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Käseliebhaber und Mäuse tanzen gemeinsam Käsepolonaise

Mit einem sehr phantasievollen "Criminal" des Kindermusical-Komponisten Peter Schindler haben der Unterstufenchor und ein Instrumentalensemble der Zinzendorfschulen unter der Leitung von Br. Michel zum Altschülertreffen gleich zwei Mal ihr Publikum im Kirchensaal unterhalten.

Beim ihrem alljährlichen Kongress erfahren die Käser aus aller Welt, dass König Kurt (Henry Steiner), Herrscher über ihre Wahlheimat Käsien, von Yogi Yoghurt (Fabian Heizmann) und seinem Handlanger, dem stinkenden Rolly Harzer (Lukas Dovern) gestürzt wurde und seine Tochter, Prinzessin Mozzarella (Katharina Hattler), gefangen gehalten wird.

Molly (Tina Rosenberg) und Marie Appenzell (Maya Marquardt), Sissi Blauschimmel (Katharina Hattler), Jacky Chester (Santhia Fritz), Francois Camenbert (Samuel Domscheidt), Luigi Parmigiano (Tom Brydniak), Antje Edamer (Hannah Jauch) und Gabriela Gorgonzola (Sarah Tenter) sind entsetzt: "König Kurt ist Käsekenner, jetzt kommt Yogi, dieser Penner."

Nach langen Diskussionen kommen sie überein, dass es sinnvoll ist, sie mit Max (Alican Akan) und seiner Käsebande zusammenzuschließen, denn die Mäuse wissen guten Käse ebenso zu schätzen wie die Käser selbst. Erfahren und listig sind sie auch, denn "Max und die Käsebande ziehen furchtlos durch die Lande."

Mit einer List schaffen sie es, den Wächter Don Mascarpone (Johannes Schott) zu täuschen und Prinzessin Mozzarella aus ihrem Verlies zu befreien. In das sperren sie schließlich die "Magermilchtrinker" Yogi Yoghurt und Rolly Harzer, befreien die Milchbande, die in der Fabrik nach Pappkarton schmeckenden Einheitskäse produzieren musste und schließlich tanzen alle gemeinsam die "Käsepolonaise".

Die Kinder agierten mit sichtbarer Freude an dem leichtfüßig inszenierten Stück, zu dem der Kunstpädagoge Detlef Ditz-Burk das Bühnenbild beigetragen hat. Viele der Solisten beeindruckten mit Text- und Notensicherheit, so dass sich die verschiedenen Musikprojekte der Zinzendorfschulen von den Chören bis zur Jazzband um ihren Nachwuchs keine Gedanken zu machen brauchen.


erstellt am 30.11.2015


Das neue Kaleidoskop ist da

Fertig! Die neue Ausgabe des Kaleidoskops ist ab sofort in unserem Web-Kiosk zu sehen. Dort kann es auch heruntergeladen werden. Viel Vergnügen bei der Lektüre.


erstellt am 27.11.2015


Ausbildungsbotschafter erzählen von ihren Berufen

Auch mit dem Abitur muss niemand zwangsläufig studieren. Das haben die beiden Ausbildungsbotschafter Selina Pandiscia und Daniel Kaiser den Gymnasiasten des Zinzendorf-Gymnasiums klar gemacht, als sie mit Wolfgang Weber von der Handwerkskammer Konstanz zu Gast in Königsfeld waren und von ihren Erfahrungen berichteten.

Dabei war es vor allem die Ehrlichkeit, die bei den Schülerinnen und Schülern gut ankam, denn sie erzählte auch von Phasen, in denen wochenlang nicht so spannende Tätigkeiten erledigt werden müssen. „Ich musste zum Beispiel sehr lange feilen“, sagte Daniel Kaiser, der sich zum Feinwerkmechaniker ausbilden lässt und später Maschinenbau studieren möchte. Trotzdem ist er froh über jede praktische Erfahrung:  „Wenn mir der Bohrer abbricht, lerne ich daraus viel leichter, was ich beim nächsten Mal anders machen sollte, als wenn ich nur theoretisch lerne, dass ein Bohrer bei dem und dem Material eine Geschwindigkeit von so und so viel Umdrehungen haben sollte.“

 Er erklärte seinen Tagesablauf, die Inhalte der einzelnen Ausbildungsjahre und  erklärte auf Nachfrage, warum es wichtig ist, bei der Bewerbung seine Hobbys anzugeben. „Wenn Ihr zum Beispiel gerne Fußball spielt, dann bedeutet das, dass Ihr teamfähig seid und kooperieren könnt.“ Ihm selbst habe das sogar noch direkter geholfen: „Mein Chef liebt Fußball.“

Selina Pandiscia, die ebenfalls die allgemeine Hochschulreife abgelegt hat, berichtete von ihrer Ausbildung zur Hörgeräteakustikerin  und wie sie ausgerechnet auf diesen Beruf gekommen ist. „Ich wollte etwas im sozialen Bereich machen, aber irgendwas fehlte mir dabei noch.“  Bei der Arbeit mit Hörgeschädigten kann sie die Arbeit mit Menschen mit handwerklichen Fähigkeiten verbinden. Sie gab den Gymnasiasten einen guten Rat mit auf den Weg: „Schnuppert in viele verschiedene Berufe hinein und nutzt jede Gelegenheit zum Praktikum.“ Dazu haben die Gymnasiasten beim achtjährigen Bildungsgang in der zehnten, beim neunjährigen Bildungsgang in der elften Klasse jeweils zwei Wochen Zeit.


erstellt am 27.11.2015


Großes Interesse an den beruflichen Schulen

Selbstständiges Lernen nach dem Dalton-Plan, Spanisch-Unterricht, Mathe-Förderkurs und individuelle Begleitung auf dem Weg zur allgemeinen Hochschulreife – die beruflichen Zinzendorfgymnasien haben eine Menge zu bieten, weshalb sich viele Jugendliche und ihre Eltern am Freitag auf den Weg zur Informationsveranstaltung ins Haus Katharina von Gersdorf gemacht haben. „Was ist das Besondere an den Zinzendorfschulen?“, fragte Schulleiter Br. Treude nach der Begrüßung und erklärte sogleich: „Eure Lehrer interessieren sich für euch, sie begleiten und unterstützen euch.“  Er betonte die besondere Atmosphäre von Schulhof und Schulgebäuden, die zusätzlichen Mathe-Förderkurse, die gute Infrastruktur mit Mediathek und Internetzugang sowie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten der rund zwanzig  verschiedenen AGs, welche durch die große Schülerzahl an zehn verschiedenen Schularten des Schulwerks möglich sind .

Außerdem sollte jeder an den Punkt geführt werden, dass er selbst lernen, denken und arbeiten kann. „Diese Fähigkeit muss erlernt  werden“, betonte der Schulleiter. Wie das geschieht, erklärte Br. Sauer vom Sozial-und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium - Profil Soziales, der an den Zinzendorfschulen das Lernen nach dem Dalton-Plan koordiniert. Diese Lernform, die Anfang des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten erdacht und bis heute weltweit mit großem Erfolg jungen Menschen individuelles Lernen ermöglicht, geht auf die Stärken und Schwächen jeder Schülerin und jedes Schülers ein. An jedem Schultag ist die zweite Unterrichtsstunde der beruflichen Gymnasien eine so genannte Dalton-Stunde, in der sich die Schüler aussuchen können, in welchem Fach sie bei welchem Lehrer lernen. In Mathematik, Deutsch, Englisch Spanisch und dem jeweiligen Profilfach (Pädagogik und Psychologie beziehungsweise Volks- und Betriebswirtschaft) stehen zeitgleich mehrere Lehrer zur Verfügung. „Wenn Ihr schwach in Mathematik seid, könnt Ihr durch das Dalton-System jede Woche fünf zusätzliche Mathe-Stunden haben und dafür die Aufgaben, die euch leicht fallen, alleine erledigen.“

Der stellvertretende Schulleiter der beruflichen Gymnasien, Br. Dassler, erläuterte den Interessenten noch einmal die Aufnahmevoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren. „Anders als bei den staatlichen Schulen gibt es bei uns keinen Stichtag. Das Bewerbungsverfahren ist durchgängig und es gibt auch keine Online-Bewerbung, weil wir sehen möchten, wer zu uns kommt.“ Auch betonte Dassler, dass das Abitur am beruflichen Gymnasium absolut gleichwertig mit dem am allgemeinbildenden Gymnasium ist. „Ihr könnt damit ebenso an jeder Hochschule studieren.“

Interessenten können sich jederzeit bei Sr. Schmidt anmelden unter der Telefonnummer 07725-938173 oder per Mail.


erstellt am 23.11.2015


Besucherinnen aus Japan

Konnichiwa! Neun japanische Schülerinnen haben sich die Zinzendorfschulen und das Internat angesehen. Sr. Mudrich moderierte anschließend im Kunstatelier auf Englisch eine lockere Runde, in der die jungen Leute die Freizeit- Lebens- und Lernbedingungen der verschiedenen Kulturkreise verglichen. Sie sprachen unter anderem über Mode und ihre Hobbys, ein anerkennendes Raunen ging durch die Runde der Besucherinnen, als eine Gymnasiastin erzählte, dass sie Karateka ist.

Zwei der Mädchen aus Tokio haben bei einem Modellbau-Wettbewerb einer japanischen Firma, die Modell-Züge herstellt, gewonnen und durften in den Schwarzwald reisen, sieben ihrer Freundinnen begleiteten sie auf der Reise nach Süddeutschland. Hier besichtigten sie die Modellbau-Firma Faller und äußerten den Wunsch, auch eine Schule zu besuchen und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Weil die Tochter des Geschäftsführers des Gütenbacher Traditionsunternehmens Zinzendorfschülerin ist, war die Entscheidung schnell gefallen.


erstellt am 20.11.2015


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Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen