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Reggae-Feeling in Königsfeld

Was für ein Erlebnis, was für ein Tag, was für ein Konzert! Die Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrer und Erzieher, andere Mitarbeiter der Schule sowie diverse Zaungäste strahlten mit der Sonne um die Wette, als Black Prophet ein fast zweistündiges Konzert im Park des Erdmuth-Dorotheen-Hauses gab. Die einzigartige, dynamische Fusion aus Afro, Rock und Reggae ließ keinen Fuß stillstehen. Nachdem der Musiker aus Accra das zunächst etwas schüchtern im Schatten sitzende Publikum näher an die Bühne gebeten und zum Tanzen aufgefordert hatte,  gab es kein Halten mehr – bis irgendwann jede Menge Schüler die Bühne enterten und dort tanzten. Die internationale Band Thunderstrike um den ghanaischen Musiker genoss das Bad in der Menge sichtlich und ließ sich nicht von Selfie-knipsenden Schülern in ihrem Groove ablenken.

Der Sänger und Songwriter Black Prophet, der gerade in Jamaica sein neues Album eingespielt hat, erzählt in seinen Texten Geschichten und fordert zu bewussterem Handeln auf. Das war  - neben der mitreißenden Musik – auch der Grund, weshalb sich die SMV dazu entschieden hat, ihn zu engagieren. „Das gute an Reggae ist, dass die Texte dabei eine große Rolle spielen“, sagt Schulsprecherin Tabea Jauch.  Der Künstler, der in seinen teils autobiografischen Lyrics  zu Gerechtigkeit, der Gleichheit aller Menschen und dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur aufruft, passe zur Schule und unterstreiche das Schulkonzept.  „Am Anfang stand nur die Idee, mal wieder ein  Konzert zu organisieren“, sagte Tabea. „Auf Black Prophet kamen wir über private Kontakte der  Schulleitung. Als wir einige seiner Stücke im Internet hörten, sagten wir nur „Whow, so einen erstklassigen Musiker können wir wirklich buchen?“

Black Prophet tritt sonst in Städten und Metropolen wie London und Liverpool, Warschau, Berlin, Amsterdam und Zürich auf und ist auf Festivals wie dem Chiemsee Summer Festival zu hören. Sein Auftritt in Königsfeld im Schwarzwald war der erste für eine Schule, aber vielleicht nicht der letzte, wie er im Gespräch mit Vertretern der Lokalpresse andeutete.  „Die heutigen  Schülerinnen und Schüler sind diejenigen, die künftig an der Macht sind“, meinte der charismatische Künstler. Deshalb sei es wichtig, sie zu motivieren und die Botschaft von einer besseren, gerechteren Welt zu übermitteln. „Und Musik ist dafür eine hervorragende Möglichkeit.“

Das fanden die Schüler auch, die das Konzert bei bestem Sommerwetter im Park genossen, in dem sonst vorwiegend die Mädchen aus dem Internat chillen. Die Klassen 8W und 8R, die als ein WVR-Projekt die gesamte Bewirtung und das Rahmenprogramm übernommen hatten, trugen ihren Teil zum perfekten Reggae-Feeling bei. Sie hatten Sandwiches vorbereitet und eine Art Schüler-Variante von Soul Food (Fruchtgummi-Spieße und Knuspertüten), der Pavillon im Park wurde zur „African Ghana Banana Bar“, in der es neben fertigen Softdrinks verschiedenen alkoholfreie Cocktails gab, außerdem hatten sie noch ein Gewinnspiel und eine Autogrammstunde organisiert.

Das Konzert war natürlich auch im Unterricht vorbereitet worden. Wo es gerade in den Lehrplan passte, lernten die Schüler im Musikunterricht, was Reggae-Musik ausmacht und auch im Religionsunterricht Hintergründe über die Rastafari-Bewegung.

Mehr Bilder gibt es übrigens hier, einen Film in voller Konzertlänge gibt es hier.


erstellt am 11.07.2016


Serenade bei schönstem Sommerwetter

Ein lauer Abend, gut vorbereitete Musiker und viele Zuhörer – die Bedingungen für die Sommerserenade der Zinzendorfschulen waren perfekt. „Nichts ist schöner, als Musik für Publikum zu machen und zu sehen, wie sie den Menschen Freude macht“, sagte der Musiklehrer Br. Ziegler, unter dessen Leitung das einstündige Konzert unter freiem Himmel stand. Das Orchester der fünften Klassen machte mit einem Stück aus der Ouvertüre zu Rossinis Oper Wilhelm Tell, einem Brahms-Walzer und Beethovens Ode an die Freude den Auftakt. Die Sechstklässler hatten sich mit „Conquest of Paradise“, dem James-Bond-Thema und der Titelmeldodie aus „Fluch der Karibik“ ganz der Filmmusik verschrieben.

Mit russischen Komponisten hatte sich das Schulorchester befasst und beeindruckte mit der energievollen Interpretationen russischer Tänze wie dem Trepak von Prosper Morand, Dmitri Schostakowitschs Walzer Nr.2 und einem Marsch und Trepak aus Peter Tschaikowskys Nussknackerballett.

Auch zwei talentierte Solistinnen überraschten das Publikum: Donjeta Spahija trug  in Begleitung von Hans Haller (Gitarre) zwei Stücke von Amy Winehouse und ein albanisches Lied vor, Silke Vogt - Preisträgerin von unter anderem Jugend Musiziert und dem Schooljam -  begleitete sich selbst an der Gitarre bei George Erzras „Budapest“ und „Little Talks“ von der Band Of Monsters and Men.

Nicht nur das Publikum profitierte von dem gelungenen Abend:  Es wurde im Rahmen der Tour Ginkgo, die in diesem Jahr für die Katharinenhöhe unterwegs ist, Spenden in Höhe von 361,81 Euro gesammelt.


erstellt am 06.07.2016


Schüler kochen für Seniorenfest

Ein tolles generationenübergreifendes Projekt haben 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9R und 9W der Zinzendorfschulen im Mensch- und Umwelt (MuM) –Unterricht umgesetzt: Sie haben gemeinsam mit Bewohnern des Christoph-Blumhardt-Hauses Speisen und Getränke für deren Sommerfest hergestellt. Den ganzen Morgen über waren sie in den Küchen der verschiedenen Stationen des Alten – und Pflegeheims eifrig bei der Arbeit. Sie zerkleinerten Obst für einen Salat, buken eine leckere Bisquitrolle und duftende Pizzabrötchen, rührten Waffelteig und zauberten bunte alkoholfreie Cocktails mit klangvollen Namen. „Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, für Dritte zu kochen und ihr Fachwissen in der Praxis umzusetzen“, erklärte ihre Lehrerin Sr. Helms das vom Schulpfarrer der Zinzendorfschulen, Br. Fischer, und Sabine Henke vom Sozialdienst des Christoph-Blumhardt-Hauses initiierte Projekt. Einige Speisen, die die Schüler gerne zubereitet hätten, waren aufgrund der höheren Hygienemaßnahmen tabu, auch die Zutaten mussten weitgehend über das Heim besorgt werden, damit nicht die Gefahr bestand, dass Kühlketten unterbrochen werden. „So lernen die Schüler ganz nebenbei, auf was alles zu achten ist“, meinte Sr. Helms.

Auf einigen Stationen hatten die Bewohner Lust darauf, gemeinsam mit den Schülern zu arbeiten, auf anderen war es eher eine Art Schauküche, aber überall freuten sich die Bewohner „über die jungen Leute. Bei einigen sind im Gespräch Erinnerungen an Rezepte aufgetaucht, die sie früher gern gekocht haben. Für alle Beteiligten war das generationenübergreifende Projekt eine gelungene Abwechslung, deren Ergebnisse sie sich am Nachmittag bei strahlendem Wetter im „Cafe Höfle“, im Innenhof des Heims, gemeinsam schmecken ließen.


erstellt am 04.07.2016


Realschüler landen „Volltreffer“ - alle Absolventen bestehen Prüfung zur Mittleren Reife

Ganz im Zeichen des Fußballs stand der Abschlussgottesdienst für die Realschüler der Zinzendorfschulen. Unter dem Motto „Volltreffer“ zogen sie so einige Parallelen zwischen dem Spiel auf dem grünen Rasen, ihrer schulischen Laufbahn und dem Leben überhaupt. „Im Stadion gewinnt nur einer. Seht zu, dass Ihr alle gewinnt“, spornten in einem kurzen szenischen Anspiel Realschulabsolventen ihre Mitschüler an.

„Beim Fußball fliegt der Ball nicht von alleine ins Tor“, betonte Schulpfarrer Br. Fischer.  Um ein Spiel erfolgreich zu Ende zu bringen, sei im Vorfeld viel Training erforderlich. Eltern, Freunde und Familie seien am Spielfeldrand immer dabei gewesen,  Lehrer und Schulleitung hätten in der Schulzeit die Funktion von Trainern übernommen. „Beim Fußball kann man viel über das Leben lernen: Es geht nicht allein und es geht nicht gegen die Regeln“, so Br. Fischer.

