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Roadshow der Diakonie zu Besuch

Wer zwischen Schule und Uni oder Ausbildung erst einmal eine Pause braucht, sich fordern oder seine Sozialkompetenzen ausbauen möchte, ist mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst gut beraten. Die Einsatzmöglichkeiten dabei sind sehr vielfältig, gerade auch im kirchlichen Bereich. Unter dem Motto „Ran ans Leben“ hat die Diakonie Baden eine Roadshow organisiert, die jetzt an den Zinzendorfschulen gastierte.  Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler sogar selbst erleben, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen oder nichts zu sehen und mit einem Blindenstock seinen Weg finden zu müssen.

Carolin Streit, Pädagogische Mitarbeiterin, die für die Freiwilligendienste zuständig ist, informierte die Schülerinnen und Schüler der siebenten und achten Klassen von Realschule und Werkrealschule über die verschiedenen Möglichkeiten, welche die Diakonie in Baden und Württemberg in beinahe 4000 Einrichtungen und Diensten bietet. Sie erklärte die Unterschiede zwischen Freiwilligem Sozialem Jahr und Bundesfreiwilligendienst und zeigte unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten auf. An ihrer Seite waren Sarah Dürr, die in Karlsruhe einen Freiwilligendienst leistet,  Julia Neininger, die als FSJlerin an den Zinzendorfschulen die Pädagogen unterstützt und Michael Förnbacher aus Villingen, der freiwillig in einem Kindergarten arbeitet. Sie alle halfen den Schülern, Einblicke zu bekommen und gaben wichtige Tipps, wie sie sich wo bewerben können.

„Die Freiwilligendienste dauern 12 Monate“, erklärte Carolin Streit. „Ein Freiwilliges Soziales Jahr könnt Ihr im Alter zwischen 16 und 27 Jahren absolvieren, beim Bundesfreiwilligendienst ist das Mindestalter 18 Jahre.“ Bei beiden Diensten gebe es ein Taschengeld und Urlaub sowie umfassende Bildungsprogramme. „Wenn Ihr einen Freiwilligendienst absolviert habt, hilft das nicht nur anderen und eurer Persönlichkeit, es macht sich auch gut in eurem Lebenslauf und verbessert damit die Chancen bei der späteren Arbeit.“


erstellt am 31.05.2016


Berufsfachschüler schreiben Prüfungen

In den Pfingstferien konnten sie noch einmal gründlich ihre Bücher studieren: 25 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen haben heute ihre vorletzte schriftliche Prüfung abgelegt. In ihren jeweiligen Profilfächern konnten die Absolventen der Berufsfachschule Wirtschaft und der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung beweisen, was sie in den vergangenen beiden Jahren gelernt haben. Am Donnerstag ist doch Englisch dran, dann müssen sie sich noch den praktischen und mündlichen Prüfungen stellen.


erstellt am 31.05.2016


Zinzendorf-Golfer im Landesfinale bei Jugend trainiert für Olympia

Am Regierungsbezirksfinale des Bundeswettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ in Königsfeld haben zwei Mannschaften der Zinzendorfschulen erfolgreich teilgenommen. Das Team der Wettkampfklasse 1 über 18 Löcher kam vor dem Konstanzer Suso-Gymnasium auf den ersten Platz und qualifizierte sich damit für das Landesfinale in Lorch beim Golfclub Hetzenhof.

Hierbei spielten Michael Höfler und Louis Rößle mit 33 und 29 gewerteten Bruttopunkten eine sehr gute Runde. Jill Bürk gewann die Nettoklasse und konnte ihre persönliche Leistung verbessern.  

In der Wettkampfklasse 2, in der die jüngsten Golfer beim Spiel über 9 Löcher ihre ersten Turniererfahrungen sammeln, belegte das Team der Zinzendorfschulen den 4. Platz.

Insgesamt hatten sieben Schulen aus dem Regierungsbezirk Freiburg an dem Wettspiel auf der Golfanlage des Golf und Country Clubs Königsfeld teilgenommen.


erstellt am 27.05.2016


Witzige Kritik am Zeitgeist

Mit viel Spielfreude und Elan haben die Abiturienten des Oberstufenkurses Literatur und Theater Rebekka Kricheldorfs satirisches Theaterstück „Alltag und Ekstase“ im Königsfelder Haus des Gastes und im Theater im Deutschen Haus in St. Georgen gezeigt. Das Stück war mit großer Spannung erwartet worden, standen hierbei nämlich unter der Regie von Br. Knieß acht Darsteller auf der Bühne, von denen einige schon im Rahmen einer Theater-AG für „Woyzeck“ mit dem Kreis-Kulturpreis bedacht wurden und im vergangenen Jahr mit „Faust inside“ für Aufsehen gesorgt hatten.                 

Der Literatur- und Theaterkurs hatte sich für das Sittenbild entschieden, das die gebürtige Freiburgerin Krichelsdorf für das Deutsche Theater in Berlin geschrieben hatte. Im Mittelpunkt des Stückes steht das Beziehungsgeflecht zwischen Janne (Maximilian Schaible) und seine Eltern, dem weitgereisten Ethnologen Günther (Maximilian Holm), der mit Wonne exotische Rituale zelebriert und seine Aussteiger-Mutter Sigrun (Martina Huss), sowie seiner geschiedene Frau Katja (Annika Witt). Mit dabei: Tobias (Lasse Barth), der Ex von Katja und seine Begleiterin Gitta (Chiara Winter). Alle sind damit beschäftigt, sich selbst permanent zu optimieren, sei es beim Besteigen des Mount Everest, der Selbstverwirklichung in der Ökologie oder in Gesprächszirkeln. Teilweise mit sehr unerwünschten Resultaten.

Janne, obwohl schon rund 40 Lenze alt, benimmt sich mitunter wie ein Spätpubertierender, weshalb sein Vater ihm das Peter-Pan-Syndrom unterstellt. Als plötzlich noch Günthers japanischer Lover Takeshi (Lukas Ebner) auftaucht, ist das Chaos, das von dem versierten Ensemble in rhetorisch ausgefeilten Dialogen serviert wurde, komplett.

Das Schauspiel zeigte dem sichtlich vergnügten Publikum den oft skurrilen Balanceakt zwischen Alltag und Extase. „Ich bin überzeugt, wir brauchen beides“, hatte der Theaterpädagoge Br. Knieß, der den Kurs leitete, in der Einleitung betont. Die Frage sei nur wann für das eine und wann für das andere Zeit ist.


erstellt am 27.05.2016


Exkursion in die Bankenmetropole Frankfurt

Die Eingangsklasse unseres WG und die Klasse WG1 erkundeten im Rahmen einer Exkursion nach Frankfurt die Deutschen Bank und die Wertpapierbörse  in Frankfurt. Organisiert wurde die Exkursion von Mitarbeitern der Deutschen Bank Villingen.

Sigrid Klaiber von der Deutschen Bank in Villingen-Schwenningen: "Wir engagieren uns gerne für die Zinzendorfschulen, weil besonders die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der Realschule sehr an der Finanzwelt interessiert sind."

Nach dem Besuch der Deutschen Bank Türme, die im Volksmund "Soll" und "Haben" genannt werden und mit 155 Metern Höhe und einer Bürofläche von 75.000m² eine beeindruckende Größe aufweisen, ging es weiter zur Börse.

Ein hochinteressanter Vortrag und die anschließende Führung durch die Börse begeisterte die Schüler, die nicht nur die Live-Schaltung zur Tagesschau miterleben, sondern auch von dem uns begleitenden Experten alles Wissenswerte über die Wertpapierbörse erfahren konnten. Staunende Gesichter gab es bei den Schülern bei einem Blick in das aktuelle "Orderbuch" über das täglich gehandelte Finanzvolumen an der Börse in Frankfurt.

Ein herzlicher Dank geht an die Deutsche Bank, die mit einer großzügigen Spende diese Exkursion gesponsert hat und an Frau Klaiber und ihr Team, die zusätzlich für das leibliche Wohl der Schüler sorgten.


erstellt am 15.05.2016


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen