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Erzieher mit Gottesdienst verabschiedet

Erfolgreich haben die beiden Abschlussklassen der Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolviert und wurden mit einem  musikalisch geprägten Gottesdienst getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ auf die nächste Etappe ihrer Wanderung geschickt. Einen „Auf- und Abschied“ nannte die BKSW1, die gerade am Anfang ihrer Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher steht, die von ihnen gemeinsam mit Schulpfarrer Br. Fischer gestaltete Feier, für die sie sogar eine Festrede selbst geschrieben haben. „Das Leben ist wie eine Achterbahn“, gab Timo zu seinen scheidenden Mitschülern auf den Weg, „und manchmal steht man an einem Abgrund.“  Es gebe Menschen, die einem in solchen Situationen noch einen Stoß versetzen wollen, aber auch helfende Hände. Wichtig sei,  die Hilfe anzunehmen und etwas daraus zu machen, „denn sonst war die Hilfe vergebens“.  

Die Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik, Sr. Schoo-Schemmann, zitierte die konfuzianische Weisheit „Der Weg ist das Ziel“ und beschrieb den Ausbildungsweg der jungen Menschen, die sich vor zwei, beziehungsweise drei Jahren ihre Erzieherausbildung begonnen hatten, als eine nicht immer ganz einfache Wanderung mit großen Höhenunterschieden und steinigen Wegstrecken. „Der Weg begann auf einer Blumenwiese, auf der ihr in verschiedenen Praktika eure Interessen kennengelernt und eure individuellen Stärken und Schwächen erfahren habt“, sagte sie. Später auf der Wanderung hätten alle gelernt, schwierige Situationen zu meistern und ihre Grenzen zu überwinden.  Auch an Kreuzungen, an denen verschiedene Wege zum Ziel führen, seien sie vorbeigekommen. „Ihr habe auf eurer Wanderung persönliche Fähigkeiten erlernt und fachliche Kenntnisse erworben“, resümierte sie. „Beides zusammen befähigt euch zur verantwortlichen pädagogischen Arbeit.“

Im schulischen Teil der Ausbildung haben alle tolle Leistungen erbracht, viele haben zusätzlich die Fachhochschulreife abgelegt und können nun an jeder Fachhochschule studieren. Drei Erzieherinnen haben sich jedoch besonders hervorgetan.  Nadine Lehmann  wurde für  herausragende schulische Leistungen und ihr Interesse an sozialpädagogischen Themen die  Amos-Comenius-Medaille verliehen,  Martina Duffner bekam den Preis des Vereins der Freunde und Förderer (VFF) für vorbildliches theaterpädagogisches Engagement im Schulwerk und innerhalb  des Klassenverbandes. Ein weiterer Preis des VFF ging für vorbildliches Engagement in der SMV und als Schulsprecherin an Tatjana Eble.

Bevor den Erzieherinnen und Erziehern die staatliche Anerkennung ausgesprochen wird, müssen alle Absolventen der Fachschulen noch ein Praxisjahr mit abschließendem Kolloquium absolvieren.

 

Die Absolventen der Fachschule für Sozialwesen:
Matthias Burger, Martina Duffner (zusätzlich Fachhochschulreife), Vera Emminger, Felix Heil, Teresa Heini, Charlotte Herrmann, Dominik Kapp, Lukas Krummacher,  Elisa Mauch, Helena Pfeiffer, Marie Ritter, Judith Schwarz, Lissy Ullrich,  Steffen Weniger.

 

Die Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik:
Adriana Aceto, Julia Blessing, Julia Dietrich (zusätzlich Fachhochschulreife), Tatjana Eble, Jennifer Eisele, Sabrina Gutt, Maximilian Haberstroh (zusätzlich Fachhochschulreife), Janika Hempel (zusätzlich Fachhochschulreife), Kira Johanna Jauch, Sabrina Käfer (zusätzlich Fachhochschulreife), Alexa Ketterer (zusätzlich Fachhochschulreife), Nadine Kienzler (zusätzlich Fachhochschulreife), Jil Kleinlogel (zusätzlich Fachhochschulreife), Melanie Kohler (zusätzlich Fachhochschulreife), Nadine Lehmann, Alicia Rold (zusätzlich Fachhochschulreife) , Melissa Schellhammer, Ann-Kathrin Schmid (zusätzlich Fachhochschulreife), Marlin Selz, Hannah Stein (zusätzlich Fachhochschulreife), Christina Untenberger, Celina Yen.


erstellt am 22.07.2016


Bildungspartner EGT zeigt das Innenleben von Computern

Ihrer Neugierde, wie wohl ein Rechner von innen aussieht, konnten die Schülerinnen und Schüler der 9r im Technikunterricht von Br. Bihler jetzt ausgiebig nachgehen. Der Bildungspartner der Zinzendorfschulen, die EGT  Triberg, kam zu einem Workshop an die Zinzendorfschulen. Maximilian Hör, Auszubildender als IT-Kaufmann stellte zunächst seinen Beruf und den des IT-Systemelektronikers vor. Anschließend durften die Schüler selbst aktiv werden und einen Computer in seine Einzelteile zerlegen. Sie staunten nicht schlecht, als sie die verschiedenen Komponenten vor sich liegen hatten und setzten anschließend alles unter fachgerechter Anleitung von Joachim Klausmann wieder zusammen. Die Freude, dass hinterher alles wieder funktionierte, war groß.


erstellt am 21.07.2016


Besuch aus Simbabwe

„Mauya!“ – Willkommen in Simbabwe – hieß es für mehrere fünfte bis achte Klassen von Gymnasium, Realschule und Werkrealschule, als die Missionarsfamilie Waldvogel in Königsfeld Station machte und an den Zinzendorfschulen von ihrer Arbeit in dem „Großen Haus aus Stein“, wie Simbabwe übersetzt heißt, berichten. Der gelernte Krankenpfleger Martin Waldvogel, der um die Jahrtausendwende an der Bibelschule in Königsfeld war, lernte hier seine Frau Silke kennen, die sich an den Zinzendorfschulen zur Erzieherin ausbilden ließ. Gemeinsam traten sie vor 14 Jahren der Mission DMG (Damit Menschen Gott begegnen) bei und leben seit 2003 in Simbabwe. Die Ausbildung von Anleitern in der Kinder-  und Jugendarbeit, Coaching von Gemeindehelfern, und der Unterricht in Schulen gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie die Arbeit im Waisenhaus, die biblische Lehre und die  HIV/Aids Prävention.

Martin Waldvogel hatte einige Bilder und Filme mitgebracht, in dem er das abwechslungsreiche Land mit seinen Bergen und Seen, Steppenlandschaften, Wasserfällen und Kiefernwäldern vorstellte. Er erzählte von der beeindruckenden Tierwelt und natürlich auch von seinem Alltag und der Arbeit mit den Kindern. Den jungen Menschen in Königsfeld gab er mit auf den Weg, auf ihr Herz zu hören und sich zu akzeptieren, wie sie sind. Eine Bekannte, die als Therapeutin arbeitet, habe ein depressives Model behandelt, das über sein Aussehen klagte. „So wie die möchte ich auch aussehen“, hatte sie gesagt und auf ein Foto in einer Modezeitschrift gezeigt. Die Frau auf dem Foto war sie selbst – sie hatte sich vor lauter Photoshop-Retusche nicht erkannt.


erstellt am 19.07.2016


Stehende Ovationen beim Sommerkonzert zum Thema Männer und Frauen

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen – das zumindest meinte der vor fünf Jahren verstorbene, unvergessene Loriot und lieferte damit für das Schulkonzert der Zinzendorfschulen eine tolle Steilvorlage, denn Lieder zum Thema „Männer“ und „Frauen“ oder auch „Männer und Frauen“ gibt es schon seit Jahrhunderten. So konnte Musiklehrer Br. Michel mit den Chören und dem Blasorchester der Zinzendorfschulen ein abwechslungsreiches Programm einstudieren, in dem Loriots These von verschiedenen Seiten beleuchtet wird.

Mal betrachtet der große Chor „Das fremde Wesen“  in einem gleichnamigen Song der Wise Guys, in dem für Männer und Frauen die jeweils andere Hälfte der Menschheit als „Alien“ dasteht, dann wird das vermeintlich starke Geschlecht a cappella in den Worten Herbert Grönemeyers besungen. Der Blick auf Frauen aus Männersicht wurde in dem alten Sailors-Hit „Girls, Girls, Girls“ deutlich und Luci van Orgs Aussage, „Ich bin so froh, dass ich ein Mädchen bin“  brachte die „Girlie“-Zeit der 1990er-Jahre zurück in den voll besetzten Kirchensaal.

Auch der Chor der fünften und sechsten Klassen setzte sich mit der Thematik auseinander, die in dem Film „Bibi und Tina III“ erst kürzlich als „Jungs gegen Mädchen“ über die Leinwand flimmerte und jetzt live von der Unterstufe dargestellt wurde.  Drei  witzige Stücke nach Heinz Erhardt hatten sie ebenfalls im Programm.

Gemeinsam mit dem Blasorchester gaben die Kinder ein Medley aus „My Fair Lady“ zum Besten, bevor die Instrumentalisten ohne Chor Billy Joels „Uptown Girl“, Chris de Burghs „Lady in Red“ und  – als ersten Berufswunsch vieler Jungs – die Piraten der Karibik heraufbeschworen. Eine der vielen Überraschungen des beinahe zweistündigen Konzerts war das Solo der Schulsekretärin Sabine Milbradt mit Margot Werners Gassenhauer „So ein Mann“, eine andere waren die gelungenen Intermezzi der Abiturienten Max Holm und Maximilian Schaible, welche mehrere der großartigen Loriot-Sketche ( „Ich will einfach nur hier sitzen!“ ) zeigten.

Am Ende gab es für das tolle Konzert stehende Ovationen und zum Dank dafür den Hit der Weather Girls „It’s Raining Men“ als Zugabe, bei der noch einmal alle Chöre gemeinsam mit dem Blasorchester brillierten.


erstellt am 18.07.2016


Werkrealschüler und Berufsfachschüler bestehen Abschlussprüfungen

Sie haben viel gelernt, alle ihre Abschlussprüfungen bestanden und damit die besten Voraussetzungen für eine sichere Zukunft geschaffen: Der erste Jahrgang der Werkrealschule mit 21 Absolventen und insgesamt 25 Absolventen der Berufsfachschulen Wirtschaft sowie Hauswirtschaft und Ernährung wurden mit einem feierlichen Gottesdienst von den Zinzendorfschulen verabschiedet. Diese Gelegenheit nutzten die jungen Menschen, um gemeinsam „Danke“ zu sagen.
„Danke sagen, weil ich lebe!“ lautete das Motto, das die 46 Schülerinnen und Schüler gewählt haben und das sie in verschiedenen Wort- und Musikbeiträgen, teils unterstützt von Lehrern und Mitschülern, immer wieder thematisierten. Die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, in einem sozialen Umfeld mit Freunden zu leben und eine gute Zukunftsperspektive zu haben, seien gute Gründe, dankbar zu sein, sagte Schulpfarrer Br. Fischer. Sie selbst wünschten sich für die Zukunft gute Chancen, Gesundheit, soziale und materielle Geborgenheit, Neugier und Selbstvertrauen.
„Nimm dir das Leben und lass es nicht mehr los, denn alles was du hast ist dieses eine bloß“, zitierte der Abteilungsleiter der Werkrealschule und Berufsfachschulen, Br. Giesel, einen Song von Udo Lindenberg. Gerade erst angesichts der schrecklichen Nachrichten aus Nizza habe dieser Slogan eine ganz andere Bedeutung bekommen.
Alle hätten gute Leistungen erbracht, dürften sich darauf aber nicht ausruhen. Auch in der Ausbildung und im weiteren Leben würden von den Schulabgängern immer wieder Leistungen gefordert. „Geht euren Weg, aber achtet auf die Wegweiser“, riet Br. Giesel. Mancher würde sich wundern, wenn diese zum gleichen Ziel in verschiedene Richtungen zeigten. Er endete mit einem anderen Zitat, dem schwedischen Gedicht „An die Engel der erwachsenen Kinder“ , mit dem er hoffte, diese mögen die jungen Menschen nicht unbedingt auf dem leichtesten Weg geleiten, aber auf dem schönsten - nämlich ihrem eigenen.
Einige der Abgänger schafften besonders gute Leistungen, für die sie Urkunden und Geschenke bekamen: Im ersten Jahrgang der Werkrealschule der Zinzendorfschulen, der seinen Hauptschulabschluss erworben hat, schnitt Antonia Kienzler am besten ab und wurde für die beste Prüfungsleistung ausgezeichnet. Sie bekam zudem den Preis für Soziales Engagement. Die jeweils beste Leistung in Mathematik und in Englisch erzielte Albert Rico Martin.
An der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung schaffte Gisèle Wittmann die beste Prüfungsleistung und wurde außerdem für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. Die beste Prüfung an der Berufsfachschule Wirtschaft gelang Gianluca Kern.




Die Absolventen der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung:
Sam de Vries, St. Georgen; Angelina Diball, Schramberg; Gina Dörflinger, Niedereschach; Jo-Marie Faisst, Baiersbronn; Flora Gentner, Donaueschingen; Alexandros Kalaitzis, Villingen-Schwenningen; Lisanne Knöbel, Königsfeld; Isabel Kozlowski, Donaueschingen; Larissa Müller, Mönchweiler; Jasmin Pachollek, Triberg; Helen Solleder, Trossingen; Gisèle Wittmann, Grenzach-Wyhlen.

Die Absolventen der Berufsfachschule Wirtschaft:
Mathis Brauner, Niedereschach; Angelika Draj, Mönchweiler; Jana Engel, Königsfeld; Fabian Fix, Schramberg; Gabriel Gäßler, Donaueschingen; Leonie Heuberger, Villingen-Schwenningen; Gianluca Kern, Niedereschach; Louisa Reppe, Königsfeld; Valeria Richter, Mönchweiler; Vanessa Schade, Niedereschach; Aaron Schmitz, Königsfeld; Jonas Steinke, Mönchweiler; Niclas Wuchner, Königsfeld.

Die Absolventen der Werkrealschule:
Lukas Bacher, Donaueschingen; Max Beurer, Hüfingen; Fabian Bürkle, St. Georgen; Alisa Ernst, Balingen; Lea Heini, Villingen-Schwenningen; Jelena Hempel, Niedereschach; Joshua Hils, Königsfeld, Chantal Höckele, Geisingen; Antonia Kienzler, Königsfeld; Leon Kohl, Villingen-Schwenningen; Maximilian Langenbacher, Villingen-Schwenningen; Marc Lehmann, Königsfeld; Karl-Kevin Lohmüller, Achern; Cedric Merkt, Schramberg; Albert Rico Martin, St. Georgen; Lee-Ann Scarinci, Sindelfingen; Kai Schweikert, Korntal-Münchingen; David Stöckermann, Königsfeld; Finn Strehlke, Konstanz; Maximilian Weißer, Königsfeld; Morena Wolbert, Königsfeld.


erstellt am 15.07.2016


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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