Auch Realschulleiter Br. Giesel nahm das Bild auf und sprach davon, dass das Trainingslager Schule zwar beendet sei, aber getreu dem Motto „Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss“ hätten sie noch viele Herausforderungen zu bewältigen. „Trendforscher gehen davon aus, dass die heutigen Schulabgänger im Laufe ihres Lebens drei bis vier Mal den Beruf wechseln.“ Das sei nur mit einem gehörigen Maß an Lernkompetenz möglich, die die Absolventen während ihrer Schulzeit in Königsfeld  erworben hätten. Er legte ihnen nahe, sich ein Beispiel an Albert Einstein zu nehmen, der in aller Bescheidenheit einst von sich behauptete, über keine besonderen Begabungen zu verfügen – er sei „nur leidenschaftlich neugierig“.

 Schulleiter Br. Treude hob hervor, dass nicht nur alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10Ra und 10Rb einen Volltreffer gelandet und ihre Mittlere Reife geschafft hätten, sondern dieser Volltreffer einigen Absolventen besonders kunstvoll gelungen sei. Er überreichte Lisa Blust, die einen Notenschnitt von 1,3 erreichte, einen Preis für die beste Abschlussprüfung des Zinzendorf-Realschuljahrgangs 2016. Einen Preis für hervorragende Leistung in der Abschlussprüfung bekam Donatien Leray.  Daniel Kopp, - der während des Gottesdienstes mehrfach am Klavier bewiesen hatte, wie verdient sei Preis ist -  und Jonas Melinat wurden für hervorragende Leistungen im Fach Musik ausgezeichnet und für sein besonderes soziales Engagement wurde Jonas Melinat geehrt.

 

Die Absolventen der 10Ra:
Dana Bilko, Mönchweiler; Lara Böttcher, Villingen-Schwenningen; Johanna Dirk-Berti, Villingen-Schwenningen; Manuel Dovern , Königsfeld; Sina Haarmann, Königsfeld; Maximilian Hummel, Königsfeld; Lorina Jäckle, Niedereschach; Jann Kaddik, Königsfeld; Annalena Link, Königsfeld; Jonas Melinat, Königsfeld; Marina Novakovic, Villingen-Schwenningen; Felix Obergfell, Königsfeld; Benjamin Ott, Deilingen; Luca Petrolli, Fischbach; Luca Reppe, Königsfeld; Niklas Riedlinger, Schabenhausen; Elisa Schaetz, Königsfeld; Selina Schartmann, Königsfeld; Frederik Schulte im Walde, Königsfeld; Yannick Stärk, Königsfeld; Emma Teubert , Donaueschingen; Nico Weber, Dauchingen; Anna-Lena Wehrle Königsfeld; Maja Weißer, Königsfeld.

 

Die Absolventen der10Rb:
Yvonne Benz, Dunningen; Lisa Blust,  Königsfeld; Susann De Vries, St. Georgen; Lena Fritz,  Donaueschingen; Isabel Glatthaar, Dunningen; Jonathan Hauger, Dunningen; Daniel Kopp, Schramberg; Donatien Leray, Königsfeld; Lena Messner, Königsfeld; Rebecca Moser, Niedereschach; Lucas Reiner, Königsfeld; Lea Roming, Hardt; Janik Schneckenburger, Königsfeld; Lara Schön, St. Georgen; Lea Spormann, Villingen-Schwenningen; Lucas Storz, Königsfeld; Phillipp Trunz, Horgen; Katrin Weber, Dunningen; Saskia Winter, Königsfeld.


erstellt am 01.07.2016


Staatliche Anerkennung für 27 Erzieherinnen und Erzieher

Geschafft: 27 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik haben nach zweijähriger schulischer Ausbildung und einem einjährigen Betriebspraktikum das Kolloquium als letzte Hürde souverän gemeistert und sind jetzt staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher. Die Abteilungsleiterin Sozialpädagogik und Sozialwesen Sr. Schoo-Schemmann sowie die Lehrer der Fachschule gratulierten:

Sarah Baier, Jonathan Batsching, Lisa Bauer, Isabelle Chagnon, Eva Fehrenbach, Ellen Ganter, Alicia Gronau, Anna-Lena Gronau, Ines Heymann, Nathalie Hummel, Kerstin Ketterer, Angelina Kny, Jasmin Koch,  Julia Lehmann, Julia Meister, Anne Müller, Kathrin Müller, Nathalie Otto, Katharina Prächt, Kim Simon, Alicia Smajic, Isabelle Strom, Michaela Schwarzwälder, Melanie Schwer, Miriam Wehrle, Ramona Wolbert und Waldemar Zeeb.


erstellt am 30.06.2016


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen