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Reading-Aloud-Cometition: Chiara und Hanna fahren zum Regionalentscheid

Vorlesewettbewerbe werden schon lange an Schulen ausgetragen, seit kurzem gibt es sie auch für englische Texte. Auch an den Zinzendorfgymnasien haben sich zwei Klassen daran beteiligt,  in denen jeweils drei Klassensieger ermittelt wurden. Sie traten beim Schulentscheid gegeneinander an, wobei  Chiara All (7b) auf den ersten Platz kam, gefolgt von Hanna Käfer (7b) und Tamina Eppler (7c). Chiara und Hanna dürfen im Juni zum Regionalentscheid nach Rottweil fahren und dort die Zinzendorfschulen vertreten.


erstellt am 26.04.2016


Zaubershow für Action!Kidz

Ein zauberhaftes Intermezzo im Schulbetrieb durften die sechsten bis achten Klassen der Zinzendorfschulen im Haus des Gastes erleben. Von dem Preisgeld, das sie für das fleißige Spendensammeln zugunsten der Kindernothilfe bekommen haben, hat die Koordinatorin Sr. Klingner-Huss den  Zauberer, Illusionisten und Entertainer Markus Zink engagiert, der auf der Bühne eine faszinierende Show zeigte.

Seine teils ziemlich aufwändigen Tricks hatte der Künstler aus Ravensburg mit einer Geschichte über seine Vorfahren verbunden. Er sei Magier in vierter Generation, erzählte er dem jungen Publikum, und schlüpfte immer wieder in die Rolle seiner Ahnen. Dabei führte er Kartentricks auf,  verwandelte Geldscheine, ließ sich von phantasievollen Steam-Punk-Maschinen in die Luft heben und holte sich auch immer wieder Hilfe aus dem Publikum.

Natürlich hatte er die Lacher auf seiner Seite, als Br. Wehinger und Br. Beller auf die Bühne bat, aber sie machten ihre Sache wirklich gut: Sie mussten Zink nämlich beim Handstand über einem Aquarium festhalten, so dass der Illusionist, wie er mehrfach betonte, bis die Zuschauer wie gewünscht reagierten,  mit verbundenen Augen – „ooh!“ - kopfüber - „aaah!“ , mit dem Mund – „oooh!“ und - Tadaaa: aus dem Wasser! eine zuvor markierte Spielkarte fischte.

Die Show war eine tolle Belohnung für die Action!Kidz, die übrigens vom 11. bis 17. Juli wieder in Königsfeld und ihren Wohnorten unterwegs sein werden, um mit verschiedenen Aktionen wie Autowaschen, Rasenmähen, Kuchenverkauf und ähnlichen Dienstleistungen Spenden für die Kindernothilfe zu sammeln. In diesem Jahr werden von dem Geld Kinder unterstützt, die in Pakistan in Minen arbeiten müssen.


erstellt am 22.04.2016


Profi-Hacker gibt Tipps zur IT-Sicherheit

„Ich bin wirklich überrascht, wie einfach das geht, ein Handy zu hacken“,  musste Dominik zugeben. Der Gymnasiast hatte wie seine Mitschüler aus der gesamten Oberstufe der allgemeinbildenden und beruflichen Zinzendorfgymnasien und anderer Schulen aus der Region beim Vortrag des Profi-Hackers Erwin Markowsky in der Neuen Tonhalle in Villingen erlebt, wie schnell mal eben eine Spionage-Software auf Smartphone und Notebook landet, wie nachlässig die meisten von ihnen mit den Sicherheitseinstellungen umgehen, wie leicht sich die Gesichtserkennung als Handysperre umgehen lässt und viele andere verblüffende Fakten zum Thema IT-Sicherheit.

Die gute Nachricht kam zuerst: die beliebte Kommunikationsplattform WhatsApp hat ihre Sicherheit erhöht und sendet jetzt verschlüsselt. Doch  grundsätzlich heißt es beim Herunterladen jeglicher App: Gehirn einschalten! „Wozu braucht eine Schrittzähler-App Zugriff auf meine Kontakte?“, meinte Markowski, der auf Einladung der Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg im Rahmen des Projektes SpardaSurfSafe die Problematik sehr unterhaltsam rüberbrachte.  Immer wieder holte er sich Schüler als lebende Beispiele aus dem Publikum. Die erste war Lissy aus der 10a, die er mit Marlon und dem Auftrag, miteinander zu flirten, ins Foyer schickte. Blitzschnell hatte er sich in Marlons Smartphone eingehackt und ließ die gesamte Unterhaltung der beiden im Vortragssaal hörbar werden. Dem gehackten Telefon war nichts anzumerken gewesen. Auch Milena, die später auf die Bühne gebeten wurde,  konnte nicht erkennen, dass die Webcam trotz des vermeintlich sicheren Passwortes, das sie zuvor vergeben hatte, sie filmte.

Gängige Sicherheitssperren wie Gesichtserkennung und Fingerabdrücke seien leicht zu umgehen, schilderte Markowsky. Für die Gesichtserkennung genüge es, dem zu hackenden Smartphone ein Bild des Besitzers hinzuhalten, am einfachsten eines, das zuvor mit einem anderen Handy gemacht wurde. Selbst Fingerabdrücke seinen nicht sicher: „Vor ein paar Jahren wurde der Fingerabdruck von Ursula von der Leyen von einem Foto über eine bestimmte Software rekonstruiert.“ Das sei sicher der Grund, weshalb Kanzlerin Merkel immer ihre Fingerspitzen gegeneinander halte, witzelte der Hacker.

Gleich zu Anfang seiner Show hatte Erwin Markowsky, der hauptberuflich im Auftrag großer Konzerne deren Netzwerke auf Sicherheitslücken prüft, gezeigt, wie er mit einem kleinen Gerät, das für weniger als 200 Dollar erhältlich ist, allen Smartphones im Raum vorgaukeln konnte, es sei der heimische Router. „Durch die W-Lan-Funktion loggt sich das Telefon ein und ich habe vollen Zugriff auf alle Kontakte und Bilder.“ Alle  - teils sehr phantasievollen - Routernamen und Zugriffsdaten erschienen sofort auf den großen Projektionsleinwänden.  Markowsky riet den Schülern unter anderem, das W-Lan nicht dauerhaft anzulassen, die Software des Herstellers zu aktualisieren, beim Computer die Firewall zu aktivieren und sich über jede App, die sie installieren, vorher zu informieren.

Bei den Schülern hat es gewirkt: „Ich werde jetzt jedes Mal mein W-Lan ausschalten, wenn ich das Haus verlasse“, meint Dominik.


erstellt am 20.04.2016


Spannende Experimente im Chemieunterricht

„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt“,  besagt ein altes Sprichwort, aber die Klasse 5c konnte jetzt erleben, dass Naturwissenschaften auch faszinierend sein können, wenn weder Ohren noch Nase besonders beansprucht werden. Manfred Held, der Großvater eines Schülers aus der Klasse, hatte aus der Hautarztpraxis seines Sohnes ein Kryogefäß voller Flüssigstickstoff mitgebracht und die Chemielehrerin Sr. Jehle machte damit allerlei faszinierende Experimente.

Manfred Held hatte jedes Mal, wenn er aus dem großen Thermogefäß kleinere Mengen des dampfenden Flüssigstickstoffs schöpfte, spezielle Kälteschutzhandschuhe an und Sr. Jehle zeigte den Grund dafür: Es sprudelte und rauchte gewaltig, als sie die rund minus 200 Grad kalte Flüssigkeit in Töpfe und Glasgefäße schüttete und sogar in einen wasserdichten Filzhut, aus dem die Schwaden des bei Raumtemperatur verdampfenden Flüssigstickstoffs  austraten. Jeder wollte mal ganz kurz die Außenseite der Behälter anfassen und zog seine Hand auch gleich blitzschnell wieder weg.

Die Kinder staunten nicht schlecht, dass man mit dem flüssigen Stickstoff Papiertaschentücher, Blumen und sogar Schläuche aus Gummi so schnell und fest gefrieren lassen kann, dass sie am Ende zersplittern und damit sogar einen Flötenkessel zum Pfeifen bringen kann. Besonders anschaulich war auch ein Experiment mit einem Luftballon, der sich zusammenzog, als er in einen Topf mit Flüssigstickstoff getaucht wurde.

„Ich freue mich über die seltene Gelegenheit, diese Experimente durchzuführen, denn weil die Lagerung so teuer ist, gehört Flüssigstickstoff an Schulen nicht zur Standardausrüstung“, sagte die Chemielehrerin.


erstellt am 15.04.2016


Prüfungen zur Mittleren Reife haben begonnen

Nicht mehr weit von ihrer Mittleren Reife entfernt sind die 43 Zehntklässler der Realschule. Am Mittwoch hatte die Phase der schriftlichen Abschlussprüfungen im Fach Deutsch begonnen, am heutigen Freitag war Mathe angesagt – für die meisten die Prüfung, vor der sie wesentlich nervöser waren. Die schriftlichen Prüfungen enden am Dienstag im Fach Englisch, dann haben die Realschüler erst einmal zwei Monate Verschnaufpause, bevor sie sich Ende Juni den mündlichen Prüfungen stellen müssen.

Wer an der Realschule Freude am Lernen gefunden hat, kann in der gewohnten Umgebung bleiben und an einem der beruflichen Gymnasien der Zinzendorfschulen - am Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium, Profil Soziales oder am Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium -  in drei Jahren seine allgemeine Hochschulreife ablegen.


erstellt am 15.04.2016


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen