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Herzlich willkommen! Die Gymnasiasten der 5a

Das sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a mit ihrer Klassenlehrerin Sr. Maurer.

 

 


erstellt am 14.09.2015


Schuljahr beginnt am 14. September mit drei Gottesdiensten

Das neue Schuljahr beginnt an den Zinzendorfschulen am Montag, den 14. September mit drei Gottesdiensten. Um 8 Uhr treffen sich im Kirchensaal die Klassen 10-13 der allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien sowie der Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen. Die Klassen 8 und 9 des Gymnasiums, die Klassen 8, 9 und 10 der Realschule, die Klassen 8 und 9 der WerkRealschule sowie beide Jahrgänge der Berufsfachschulen feiern ihren Gottesdienst um 9.15 Uhr, bevor um 10.30 Uhr das neue Schuljahr für die Klassen 5-7 von Gymnasium, Realschule und WerkRealschule im Kirchensaal beginnt. Im Anschluss an die jeweiligen Gottesdienste gehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in die Klassenräume, wo sie alle weiteren Informationen bekommen.


erstellt am 07.09.2015


Goethe-Institut zu Gast an den Zinzendorfschulen

Herzlich willkommen: Auch in diesem Jahr nutzt das Goethe-Institut wieder die bewährte Infrastruktur der Zinzendorfschulen und -intenate, um im Schwarzwald jungen Menschen aus allen Ecken dieser Welt die deutsche Sprache näherzubringen. Insgesamt sind 73 Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren aus 23 Ländern zu Gast. Sie sind aus China, Ungarn, den Vereinigten Staaten, Hongkong, dem Vereinigten Königsreich, Kolumbien, Indien, der Schweiz, Ägypten und vielen anderen Ländern mehr nach Baden-Württemberg gekommen.

Fünf Betreuer und fünf Lehrer sorgen dafür, dass die jungen Menschen nicht nur die Sprache lernen, sondern auch viel von Königsfeld und Umgebung sehen. Ausflüge führen beispielsweise nach Freiburg und Konstanz, sie besuchen Konzerte, spielen Tennis und gehen schwimmen.


erstellt am 07.09.2015


Faustinside - ganz großes Theater

Ganz großes Theater haben vier Schüler der Zinzendorfschulen bei ihrem Gastspiel im Rahmen des Burgspektakels gezeigt. Mit ihrer frischen Inszenierung von Goethes „Faust“ hat die Oberstufen-Theater-AG ihr Publikum mitgenommen auf eine Reise ins Innerste des vom Leben und Lernen müden Gelehrten, der einen Pakt mit dem Teufel eingeht.

Zwei Seelen wohnen, ach? Bei „Faustsinside“ des Ensembles um den Elftklässler Maximilian Holm sind es derer gleich vier. Zusammen mit Maximilian Schaible, Lukas Ebner und Tizian Hofmann gelingt es Holm, der neben seiner Rolle auch Regie, Bühnenbild, das Programmheft (zusammen mit Stefan Kalt) und die Dramaturgie übernommen hat, die zerrissene Persönlichkeit des Doktor Faust in all ihren Facetten detailliert zu zeichnen und in die Gegenwart zu transponieren. Da wird die Vergnügungssucht der Menschheit gezeigt, ihr Streben nach oberflächlichem Glanz, Auerbachs Keller wird zum Oktoberfest, „zu dem die Menschen aus allen Ecken der Welt und sogar aus sich selbst kommen“. Sextourismus, Jugendwahn, Konsumterror: Der ganze Rausch, der große Jahrmarkt der Eitelkeiten, gipfelt in der Verführung des minderjährigen Gretchens, bei der nicht der Charme des Helden sondern die Verlockung seines Geldes sie gefügig macht – mit bekanntem Ausgang.

Gretchen, symbolisiert durch eine kopf- und wehrlose Schaufensterpuppe, steht im Hintergrund der Bühne und wird erbarmungslos von einem der Faust-Darsteller begrapscht, ein anderer tut es ihm am vorderen Bühnenrand gleich, wobei  Faust Nummer drei gewissermaßen als Double der Gretchen-Puppe stillhält, während der vierte das Ganze von außen betrachtet. 

Das war nicht der einzige überraschende Regieeinfall. Die jungen Akteure filmen sich gegenseitig, etwa bei der Verjüngungsszene, die durch groteske Schminke dargestellt wird, und zeigen das Video live auf der Bühnenrückwand. Beim Oktoberfest kommen die beiden Schülersprechinnen im Dirndl hereingerauscht und verteilen Freibier ans Publikum und bei der Sollbruchstelle zwischen goetheschen Original und holmscher Bearbeitung setzt sich der vierfache Faust blinkende Teufelshörnchen auf, grinst diabolisch und tanzt ausgelassen zu Elvis‘ „Devil in Disguise“. Dies ist die erste Verschmelzung von Faust und Mephistopheles, der hier nicht als außenstehende Macht, sondern als Charakterzug von Faust gezeigt wird und– genau wie seine göttliche Seite – in ihm selbst verankert ist.  „Es ist der Wettstreit zweier Seelen, der Dualismus zwischen dem triebhaft materiellen und dem geistig-transzendenten Wesen, der Faust innewohnt und ihn umtreibt und der ihn zu einem Repräsentanten des Menschen an sich macht“, erläutert das Programmheft.  Diesen Wettstreit haben die vier Zinzendorfschüler mit atemberaubender Intensität gezeigt. Sicher, die Sprache war stellenweise sehr drastisch, jedoch nie zum Selbstzweck, sondern immer, um die Geschichte zu erzählen.

Die Darsteller zeigten allesamt eine beeindruckende Leistung. Teils schrien sie ihre Befindlichkeiten heraus, oft sprachen sie synchron wie der Chor einer antiken Tragödie, dann wiederum ergänzten sie die angefangenen Sätze des jeweils anderen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Trotz der beachtlichen Textmenge kam die Souffleuse Annika Witt praktisch nicht zum Einsatz.

Was da gezeigt wurde ging – ohne selbiges schmälern zu wollen - über Schülertheater weit hinaus. Das Publikum durfte junges Theater im besten Sinne erleben und dankte es mit stehendem Applaus. Sehr gewagt, aber ebenso sehr gelungen!


erstellt am 07.09.2015


Neue Eindrücke erweitern den Horizont

Jedes Jahr feiert die  Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn im Juli ein buntes Fest zu Ehren ihrer Gründung. In diesem Jahr durften einige Schüler der beruflichen Zinzendorfgymnasien daran teilnehmen. Zur Mittagszeit nahmen Uschi Fackler und Tatjana Eberhardt die Klasse mit ihrer Lehrerin Sr. Mayer freundlich mit Brezeln und Getränken in Empfang. Dabei besprachen sie die letzten Informationen zum Tagesablauf und teilten während einer Führung durch die verschiedenen Bereiche der Werkstätten die Schüler einzelnen Menschen mit Behinderung zu.

Nachdem Zinzendorfschüler und Stiftungszugehörige Gelegenheit hatten, sich kennenzulernen, besuchten sie gemeinsam einen Gottesdienst, den Mitarbeiter und Nonnen musikalisch begleiteten. Gleichzeitig übersetzten Gebärdendolmetscher das Gesagte und Gesungene für die gehörlosen Gäste, teilweise tanzten sie es sogar. Zwei Mitarbeiter erzählten auf eindrückliche Weise eine Bibelgeschichte, welche mit geschnitzten Holzfiguren, die im Vorfeld in den Werkstätten entstanden waren, veranschaulicht wurde.

 Nach diesem feierlichen Einklang startete das bunte Programm des Stiftungsfestes. Jeder konnte es auf seine Weise genießen, doch von Kaffee und Kuchen waren alle begeistert. Viele spannende Stationen, wie zum Beispiel eine Kletterwand, gemeinschaftliche Tänze und Gesundheitschecks luden zum Mitmachen ein. Das Highlight des Festes war das stiftungseigene Blasorchester „InklusiBla“.

Die Schülerinnen und Schüler sammelten viele wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Handicap, wodurch Vorurteile nachhaltig beseitigt wurden. Fröhliche und offene Bewohner rissen die Schüler in ihrer Begeisterung über die Veranstaltung mit. Sehr engagiert hatten die einzelnen Gruppenleiter immer ein offenes Ohr für Fragen der jungen Helfer. Mit Temperaturen von annähernd 40 Grad im Schatten war es ein wundervoller Tag zum Feiern und wie eine Schülerin treffend formulierte, war der Tag „trotz Anstrengungen sehr lohnenswert“.

Michaela Kirsch und Jasmin Stangl, EKSGc


erstellt am 07.09.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen