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Glückwunsch: Johanna gewinnt den Vorlesewettbewerb

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich die in den vergangenen Wochen an den Zinzendorfschulen ermittelten Klassensieger des Vorlesewettbewerbs geliefert. Lestart Schullerer (6a), Johanna Sander (6b) Lisa Käfer (6c) und Raphael Korte (6R) stellten ihren Mitschülern, Lehrern und der Jury ihre Lieblingsbücher vor.

Dabei galt es, möglichst flüssig und spannend zu lesen, was alle Sechstklässler gut hinbekamen. Die Bandbreite reichte vom Otfried-Preußler-Klassiker "Krabat" (Lestart) über Cornelia Funkes Fantasy-Roman "Drachenreiter" (Lisa) und Joachim Friedrichs Abenteuer-Geschichte „Merlin Cooper“ (Raphael) bis zum hoch gelobten Außenseiter-Roman „Wunder“ von Raquel J. Palacio (Johanna).

Am Schluss gewann Johanna knapp vor ihren Mitstreitern und darf Anfang kommenden Jahres die Zinzendorfschulen in der nächsten Runde des bundesweiten Wettbewerbs vertreten, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 1959 organisiert. Die Stimmung im Publikum war toll, alle hörten aufmerksam zu und zum Schluss gaben sogar noch einiger der Lehrer eine spontane Lesung.


erstellt am 08.12.2016


Zinzendorfschüler erfreuen Senioren bei Nikolausfeier

Ein fröhliches Fest war wieder einmal die Nikolausfeier im Christoph-Blumhardt-Haus. Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen sowie der Grund- und Hauptschule waren gekommen, um gemeinsam mit den Senioren zu feiern. Die 7c des Gymnasiums wechselte sich auf der Bühne mit den singenden und Mundharmonika spielenden Grundschülern ab. In den jeweiligen Pausen konnten sich die Kinder bei Kakao und Waffeln aufwärmen. „Es war sehr lustig und wir haben auch ein Bild mit dem Nikolaus gemacht“, berichteten einige Schülerinnen. „Die Klasse hatte sich in der Vorbereitung sehr positiv engagiert“, freut sich Schulpfarrer Br. Fischer. „Bei solchen Aktionen lernen die Schüler gleich mehrfach: Der Zusammenhalt in der Klasse wird gestärkt, die Schüler sammeln Erfahrung im Umgang mit anderen Generationen und sie lernen, wie sie mit einem Mikrophon auf der Bühne umgehen.“

Aus der Klasse 10W hatten sich einige Schülerinnen und Schüler freiwillig gemeldet und unter der Anleitung von Sr. Helms Plätzchen nach historischen Rezepten gebacken.


erstellt am 07.12.2016


Anschaulicher Infoabend für angehende Erzieher

Was ist der Unterschied zwischen der Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher und der zum Erzieher, muss ich mir meine Praktika selbst suchen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der Informationsveranstaltung der Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen beantwortet. Es war der erste für sich stehende Informationsabend, der nicht an den Tag der offenen Tür gekoppelt ist. Da die Anmeldung an den Fachschulen ganzjährig möglich ist, wurde dieses Angebot auch gut angenommen.

Die Jugendlichen, die sich für die Ausbildung interessieren, kamen in Begleitung ihrer Eltern und wurden gleich mit einer kleinen Kostprobe dessen begrüßt, was sie in den zwei, beziehungsweise drei Jahren lernen: Kinder und Jugendliche spielerisch zu motivieren und ihre Konzentration zu fördern.

Sie erfuhren, dass sie auch mit einer Ausbildung zum Erzieher später im Bereich der Ganztagsbetreuung arbeiten können und dass die Ausbildung für Jugend- und Heimerzieher mehr Unterrichtseinheiten im Bereich Recht, Gesundheit  sowie Spiel und Bewegung beinhaltet. Anleitungen und musische Arbeit haben dagegen in der Erzieherausbildung einen größeren Schwerpunkt. „Unsere Auszubildenden merken schnell, ob sie lieber mit jüngeren oder älteren Kindern arbeiten“, so Sr. Schoo-Schemmann, Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik und Sozialwesen.

In beiden Ausbildungsgängen ist es an den Zinzendorfschulen möglich, mit zusätzlichem Unterricht und Prüfungen die Fachhochschulreife zu erlangen, die Katholische Hochschule Freiburg bietet Absolventen der Königsfelder Fachschulen ein verkürztes Studium des Bachelorstudiengangs „Pädagogik“.

An beiden Fachschulen ist neben BAföG seit August auch Förderung von Schulentgelt und Unterhalt durch das AFBG möglich. Dieses sogenannte Aufstiegs-BAföG wird elternunabhängig und teilweise einkommensunabhängig ermittelt.
Sowohl der Beruf des Erziehers als auch des Jugend- und Heimerziehers bietet gute Perspektiven: Kindergärten und –krippen suchen händeringend Personal, für Jugend- und Heimerzieher, die später unter anderem in der Ganztagsbetreuung, im Jugendzentrum, der kirchlichen Arbeit oder der Erziehungshilfe arbeiten können, bieten sich „unendlich viele Einsatzmöglichkeiten“, wie Sr. Schoo-Schemmann betonte.


erstellt am 01.12.2016


Sternengeflüster in Königsfeld

Weihnachtlicher Schmuck gehört in der Adventszeit einfach dazu, besonders beliebt sind Sterne in allen möglichen Varianten als Symbol für den Stern von Bethlehem. Die Urform des Weihnachtssterns ist bereits rund 190 Jahre alt und berührt noch immer durch seine schlichte Schönheit: Der Herrnhuter Stern, der in den Internaten der Herrnhuter Brüdergemeine entstanden ist. Man erzählt sich, dass damals ein Pädagoge seinen Schülern im Mathematikunterricht ein besseres geometrisches Verständnis vermitteln wollte und daher die Sterne bauen ließ.

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen Herrnhuter Sterne zusammengebaut, die heute noch genauso aussehen wie damals. Die sechste Klasse der Realschule hatte einen ganzen Vormittag damit zu tun, 20 von der Herrnhuter Sterne GmbH gesponserten Sterne in allen Farben und Größen zusammenzusetzen.

Zwei besonders große hängen am Verwaltungsgebäude der Zinzendorfschulen und am Erdmuth-Dorotheen-Haus, die anderen wurden von der Firma Rottler Elektrotechnik im Edeka-Markt Holzky-Schulz aufgehängt und mit einem Erzähl-Projekt verknüpft: „Viele Menschen haben persönliche Erinnerungen an den Herrnhuter Stern“, sagt Hans Rohrbach, der als damaliger Kurgeschäftsführer die Herrnhuter Sterne in den 1970er Jahren als Weihnachtsbeleuchtung in Königsfeld etabliert hatte. Im Gespräch waren er, der Schulpfarrer der Zinzendorfschulen, Br. Fischer und der Lehrer Br. Müller auf die Idee zu dem Projekt „Sternengeflüster“ gekommen, mit dem Menschen dazu aufgerufen sind, zu erzählen, was sie mit dem Herrnhuter Stern verbindet und welche Bedeutung der Stern für sie hat. Die Geschichten sollen in einem kleinen Buch veröffentlicht werden. Sie können entweder schriftlich bei Hans Rohrbach eingereicht oder auch einfach ihm erzählt werden. Infos unter Telefon 07725-9173900 oder per Mail.


erstellt am 29.11.2016


Tiere der Savanne und ein Baum im Kirchensaal

Es war das bislang aufwendigste der Unterstufenmusicals, die jedes Jahr zum Altschülertreffen der Zinzendorfschulen unter der Leitung von Br. Michel entstehen, aber die Mühe und die unzähligen Stunden Arbeit vieler Beteiligter haben sich mehr als gelohnt. Schon bevor der erste Ton des weihnachtlichen Musicals „Immanuel – Immanuel“ von Wolfgang König (Musik) und Veronika te Reh (Text) im Kirchensaal erklungen war, zeigten sich die Zuschauer von der Kulisse beeindruckt, die witzige Geschichte um die Tiere der Savanne, die sich jedes Jahr vom Affenbrotbaum Mbuyu die Geschichte von Immanuel erzählen lassen, tat ihr Übriges.

Der riesige Baum (gesprochen von Gerhard Lempp), der beinahe bis an die Decke reichte, erzählte eine Geschichte, die er vor rund 2000 Jahren selbst erlebt hatte: Das Warzenschwein Ngiri (Johannes Schott) findet ein Blatt Papier mit der biblischen Prophezeihung der Geburt Immanuels, das jedoch nur die Brillenschlange Miwani (Eva Bochinger) lesen kann. Nur ist leider das nach Menschen riechende Schriftstück genau an der Stelle von Ngiris Hauern durchbohrt, an der steht, wer denn nun Immanuel zur Welt bringen wird. Miwani liest den Text wieder und wieder, doch immer gibt ein laut gesprochener Platzhalter „Und eine Mhmhmh wird einen Immanuel zur Welt bringen….“ allen ein Rätsel auf. Eine Löwin? Eine Giraffe? Eine Schlange? Ein Affe oder ein Elefant?

Jede Gruppe Tiere (mit phantastischen Köpfen, die - ebenso wie die Kulisse - aus der Werkstatt des Kunstlehrers Br. Dietz-Burk stammen und tollen Kostümen [Sr. Fraas und Helfer]) beansprucht den Platz im Nest für seinen Nachwuchs und so liegen schließlich mit den Kindern der Löwen, Giraffen, Elefanten, der Affen und einem Ei der Schlange Cleopatra (Tina Rosenberg) gleich fünf Immanuels in dem von den Vögeln gebauten und für jeden neuen Immanuel erweiterten Nest.

Dass die Löwenmama Kelele (Laura Klebowski) ihre Töchter als viel mutiger und kräftiger als ihren Sohn ansieht, stört Löwen-Macho Simba (Samuel Domscheit) wenig,  derweil bekommt die Giraffe Mama Twiga (Maya Marquardt) „so einen Hals“ als sie hört, dass Immanuel eine Wildkatze sein soll. Auch die Elefantenmama Mkonga (Nina Marwuardt) und ihre Kinder nicht begeistert, sind sie doch die schwersten Tiere und der Affenoma Bibi (Santhia Fritz) ist es sogar ziemlich egal, dass das Baby ihrer Tochter ein Mädchen ist. Sie pflückt kurzerhand ein Blatt und wickelt es, so dass das niemand merkt.

Natürlich wird die Geschichte am Schluss aufgelöst: Ngiri findet ein weiteres Blatt, das auch „nach Menschen riecht“, wie die Schlange Miwani feststellt – und für noch mehr Verwirrung sorgt, bis der Esel Muhimu (Roodnelson Fritz) von seinem Stall in Bethlehem erzählt. Erst sind alle Tiere enttäuscht, dass Immanuel ein Mensch ist, aber der Baum Mbuyu versichert ihnen, dass er auch für sie da sein werde – schließlich habe der Esel für Immanuel Platz in seinem Stall gemacht.

Die Regisseurin Kathrin Wallner hatte alle 35 Tierdarsteller mühelos an die jeweils richtige Stelle dirigiert, als Solisten beeindruckten Alican Akan und Emese Bacso mit ihren festen Stimmen, die beiden Schlangen sowie Affenoma und Affenmama Ndizi (Hannah Jauch) meisterten jeweils schwierige Duette.

Der Chor der sechsten Klassen, bei dem Sr. Ermich bei der Einstudierung der Lieder mitgewirkt hat, wurde vom Großen Chor unterstützt, ein bewährtes Quartett aus Querflöte (Ann-Kathrin Moritz), Violine (Br. Ziegler), Bass (Verena Dichter) und Klavier (Matthias Fichter) spielte die eingängigen Melodien. Dennis Haase und Br. Knieß setzten das fröhlich-bunte Musical technisch in Szene. Alle Beteiligten hatten für kurzweilige zwei Stunden gesorgt, was vom Publikum mit ausgiebigem Applaus honoriert wurde.

Mehr Bilder gibt es hier und ein Video bei YouTube.


erstellt am 25.11.2016


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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