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Ehrungen für langjährige Mitarbeit

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurden an den Zinzendorfschulen wieder zahlreiche Kolleginnen und Kollegen für ihre langjährige Mitarbeit geehrt. Verwaltungsleiter Br. Schaible dankte Gudrun Ding und Margot Oberdorfer für jeweils zehn Jahre in der Zentralküche sowie Elisabeth Förster, die seit 35 Jahren als Mitarbeiterin im Bereich der Hauswirtschaft für blitzende Sauberkeit sorgt.  „Ich habe großen Respekt vor so viel Durchhaltevermögen“, sagte Br. Schaible.

Auch unter den pädagogischen Mitarbeitern waren viele, die bereits seit zehn, zwanzig oder sogar dreißig Jahren in Königsfeld unterrichten. „Die Ehrungen für langjährige Mitarbeit zeigen Kontinuität und diese gewährleistet Stabilität“, sagte Schulleiter Br. Treude. „Diese Stabilität ist für die pädagogische Arbeit wichtig, denn sie vermittelt Verlässlichkeit.“

Seit zehn Jahren sind Bernadette Grässlin und Tanja Pusch Teil des Kollegiums, Peter Baur, Detlef Ditz-Burk, Götz Knieß, Stephanie Kleist-Ehrenfeuchter, Ute Mayer sowie Margot Motzer sind seit 20 Jahren dabei und Susanne Jehle unterrichtet sogar schon seit 30 Jahren an den Zinzendorfschulen. Die Schulsekretärin Sabine Milbradt hatte Ihr Zehnjähriges bereits im Oktober im Kreis ihrer Kolleginnen begangen. 

„Durch Ihre Arbeit haben Sie zum guten Ruf der Zinzendorfschulen beigetragen“, stellte Br. Treude fest und nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Mitarbeitern zu bedanken:  „Wer gestern bei der Adventssingstunde war, hat erlebt, was die Zinzendorfschulen ausmacht. Es ist die Gemeinschaft, in die sich jeder mit seinen vielfältigen Fähigkeiten einbringt. Dabei stehen die einen im Rampenlicht auf der Bühne, die anderen bilden mit ihrer täglichen Arbeit das Fundament.“

Zur Weihnachtsfeier, bei der traditionell alle Mitarbeiter  des Schulwerks und ihre Familien geladen sind, war auch Sr. Carstens von der Direktion der Herrnhuter Brüdergemeine und bedankte sich im Namen der Kirche.


erstellt am 11.01.2016


Wir wünschen ein gutes neues Jahr

Darauf haben viele lange gewartet - pünktlich zum ersten Schultag des neuen Jahres ist er da: Der Schnee!

 

 

 

 


erstellt am 11.01.2016


Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit

Allen Besuchern unserer Website wünschen wir eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2016.

Der Unterricht im neuen Jahr beginnt am 11. Januar nach Stundenplan.

 


erstellt am 18.12.2015


Kritische Weihnachtsgottesdienste vor den Ferien

Mit drei Gottesdiensten haben die Zinzendorfschulen ihre Schülerinnen und Schüler in die Weihnachtsferien verabschiedet. „Es fehlt die weihnachtliche Stimmung“ bedauerte Schulpfarrer Br. Fischer, „denn es fehlt das friedliche Gefühl.“ In Königsfeld laufe zwar das Schuljahr seit September ohne Probleme, aber in den Nachrichten sei tagtäglich von den Krisen in aller Welt zu hören, die die Menschen zur Flucht bewegen. Eine Flucht, die zahlreiche Menschen nicht überleben und an deren Ende viele erneut mit Gewalt konfrontiert werden. Eine Flucht, die viele auch bis in den Schwarzwald führe.

Die Klasse 8R hat dies bei dem  in einem der drei Gottesdienste in einem Anspiel symbolisiert: Maria und Josef standen verletzlich hinter einer Absperrung, diesseits der Grenze wurde gepöbelt. Demonstranten hielten Plakate in die Höhe, Schlagworte von Wirtschaftsflüchtlingen fielen – bis der Religionslehrer Br. Färber in Gestalt eines Ordners die Menge wiederholt beschwor: „Halt, fürchtet euch nicht, habe keine Angst.“ Am Ende beruhigte sich die Menge und die Grenze fiel.

Br. Fischer nahm das Thema  „Fremd sein“ während des Gottesdienstes immer wieder auf. Er betonte, dass die Weihnachtsgeschichte keine romantische, süßliche, wohlig-behagliche sei, wie sie in gängigen Krippenszenarien oft verklärt werde. „Die Weihnachtsgeschichte ist eine Geschichte gegen die Angst“, sagte er, „denn es ist nicht schön, hochschwanger auf der Flucht zu sein.“ Er forderte: „Wir müssen die Flüchtlinge hineinlassen, zumindest in unsere Herzen.“  

Dem gleiche Thema, „Fremd sein“, war auch der Gottesdienst der Oberstufe gewidmet. Die Klassen fünf bis sieben hatten unter der Leitung von Mechthild Fischer einen konsumkritischen Gottesdienst gestaltet. Sie hatten in mehreren Anspielen kritisiert, dass der Weihnachtszeit immer mehr die Inhalte verloren gehen.  Die Lieder, die in allen drei Feierstunden von Lehrern an verschiedenen Instrumenten begleitet wurden, haben die Unterstufenschüler besonders inbrünstig vorgetragen.

Natürlich haben die Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr nicht nur an die Menschen gedacht, denen es nicht so gut geht wie ihnen, sondern auch fleißig gespendet. In den Klassen 5-7 kamen 434,60 Euro für die Waisenkinder in der Region des Isoko-Hospitals in Tansania zusammen, einem Projekt der Herrnhuter Missionshilfe. Die Klassen 8-10 haben 345,06 Euro für das Rainbow House of Hope in Uganda gesammelt, für das auch die Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik 116,10 Euro spendeten. Die Oberstufe sammelte 605 Euro für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Schwarzwald-Baar-Kreis. „Insgesamt haben die Schüler in diesem Jahr mehr gespendet als in den Vorjahren“, freut sich Schulpfarrer Fischer.


erstellt am 18.12.2015


Singstunde in der Spannung zwischen Klassik und Moderne

Die Singstunden im Advent sind in Königsfeld immer ganz besonders festlich und eine davon haben wie jedes Jahr die Zinzendorfschulen gestaltet. Für die Liturgie des Gottesdienstes, den Schüler, Lehrer, Erzieher, Freunde und Ehemalige der Zinzendorfschulen gemeinsam mit der Gesamtgemeinde feierten, war Schulpfarrer Br. Fischer verantwortlich, die musikalische Leitung hatte Br. Michel.

Zusammen mit der Gemeinde, die von Br. Schüller an der Orgel unterstützt wurde, sangen die Chöre Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch wie „Vom Himmel hoch da komm ich her“, oder „Es ist ein Ros entsprungen“. Dazwischen beeindruckten sie  – zum Großteil begleitet vom Blasorchester und hochkarätigen Solisten -  mit internationalen weihnachtlichen Liedern.

Die jüngste Chorfreizeit in Skandinavien wirkte mit Gustav Nordquists „Jul, Jul“ noch nach, einem Lied, das als Zugabe unter Mitwirkung der Gemeinde bei ausgeschalteten Lichtern einen ganz besonderen Zauber entfaltete. Allein der große Herrnhuter Stern beleuchtete am Ende den voll besetzten Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine.

Doch zuvor war natürlich für die Noten der anspruchsvollen Liedauswahl Beleuchtung notwendig, auch die Gemeinde musste ja schließlich die Texte im Gesangbuch lesen können. A cappella gab der große Chor das Weihnachtslied „Nova! Nova!“ des zeitgenössischen britischen Komponisten Bob Chilcott zum Besten.

Bevor der Chor der fünften Klassen das sehr moderne Weihnachtslied „Runtergekommen“ sang, stand das klassische „Gloria in excelsis Deo“ auf dem Programm, das Johannes Michel mit der Gemeinde als Kanon singen ließ. Den Abschluss bildete „Adeste fideles“, das der Musiklehrer selbst für diesen Anlass arrangiert hat.

Die Mischung aus Moderne und Klassik zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Singstunde und erzeugte eine ganz besondere Spannung. Die Solisten Lennard Fiehn (Saxophon), Hans-Beat Motel (Posaune) und Br. Ziegler (Klavier) brachten immer wieder mit ihren jazzigen Einlagen eine frische Note in das abwechslungsreiche Programm.


erstellt am 17.12.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
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  • Fachschulen für Sozialpädagogik
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