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Staatliche Anerkennung für 31 Erzieherinnen und Erzieher

Geschafft: 31 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen haben nach zweijähriger schulischer Ausbildung und einem einjährigen Betriebspraktikum das Kolloquium als letzte Hürde souverän gemeistert und sind jetzt staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher. Die Abteilungsleiterin Sozialpädagogik und Sozialwesen Sr. Schoo-Schemmann sowie die Lehrer der Fachschule gratulierten:

Desirée Amoruso, Daniela Beringhoff, Malena Brunnenkant, Katrin Dachs, Jana Dembiany, Luise Dorn, Alexandra Durler, Sophie Engelberg, Alina Franke, Luisa Genovese, Nathalie Höflich, Fabian Hornig, Özge Ince, Carina Käfer, Timo Kammerer, Nadine Keller, Philipp Kiefer, Jessica Kienzle, Christine Klein, Elvira Lakmann, Anna Müller, Birgit Müller, Beatrix Rack, Jonas Rosenstiel, Sandra Rudolf, Christina Sülzle, Lisa Thurner, Katrin Winker, Tina Winterhalter, Claudia Witowski, Lisa Zimmermann.

 

 


erstellt am 26.06.2015


Gymnasiasten besichtigen Wald und Sägewerk

Einen spannenden Waldtag erlebten die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Zinzendorfschulen im Fach Naturwissenschaft und Technik mit ihren Lehrern Br. Bihler und Sr. Jehle. Der stellvertretende Leiter des Villinger Forstamtes Roland Brauner führte sie durch das Revier und zeigte ihnen, wie ein Vollernter in Sekundenschnelle eine etwa 70 Jahre alte Fichte fällt, entastet und je nach Verwendungszweck zersägt.

Sie lernten auch die wichtigen Funktionen des Waldes als Erholungsort und Grundwasserspeicher sowie den wirtschaftlichen Nutzen kennen. Besonders überrascht waren sie darüber, dass die Stadt Villingen einen großen Teil ihrer Gemeindeeinnahmen aus  der Holzwirtschaft  gewinnt. Das 5000 Hektar große Waldgebiet erzielt einen Umsatz von rund 12 Millionen Euro. Ständiges Beobachten und Bearbeiten der einzelnen Bäume führt zu geraden, nahezu astfreien Stämmen, die hohe Preise erzielen und teilweise bis nach Dubai als Telefonmasten verkauft werden, wie Roland Brauner erklärte.

Er zeigte den Schülerinnen und Schülern einen Würfel mit einer Kantenlänge von 12 Zentimetern, der nach Anteilen maßstabsgetreu aus Fichte, Kiefer Tanne, Buche, Eiche und Esche hergestellt wurde und wollte wissen, wie schnell diese Holzmenge im  Villinger Forst wächst? Die Auflösung – eine Sekunde -  erstaunte die Achtklässler.

Anschließend besichtigte die Gruppe die Holzwerke Dold in Buchenbach, wo sie die Bereiche Sägewerk, Hobelwerk, Massivholzplattenproduktion und Energie kennenlernten. Täglich werden von früh bis spät 60 Lastwagen mit Holz verarbeitet, erfuhren sie dabei. Sehr eindrucksvoll fanden sie das auf die Sekunde genaue Zusammenarbeiten der einzelnen Maschinen und erfuhren, was ein Cluster ist, nämlich das haargenaue Zusammenarbeiten verschiedener Betriebe miteinander von der Verarbeitung über die Lagerung bis zur Regelung des Exports.

Susanne Jehle


erstellt am 24.06.2015


Chor aus Tansania bringt gute Laune auf den Pausenhof

Sonnenschein und gute Laune brachte der Chor Efatha aus dem tansanischen Daressalam am Freitag an die Zinzendorfschulen. Pünktlich zu Beginn der kleinen Einlage in der großen Pause verzogen sich die Wolken. Den Musikern aus Ostafrika war es im Schwarzwald aber immer noch zu kalt, weshalb viele von ihnen Winterjacken über ihren Bühnenkostümen trugen. Der lebensfrohen Musik und der Stimmung tat das keinen Abbruch - die Schülerinnen und Schüler, aber auch einige Passanten, die von der Musik angelockt wurden, applaudierten begeistert.  

Anschließend begegneten die fünften Klassen den Musikern aus Afrika und sangen ihnen etwas vor. Im Haus Katharina von Gersdorf wechselten sich  die beiden Chöre ab und lernten so die musikalischen Unterschiede der beiden Kulturkreise kennen, bevor sie sogar alle gemeinsam ein Lied anstimmten. Zum Schluss wollten die begeisterten Schülerinnen und Schüler natürlich noch von allen Gästen Autogramme haben.

Mehr von dem temperamentvollen Chor, der zur Brüdergemeine in Daressalam  gehört,  gibt es am morgigen Samstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr zu hören, wenn die Sängerinnen und Sänger im Kirchensaal ein abendfüllendes Konzert geben.

Ein kurzer Clip ist auch auf unserer Facebook-Seite zu sehen.


erstellt am 19.06.2015


Workshop zum Thema Cybermobbing

Es ist „schlimm für die Betroffenen“, „hinterhältig“ und, „gemein“ – darin waren sich alle Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen einig, als sie mit Michael Weis über das Thema Cybermobbing sprachen. Das Königsfelder Schulwerk mit Internat hatte den für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg tätigen Referenten in den Schwarzwald eingeladen. Eine Woche lang sensibilisierte er verschiedene Klassen der Stufen fünf bis sieben jeweils drei Schulstunden lang zu diesem Thema.

Den Unterschied zwischen harmlosen Kabbeleien und schwerwiegendem Mobbing ist in vielen Fällen eindeutig, doch ist es schon Gewalt, wenn eine ganze Klasse einen Mitschüler schneidet? Oder wenn eine Schülerin auf Facebook ein Foto ihrer Freundin mit Worten kommentiert, die ihrer Oma bestenfalls verständnisloses Kopfschütteln entlocken würde? Die Schüler beurteilten verschiedene Situationen auf einer Skala von eins bis zehn. Meistens waren sie sich einig, aber: „Entscheidend ist, wie derjenige, gegen den sich der Angriff richtet, ihn empfindet“, brachte ein Schüler die Gratwanderung auf den Punkt.

Michael Weiß zeigte auch ein kurzes Video über einen Jungen in England, der über Handy und Internet gemobbt wurde. Gruppenweise analysierten die Zinzendorfschüler die Situation und diskutierten, wie das Opfer die Angriffe schneller hätte beenden können.

Eine Variante des Mobbings im Internet ist, dass die Täter sich in die Profile ihrer Opfer schleichen und unter deren Namen posten, wofür sie allerdings das Passwort brauchen. Wie unsicher ihre eigenen Passwörter sind, mussten die Unterstufenschüler  feststellen, als sie diese auf einer Website testeten – fast alle waren im roten Bereich. Der Referent zeigte den Kindern, wie sie sich sichere Passwörter ausdenken und sich diese auch noch merken können. Auch rechtliche Aspekte kamen bei den Workshops zur Sprache, denn obwohl die Technik vieles möglich macht, ist längst nicht alles erlaubt.


erstellt am 17.06.2015


Blick über den Tellerrand: Schüler besuchen Moschee

Ökonomische Weite gehört zum Konzept, wie der Schulpfarrer Br. Fischer betonte, daher ermöglichten die Zinzendorfschulen den Achtklässlern auch in diesem Jahr wieder einen Blick über den eigenen Horizont hinaus. Sie fuhren nach Spaichingen in die Fatih-Moschee, wo sie viel über die Religion, aber auch über die Architektur eines islamischen Gotteshauses erfuhren. „Die Moschee wurde in Richtung Mekka gebaut“, hatten Johanna, Amelie und Anna gelernt. 

Die Zinzendorfschüler hatten sich die Schuhe ausgezogen, bevor sie den mit Teppich ausgelegten Gebetsraum betraten. „Der Raum ist sehr prunkvoll eingerichtet, von der Decke hängen große Kronleuchter und mache Wände sind mit Mosaiken verziert“, staunten sie und Noemi meinte überwältigt: „Die Moschee sieht von innen gigantisch aus.“

Auch erfuhren die Achtklässler Hintergründe über die Gebete der Muslime, die Fastenzeit, hörten die Gebetsrufe und bekamen das arabische Alphabet erklärt. Sie lernten, dass im Gebetsraum keine weltlichen Themen besprochen werden dürfen und auch Diskussionen nicht angebracht sind. Dafür gibt es einen Gesellschaftsraum, in dem auch gemeinsam Fußballspiele angesehen werden.  

Im Anschluss an den Ausflug fassten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke zusammen.


erstellt am 16.06.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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