkreis“.

Der Bogen spannte sich weiter über die Themen Freihandelsabkommen inklusive Gen-Mais, Waffenhandel, das Lohn-Abstandsgesetz, die Legalisierung weicher Drogen bis hin zum Asyl für Edward Snowden. Für diesen gebe es keinen Asylgrund, erklärte Frei, da er nach US-amerikanischen Gesetzen ein Krimineller sei. „Und an Recht und Gesetz muss man sich halten“, so Frei, „wenn man mit den Gesetzen nicht einverstanden ist, sollte man in die Politik gehen.“


erstellt am 29.04.2014


Altschüler jetzt erfolgreicher Jungautor

Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse verhält es sich ähnlich wie mit dem Filmpreis "Oscar": Schon allein die Nominierung ist eine hohe Auszeichnung. Fünf Debüt-Romane waren in diesem Jahr in der Sparte Belletristik für den angesehenen Literaturpreis nominiert, darunter das Erstlingswerk eines Absolventen der Zinzendorfschulen - Fabian Hischmanns Roman "Am Ende schmeißen wir mit Gold".

Dass sich die Jury für ein anderes Werk entschieden hat, tat der Publicity keinen Abbruch und so erschien vor den Osterferien auch ein Filmteam des ARD-Spartenkanals EinsPlus in Königsfeld, um den jungen Autor vor seiner ehemaligen Schule zu interviewen.

Den Rummel um seine Person fand er schon gewöhnungsbedürftig. "Seit der Nominierung hatte ich jeden Tag zwei Interviews und war schon drei Mal im Fernsehen, es ist absurd", meint Fabian Hischmann. Im Jahr 2000 kam der gebürtige Donaueschinger, der mittlerweile in Berlin lebt, ans Sozialwissenschaftliche Gymnasium , wo er drei Jahre später sein Abitur ablegte.

Seine damalige Deutschlehrerin Sr. Kleist-Ehrenfeuchter erinnert sich noch gut an ihn, vor allem an seine Mitwirkung an der "Antigone"-Inszenierung: "Er übernahm mit der Rolle des Wächters die einzige in dieser Tragödie, die auch komische Züge aufweist. Diesen hat er mit so viel Charme und Witz gespielt, dass man wirklich sagen kann, dass sich hier bereits sein schauspielerisches Talent gezeigt hat. Es freut mich sehr, dass er das Theater und die Literatur zu seinem Beruf gemacht hat und damit auch erfolgreich ist!"

Ein weiterer Roman ist derzeit nicht in Planung: "Jetzt muss ich erst einmal den Kopf freibekommen", sagt Hischmann, der manchmal etwas wehmütig an die Zeit in Königsfeld zurückdenkt: "Weil es schon elf Jahre her ist. Und weil es den PLUS nicht mehr gibt, in dem ich täglich Trinkpäckchen und Waffeln gekauft habe."


erstellt am 25.04.2014


Frohe Ostern und schöne Ferien!

Wir wünschen allen schöne Ferien und frohe Osterfeiertage. Die Schule beginnt wieder am 28. April.

 

 

 


erstellt am 11.04.2014


5W zaubert in der Backstube Osterhasen aus dem Ofen

Endspurt vor Ostern: Mit viel Spaß bei der Sache und beachtlichem Erfolg haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5W als Bäcker versucht. Karl-Heinz Götz von der Mühle in Burgberg stattete der Klasse, die auch sein Sohn Niklas besucht, einen Besuch ab und buk mit der Hälfte der Klasse im Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit Osterhasen.

Niklas war am Morgen schon vor sechs Uhr aufgestanden, um den Hefeteig, der ja bekanntlich lange ruhen muss, vorzubereiten. In der fünften Stunde am vergangenen Freitag ging es dann endlich los, alle banden sich eine Schürze um, formten Häschen, die sie hingebungsvoll verzierten und schon bald durchzog der Duft nach leckerem Hefegebäck das gesamte Schulgebäude. Die Hälfte der 5W war gerade im Technikraum beschäftigt, aber auf die vorösterliche Stärkung brauchten sie dennoch nicht zu verzichten: Jeder vom Back-Team produzierte zwei Osterhasen.


erstellt am 07.04.2014


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Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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