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Deckel gegen Polio: Freitag ist Stichtag für den Klassenwettbewerb

Die Spannung steigt, der Deckel-Sammel-Wettbewerb  der Klassen 5 bis 10 und der Berufsfachschulen geht in die heiße Phase: Am Freitag vor den Osterferien ist Stichtag. Alle bis dahin abgegebenen Deckel werden gewogen und die Klasse, die bis dahin die meisten Deckel gesammelt hat, gewinnt einen tollen Preis.
Die Bekanntgabe der Gewinner ist am Montag nach den Osterferien in der ersten großen Pause auf dem Schulhof. Wir sind gespannt, ob alle Klassen so eifrig mitgemacht haben wie die 5b, die neulich mehrere Säcke voller bunter Deckel im Verwaltungsgebäude abgegeben hat.

Infos zur Deckelsammlung gegen Polio gibt es hier.


erstellt am 31.03.2017


Zinzendorfschüler nehmen an International Masterclass zur Teilchenphysik teil

Einen Ausflug in die spannende Welt der Quarks und Leptonen durften drei Zinzendorfschüler aus dem Physik-Kurs von Br. Baur machen. Jonas Broghammer, Finn Meyer-Clasen und Simon Spirito nahmen an der Universität Freiburg an einer International Masterclass teil, bei der sich einen ganzen Tag lang alles um Teilchenphysik drehte. Dieser Teilbereich der Physik gehört an keiner Schule auf den Lehrplan und wird höchstens mal am Rande erwähnt. Doch die drei Gymnasiasten interessieren sich dafür und wollen später alle zumindest einmal im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten.

Die Schülerforschungstage finden jedes Jahr zwei Wochen lang in weltweit rund 50 Ländern statt. Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren beschäftigen sich während dieser Zeit mit Teilchenphysik und werten Daten vom leistungsstärkten  Beschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider (LHC), aus. Der Teilchenbeschleuniger, von den Wissenschaftlern auch „Weltmaschine“ genannt,  weil er dem Urknall auf der Spur ist, gehört zum Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN.  Im unterirdischen LHC kreisen Strahlen aus Protonen oder Ionen. Wenn die beiden gegenläufigen Teilchenstrahlen bei sehr hoher Energie aufeinanderprallen, werden Zustände wie unmittelbar nach dem Urknall erreicht.  

Begeistert berichteten die drei Schüler aus Königsfeld von ihren Erfahrungen an der Albert-Ludwigs-Universität: „Den ganzen Vormittag über haben uns Studenten und Doktoranden Hintergrundwissen vermittelt“, sagte Jonas.  Am Nachmittag durften sie dann mit Original-Daten aus der Schweiz arbeiten. „Das ist toll“, meinen sein, „man sieht strahlenförmig die Energie, die beim Zusammenstoß der Teilchen entsteht“, erklären sie.

Aus Freiburg und Umgebung waren etwa zwei Dutzend Schülerinnen und Schüler dabei, per Videokonferenz waren sie mit den Universitäten Oxford, Colmar, Granada und Tübingen sowie zwei Forschern aus dem CERN verbunden. Sie verglichen und diskutierten die Ergebnisse ihrer Messungen – ganz so wie es Wissenschaftler im wirklichen Leben tun.  Zu den Fragestellungen gehörte etwa die Untersuchung der Struktur eines Protons oder das Aufspüren von Teilchen mit so genannter „Seltsamkeit“. Auch das kurzlebige Higgs-Teilchen, das erst vor fünf Jahren entdeckt wurde, beschäftigt die Jugendlichen.

„Wir konnten jedem zu jeder Zeit Fragen stellen“, berichtete Finn Meyer-Clasen.  Simon wollte wissen, wie der Tagesablauf an dem Forschungsinstitut aussieht und musste feststellen, dass auch ein Naturwissenschaftler um andere Disziplinen nicht herumkommt und auch beispielsweise gute Fremdsprachenkenntnisse braucht. „Einer sagte uns, er musste erst einmal gut Französisch lernen, bevor er in Genf mit seiner Arbeit beginnen konnte.“


erstellt am 27.03.2017


Zu Gast bei der Muslimischen Gemeinde Spaichingen

Es war für die drei achten Klassen des allgemeinbildenden Gymnasiums ein besonderer Schulnachmittag geworden. Zusammen mit ihren Religionslehrern Sr. Klingner-Huss und Br. Luz sowie dem Schulpfarrer Br. Fischer erlebten die Schülerinnen und Schüler in der Moschee Fathi Camii in Spaichingen einen abwechslungsreichen Religionsunterricht. Interreligiöses Lernen wurde durch die fachkundige Führung von Fadime Yildirim und Akin Eski eindrücklich und authentisch ermöglicht.

Die Zinzendorfschüler lernten nicht nur das Gebäude und den Gebetsraum der Moschee als für fast alle bisher unbekannte Umgebung kennen , sondern bekamen auch ein lebendiger Eindruck vom religiösen Leben der muslimischen Gemeinde. Selbst in der durch arabische Ornamente verzierten Umgebung zu sein, die zu einer Moschee gehörigen Einrichtungen und Ausstattungen wahr nehmen zu können und  vor allem auch mit Menschen dieser Gemeinde unmittelbaren Kontakt zu haben, stellte den hohen Wert der Exkursion dar.

Gerade in einer Zeit zunehmender Spannungen und Verunsicherungen wird Kenntnis und Erfahrung des je Fremden zu einem unschätzbaren Wert und bildet eine wichtige Grundlage für die je eigene Urteilsbildung. Durch viele Fragen der Jugendlichen wurde dieser Nachmittag als ein Dialogunterricht möglich und in seiner entspannten Form auch reibungslos miterlebt.

Die Schülerinnen und Schüler wussten auch zu schätzen, dass sie diese Reise im Doppelstockbus der Schwenninger Wildwings unterwegs waren.

Christoph Fischer


erstellt am 24.03.2017


Abwechslungsreiches Schulkonzert begrüßt den Frühling

Jazz meets Classic meets Pop meets  Folk – so in etwa könnte das vom Publikum im voll besetzten Kirchensaal mit Begeisterung aufgenommene Konzert der Zinzendorfschulen bezeichnet werden. Den Auftakt machte die Jazzband in neuer Besetzung, bei der vor allem die Sängerinnen Silke Vogt und Donjeta Spahija mit ihren souveränen Stimmen mal im Duett - wie bei Horace Silvers „Song for my Father“ oder Ben Tuckers „Coming Home Baby“ - mal abwechselnd ihre Zuhörer in den Bann zogen.  Der von Bart Howard komponierte Sinatra-Klassiker „Fly me to the Moon“ sprühte dabei ebenso vor Leben wie drei Songs von Duke Ellington, Nat Adderley und Charly Parker.  Die bewährte Bläserfraktion mit Annette Fritz, Sr. Marga und Michael Maurer sowie Hans-Beat Motel trug mit ihren launigen Improvisationen das Ihrige dazu bei, dass man sich bei geschlossenen Augen eher in einem gemütlichen Jazz-Keller denn im ehrwürdigen Kirchensaal wähnen konnte.

Die Orchester der fünften und sechsten Klassen hatten  vor allem Traditionals wie „He’s got the Whole World“ oder „Lach Jeruschlalajim“ im Programm, aber auch den barocken Kanon von Johann Pachebel und den Filmsong „Eye of the Tiger“. Sie hatten – wie übrigens alle Beteiligten des Frühjahrskonzerts unter der Leitung von Br. Ziegler – in der Musikwoche vor dem großen Konzert so fleißig geübt, dass es fast erstaunlich war, lediglich eine Violinistin des Fünfter-Orchesters bereits im großen Orchester wiederzufinden – was ohnehin eine erstaunliche Leistung ist. Aber die jungen Musiker haben ja alle Zeit der Welt, schließlich ist es an den Zinzendorfschulen üblich, dass im Schulorchester neben Schülern aller Jahrgangsstufen auch Altschüler, Eltern, Freunde und Mitarbeiter gemeinsam musizieren.

Vor dem Auftritt des Schulorchesters glänzten Dominik Schäfer (Trompete) aus der 9R, der Internatsschüler Wenqi Song (Klavier) aus der 10b und Sebastian Flaig (9b) auf der Posaune mit anspruchsvollen Stücken von Joy Webb, Jianzhong Wang und Leonard Bernstein.

Für das große Orchester hatte Br. Ziegler zwei Sätze aus George Bizets Arlésienne Suite und dem Balletto aus der ersten von Otto Respighis „Ancient Aires ans Dances“ gewählt. 
Zu seiner Arlésienne Suite wurde Georges Bizet von Melodien aus der Provence inspiriert. Er komponierte die Musik 1827 als Bühnenmusik für ein Theaterstück. Das Prélude ist ein Marsch, dessen Thema auf ein altes Dreikönigslied aus der Gegend um Arles zurückführt, beim Farandole griff Bizet das gleiche Motiv noch einmal auf und kombinierte es mit kombiniert es mit dem „Tanz der feurigen Pferde", einer provenzalischen Volksmelodie.

Das Konzert endete nach kurzweiligen eineinhalb Stunden mit einer Suite aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Jesus Christ Superstar“ – aber nicht ganz: Als Zugaben wurden Medleys aus Bizets Oper „Carmen“ mit donnerndem Applaus gefeiert.

Eine Bildergalerie gibt es hier, bei Youtube ist ein kurzer Videoclip mit Impressionen vom Konzert zu sehen.


erstellt am 20.03.2017


Fair-Trade-Frühstück als Prüfungsthema

Dass Prüfungen sowohl für Prüflinge als auch ihre Mitschüler eine schöne Sache sein können, haben Letizia Galasso und Anna Marterer aus der Klasse 10R der Zinzendorfschulen gezeigt. Die beiden Realschülerinnen haben im Fach Mensch und Umwelt (MuM) eines von drei vorgegebenen Themen gewählt und ein Fair-Trade-Frühstück zubereitet.

Bei dem reichhaltigen Buffet fehlte es an nichts: Angefangen von frisch gepresstem Orangensaft über Kaffee, Kakao, Obst, selbst gebackenen Brötchen, Muffins und Müslibällchen war sogar die Tischdekoration – Rosen und Tulpen - fair gehandelt. Dass fairer Handel sich auch auf regionale Lebensmittel bezieht, zeigten sie unter anderem mit Getreide aus den umliegenden Mühlen.

Vier Wochen lang hatten sie sich im Rahmen des Unterrichts theoretisch mit der Herkunft von Lebensmitteln auseinandergesetzt und auf den praktischen Teil ihrer Prüfung vorbereitet. Daher konnten sie gelassen der Bewertung von Ulrike Rök und Birgit Helms aus der MuM-Fachschaft entgegensehen. Auch Schulleiter Johannes Treude ließ es sich schmecken und lobte das üppige Frühstücksbuffet.

Eine weitere Gruppe hatte als Prüfungsthema „Sport und Ernährung“  gewählt und bereitete zum Mittag Geschnetzeltes mit Reis und als Nachtisch einen Obstsalat vor, eine dritte Gruppe beschäftigte sich mit Upcycling von alten Jeans und T-Shirts, aus denen unter anderem Taschen und Kinderspielzeug entstanden. „Das Besondere an dem Fach MuM ist die Praxis“, so Ulrike Rök, „in der die Schülerinnen und Schüler viel Engagement zeigen können.“


erstellt am 17.03.2017


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Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
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