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Hilfestellung bei der Berufswahl

Die Nasa arbeitet damit, Firmen wie Siemens, Hewlett-Packard, Intel, Boeing, Coca-Cola und ProSiebenSat.1 – jetzt hatten auch die Abiturienten der allgemeinbildenden Zinzendorfschulen die Gelegenheit, die Birkman-Methode kennenzulernen. Der Berater Norman Tober, der sonst Führungskräften zur Seite steht, stellte interessierten Schülerinnen und Schülern der letzten beiden Jahrgänge vor dem Abitur den umfangreichen Persönlichkeitstest vor, den der US-amerikanische Psychologe Roger Birkman vor 60 Jahren entwickelte. „Diese Methode hilft uns, uns selbst zu verstehen und anhand der eigenen Persönlichkeitsmerkmale den geeigneten Beruf zu finden“, erklärte er. Die Abteilungsleiterin des allgemeinbildenden Zinzendorfgymnasiums, Heike Lutz-Marek, hatte ihn eingeladen, nachdem ihr Eltern berichteten, dass ihre Kinder noch immer keine genaue Vorstellung von ihrem späteren Erwerbsleben haben.

„Früher war das einfach“, sagt der Psychologe und Theologe Tober, „da haben die Jungs den Beruf ihres Vaters ergriffen und die Mädchen haben geheiratet und sind zuhause geblieben.“ Heute stehen alle im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Individualität und dem Druck, sich anzupassen. „Die Birkman-Methode bietet ein Werkzeug, beides miteinander zu verbinden.“

Tober erklärte an mehreren Beispielen, dass jeder Mensch unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und ein anderes Stressverhalten hat: „Jemand, der immer klar und direkt sagt, was er meint und das auch von anderen erwartet, fühlt sich nicht wohl, wenn sein Gegenüber zu diplomatisch ist.“ Einige Menschen arbeiten lieber allein, andere fühlen sich in der Gruppe wohl, die einen benötigen klare Anweisungen, die nächsten bevorzugen wiederum selbstbestimmtes Arbeiten.

Manchmal stimme zwar der Beruf, aber das Umfeld passt nicht, so habe beispielsweise ein Architekt durch die Wahl des geeigneten Arbeitsumfelds die Möglichkeit, vorwiegend planerisch, kommunikativ, verwaltend oder praktisch zu arbeiten. „Es gibt bei dem Test kein richtig oder falsch“, betonte der Berater. Bei der Auswertung des Profils werden die Persönlichkeitsmerkmale mit denen anderer Menschen mit ähnlichen Merkmalen verglichen, so dass man sieht, in welchen Branchen diese glücklich sind.

Auf 30 Seiten werden 298 Fragen gestellt, die später ein ziemlich genaues Profil liefern, das eine unglückliche Berufswahl verhindern kann. „Wenn Ihr den Test macht, werden Euch einige Fragen sicher merkwürdig vorkommen“, sagte Tober. „Ich habe schon häufig gehört: ‚Wie kann man aus so blöden Fragen so genaue Ergebnisse bekommen?‘“


erstellt am 27.10.2015


Campus Comenius® - Berufsfindungsmesse der Zinzendorfschulen für Schüler aus der gesamten Region

Einen Beruf zu finden, der einem auch nach vielen Jahren noch Freude bereitet, ist nicht nur eine glückliche Fügung, sondern auch das Ergebnis rechtzeitiger, intensiver Auseinandersetzung mit den beinahe unzähligen Möglichkeiten. Ausbildung oder Studium? Vielleicht beides? Und in welcher Branche? Die Zinzendorfschulen sind jungen Menschen schon seit Jahren bei der Orientierung behilflich. Am 14. November lädt das Königsfelder Schulwerk wieder zur Berufsfindungsmesse Campus Comenius® und bietet Ausbildungsbetrieben, Hochschulen und Schülern jeglicher Schulart aus der gesamten Region bereits zum fünften Mal eine Plattform, in ungezwungener Atmosphäre zueinander zu finden.

In den vergangenen Jahren wurden schon etliche wertvolle Kontakte geknüpft, so dass unter den Auszubildenden, die viele Betriebe mitbringen, auch ehemalige Besucher der Königsfelder Berufsfindungsmesse sind.

Neben den Ständen der zahlreichen Aussteller aus den verschiedensten Branchen gibt es in diesem Jahr noch mehr Workshops als in den Vorjahren. Die Themen sind: •(Alten-) Pflege im Wandel der Zeit - Was bietet ein moderner Pflegeberuf? • Studieren an der Hochschule Furtwangen: Chancen und Möglichkeiten • Duale Ausbildung bei Junghans Microtec mit Berufskolleg und Fachhochschule • DH-Studium und/oder Studium Plus - was ist das? das • Bewerbertraining der Sparkasse Schwarzwald-Baar sowie die
• Infoveranstaltung der Berufsfachschulen der Zinzendorfschulen, bei der Ausbildung und Abschlussmöglichkeiten erklärt werden.

Rund 30 Aussteller erwarten die Besucher am 14. November zwischen 10 und 14 Uhr im Haus Katharina von Gersdorf und der Sporthalle im Amos-Comenius-Haus (beide auf dem Campus der Zinzendorfschulen, Mönchweilerstraße 5) mit einem vielseitigen Angebot und interessanten Gesprächen. Der Eintritt ist frei, für die Verpflegung im Messe-Café sorgen in diesem Jahr Schüler der Berufsfachschulen.

Weil auch die Eltern bei der Berufswahl eine wichtige Rolle spielen, bieten wir in diesem Jahr eine spezielle  Informationsveranstaltung für Eltern von Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit, dem Bildungsbüro und den Ausbildungsbotschaftern an. Der Termin ist vier Tage vor der  Berufsfindungsmesse, am 10. November 2015, um 19 Uhr im Haus Katharina von Gersdorf. Für diesen Infoabend sollten sich interessierte Eltern von Schülerinnen und Schülern aller Schularten bitte bei der IHK anmelden unter simone.schmidt@vs.ihk.de oder per Telefon unter 07721-922204.


erstellt am 26.10.2015


Klimaschutz im NWT-Unterricht

Klimaschutz geht alle an, deshalb steht er auch auf dem Lehrplan. Doch nicht immer fällt es leicht, den Bogen von den gewaltigen Summen an Schadstoffen, von denen bei Klimakonferenzen die Rede ist, zum eigenen Handeln zu spannen. Im Fach NWT setzen sich die Neuntklässler des Zinzendorfgymnasiums daher mit dem Treibhauseffekt und erneuerbaren Energien auseinander.

Damit die Schülerinnen und Schüler den Effekt besser verstehen und sehen, was sie konkret dagegen tun können, haben die Lehrer Sr. Jehle und Br. Bihler einen Gast von der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Kreis eingeladen. Tobias Bacher erklärte anhand eines Modells eindrücklich, wie sich der CO2-Ausstoß auf die Umwelt auswirkt. „Klimaschädigend wirken sich Gewerbe, Industrie, Verkehr und Haushalte aus“, erklärte er. Auf den CO2-Ausstoß der Haushalte kann jeder einzelne Einfluss nehmen, weshalb er die verschiedenen Möglichkeiten der Wärmedämmung vorstellte und die Schüler anschließend zu einem Planspiel einlud. Darin galt es, ein fiktives Haus im Wert von 160000 Euro über einen Zeitraum von 50 Jahren zu verbessern.


erstellt am 23.10.2015


Schule ist coolinarisch

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hatte unter dem Motto "Schule ist coolinarisch" zum siebenten Mal den bundesweiten Tag der Schulverpflegung ausgerufen. Auch die Zinzendorfschulen haben sich sehr engagiert daran beteiligt: Die Großküche hat nicht einfach nur die vorgeschlagenen Rezepte nachgekocht, die es an allen teilnehmenden Schulen gab  - die Schüler durften sogar selbst den Kochlöffel schwingen. Das Küchenteam unter der Leitung von Küchenmeister Stefan Jung bekam von sechs Freiwilligen Unterstützung, zwei Schülern der Fachschule für Sozialpädagogik und vier Schülern aus der 9w, die im Fach Mensch und Umwelt (MuM) bereits die Hygieneverordnungen kennengelernt hatten. Sie kredenzten Kartoffelsuppe mit Meerrettich nach dem Rezept von Vincent Klink, nussige Pute mit Couscous, für die Vegetarier Spaghetti-Pizza, dazu gemischten Blattsalat und zum Nachtisch Obstsalat.

 „Unter meinem Mitschülern sind einige Vorurteile gegenüber der Küche im Umlauf“, sagt der angehende Erzieher Wolfgang Bergmann, der im Internat lebt und daher die kulinarische Vielfalt der Küche nicht nur mittags erlebt. Er wollte die Gelegenheit nutzen, selbst einen Blick hinter die Kulissen der Großküche zu werfen. „Heute konnte ich hautnah erleben, dass hier alles frisch zubereitet wird.“ Er hat Gemüse geschnippelt und angebraten, durfte die Speisen sogar würzen. „Na ja, und das Putzen im Anschluss gehört eben auch dazu.“ Seine Erfahrungen will er später auch mal in der Küche ausprobieren, in der die älteren Internatsbewohner sich abends selbst etwas kochen können.

Auch für Leon Kohl aus der 9w war der Tag der Schulverpflegung eine tolle Gelegenheit, einen ersten Kontakt zur Arbeit in einer Großküche aufzunehmen. Er spielt nämlich mit dem Gedanken, später einmal Koch zu werden. Ob das für ihn infrage kommt, wird sich demnächst zeigen – er hat sich für sein verpflichtendes Schulpraktikum schon einen Platz in der Schulküche gesichert. Bei Stefan Jung und seinem Team ist er gut aufgehoben, denn der Küchenmeister bildet ehrenamtlich beim Jugendlandesverband des Technischen Hilfswerks Feldköche aus.

Am Tag der Schulverpflegung war Leon für den Obstsalat zuständig und hat auch für einzelne Zutaten des Salatbuffets. Dabei hat er auch schon einiges gelernt. „Wegen der Vitamine haben wir von der Gurke nur Streifen abgeschält und die Kerne in der Mitte entfernt, damit der Salat nicht zu wässrig wird.“ Auch andere Kniffe haben die Schüler gelernt, etwa, dass der Geschmack von Oregano nur zur Geltung kommt, wenn man ihn zerreibt und nicht einfach nur so ins Essen rührt.

Während die sechs Schülerinnen und Schüler direkt in der Großküche am Herd stehen durften und für ihre Mitschüler rund 170 Essen zubereitet haben, sorgten die MuM-Gruppen der siebenten bis zehnten Klassen für herbstliche Tischdekoration und die Menükarten. Außerdem bereiteten sie in der Lehrküche – in der die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung das ganze Menü nachkochten – Knusperkugeln für einen zusätzlichen Nachtisch zu.


erstellt am 22.10.2015


Hand hoch für Freie Schulen

Die Zinzendorfschulen haben sich der landesweiten Initiative „Hand Hoch für Freie Schulen“ angeschlossen, die von der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen koordiniert wird.

Die Initiative setzt sich im Hinblick auf die kommende Landtagswahl im März für eine faire und verfassungskonforme Finanzierung der Freien Schulen ein. Ziel ist, dass die künftige Landesregierung – egal, welche politischen Parteien ihr angehören werden – bereits im Koalitionsvertrag ein Bekenntnis zum Freien Schulwesen festschreibt und im Laufe der kommenden Legislaturperoide ein faires Finanzierungskonzept entwickelt, das die Zukunuft der Freien Schulen in Baden-Würteemberg sichert und das freie Schulwesen in wesentlichen schulpolitischen Entscheidungen berücksichtigt.

Um das Ziel zu erreichen, ist die Initiative auf das Engagement sämtlicher Lehrer, Eltern und Schüler angewiesen, denn gemeinsam stellen sie ein beachtliches Wählerpotential dar. Sie haben politisches Gewicht, das es gilt, im Vorfeld der Wahl einzusetzen, um die Situation der Freien Schulen zu verbessern und ihre Zukunft zu sichern.

Worum es konkret geht und wie man sich engagieren kann, ist auf der Seite https://hand-hoch-bw.de/ nachzulesen.


erstellt am 22.10.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen