Archiv

Teampraktika bereichern Ausbildung an den Fachschulen

An den Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen gehören auch Teampraktika zur Ausbildung der angehenden Erzieher bzw. Jugend- und Heimerzieher. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, mal steht eine Reise um die Welt oder durch verschiedene Zeitepochen – wie beim Teampraktikum von Carina Hepting, Nicola Lawrenz und Jana Moosmann (Foto)  -  auf dem Plan, ein anderes Mal steht Kunst im Vordergrund oder es geht um Asterix und Obelix und wieder andere Teams überlegen sich, wie sie Freude an der Bewegung vermitteln können oder drehen einen Film.

Die Teampraktika erstrecken sich über mehrere Monate, in denen die Zinzendorfschüler zumeist in Dreiergruppen Konzepte entwickeln, die ein Ausgleich zum Schulalltag sind. Von den Teampraktika profitieren immer sowohl die angehenden Erzieher als auch die betreuten Kinder.


erstellt am 15.05.2017


Mangos für Bildung in Westafrika

Mit dem Verkauf leckerer Mangos unterstützen die Eine-Welt-Läden der Region schon seit mehr als 15 Jahren Kinder und Jugendliche in Burkina Faso. Im Namen des Eine-Welt-Kiosks der Zinzendorfschulen hat jetzt auch der Sozialmanagement-Kurs des Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums – Profil Soziales (SG) - in Königsfeld eine Verkaufsaktion gestartet. Heute ist die erste von zwei Lieferungen eingetroffen. Insgesamt bestellten Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Zinzendorfschulen 435 Mangos im Wert von 1152 Euro. Sina Eggert, Teresa Oschwald und Tabea Stegmann vom SG verteilten die Mangos, die Teils einzeln, Teils in Kisten zu acht bis zehn Früchten vorbestellt waren, in den Klassen.
Der Erlös fließt an den Hilfsfonds für Burkina Faso Westafrika e. V. , dessen Ziel es unter anderem ist, an möglichst vielen unterschiedlichen Standorten in Burkina Faso Schulen mit Mensabetrieb und schuleigenen Brunnen zu bauen, die Erwachsenenbildung auszubauen und Solartechnologie einzuführen. Das nötige Kapital wird durch den Verkauf von Mangos und demnächst auch Papayas erwirtschaftet. Bislang konnte der Hilfsfonds bereits mehr als 4500 jungen Menschen in dem westafrikanischen Land den  Schulbesuch ermöglichen und gut 30 Bauernfamilien mit den Mangos ein sicheres und faires Einkommen gewährleisten.

 


erstellt am 15.05.2017


Ein Gebet erlöst das Gespenst von Canterville

 Mit viel Spaß bei der Inszenierung der Gruselkomödie „Das Gespenst von Canterville“ hat die Unterstufen-Theater-AG unter der Leitung von Helen Marzahn  im Haus des Gastes erste Bühnenerfahrungen gesammelt. Bei dem witzigen Stück von Georg Vietzke nach der Novelle von Oscar Wilde geht es um ein Gespenst (Lisa Schlenker), dessen Spuk niemanden mehr beeindruckt. Die neuen Hausherren von Schloss Canterville sind nämlich Mr. Northstate (Tobia Eisenbraun) und seine Gattin (Lisa Menath). Das US-amerikanische Paar und seine Kinder Washington (Sebastian Jack), Virginia (Celia Auber), Bobby (Kito Meckes) und Jimmy (Maya Lehmann) versuchen, dem immer wieder auftauchenden Blutfleck vor dem Kamin mit amerikanischem Wunder-Putzmittel beizukommen, Mr. Northstate empfiehlt dem Gespenst sogar Maschinenöl, damit seine Ketten nicht mehr so quietschen. Bobby und Jimmy spielen ihm einen Streich, indem sie ihn ihrerseits mit einem künstlichen Gespenst erschrecken.
Einzig die englische Haushälterin Mrs. Blackwood (Leandra Schmieder) hat noch geziemenden Respekt vor dem Geist Lord Habakuks, der seit 400 Jahren Nacht für Nacht als Gespenst kettenrasselnd durch die alten Gemäuer von Schloss Canterville ziehen muss. Dabei würde er doch nichts lieber tun, als endlich mal zu schlafen.  Das ist ihm jedoch nicht vergönnt, weil er dereinst in einer kalten Winternacht seine Gattin gemeuchelt hatte. Er klagt sein Leid Virginia, der ältesten Tochter der Familie, die mit Lord Alfred (Ida Schubert) verlobt ist. Nachdem diese dem Gespenst zunächst gehörig die Leviten gelesen hat, weil es immer ihre Buntstifte klaut, erzählt er ihr von seinem Schicksal. Virginia hat Mitleid mit dem Gespenst und  erlöst es mit einem Gebet von seinem Fluch.
Das Publikum im gut besetzten Haus des Gastes dankte den Jungen und Mädchen mit gebührendem Applaus für den unterhaltsamen Abend.


erstellt am 10.05.2017


Halbzeit im Prüfungsmarathon

Während die Abiturienten der beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien und die Realschüler ihre schriftlichen Prüfungen hinter sich haben, sind die Absolventen der anderen Zinzendorfschulen noch mittendrin. In dieser Woche haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9W die Hauptschulprüfung im Fach Englisch absolviert, auch die letzte schriftliche Prüfung zum Werkrealschulabschluss ist im Fach Englisch.

In der kommenden Woche geht es dann mit den Berufsfachschulen weiter, bevor – last not least – insgesamt zehn der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie Jugend- und Heimerzieher der Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik sich freiwillig in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch prüfen lassen und so ganz nebenbei die Fachhochschulreife absolvieren.
Nach den Pfingstferien stehen dann die mündlichen Prüfungen an.


erstellt am 10.05.2017


Bienvenue! Austauschschüler aus St. Charmond an den Zinzendorfschulen

Was für eine Wiedersehensfreude: Nachdem im Herbst eine Gruppe Zinzendorfschüler in das 40 Kilometer südlich von Lyon gelegene St. Charmond gereist war, sind zurzeit ihre Austauschpartner im Schwarzwald. Wie die Zinzendorfschulen ist auch die Partnerschule, das Collège Sainte Marie, in christlicher Trägerschaft.

Die 20 Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren haben ein volles Programm: Morgens begleiten sie ihre Gastgeber aus der 8a, der 10 b und c sowie den 9. Klassen des Zinzendorfgymnasiums in den Unterricht oder arbeiten unter der Leitung ihrer begleitenden Lehrer Detlef Brüers und Anne Viricel an verschiedenen Projekten.

Nachmittags sind sie mit den Königsfelder Austauschschülern unterwegs. Mal ging es gemeinsam ins Kino, mal nach Triberg zum Klettern, wobei weder der strömende Regen noch die Herausforderung der fremden Sprache die gute Laune störten.

Am Donnerstag hatten alle gemeinsam das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart besucht und sich anschließend schwäbische Spezialitäten wie Maultaschen und Spätzle schmecken lassen. "Der Schüleraustausch dient nicht nur der Verbesserung der Sprachkenntnisse, sondern auch der deutsch-französischen Freundschaft und ist ein Beitrag zu einem starken Europa", meint Sr. Maurer, die gemeinsam mit Br. Bick den Schüleraustausch betreut.


erstellt am 08.05.2017


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen