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Arbeitseinsatz im Waldschulheim

Eine abwechslungsreiche Woche im Jagsttal erlebten die beiden achten Klassen der Real- und Werkrealschule der Zinzendorfschulen im Waldschulheim Kloster Schöntal. Neben praktischen Arbeiten im Wald, einer Lehrwanderung und verschiedenen Workshop-Angeboten gab es natürlich auch ausreichend Zeit für Spiel und Sport.

Im Kloster Schöntal, einem von vier Waldschulheimen in Baden-Württemberg, konnten die Jugendlichen den Lebensraum Wald über den Unterricht hinaus hautnah erleben, erforschen und selbst Hand anlegen. Unter der fachkundigen Anleitung von Förstern und Forstwirten führten die Jugendlichen altersgemäß angepasste leichte Waldarbeiten durch. So schützten sie beispielsweile junge Bäume gegen hinderliche Krautvegetation und fällten junge Bäume, um anderen wieder Licht zum Wachsen zu geben.

Langeweile kam keine auf, denn auch in der Hauswirtschaft wurden die jungen Menschen angeleitet und haben bei Küchen- Tisch- Putz- Getränke- und Blumendienst ihren Beitrag für das Wohl der Gemeinschaft geleistet.

So lernten sie nicht nur nebenbei einiges über den Wald und die Arbeitswelt mit ihren sozialen Gefügen, sie verdienten sogar mit ihrer Arbeit einen Teil ihres Lebensunterhaltes, denn durch die Mithilfe im Forstbetrieb und in der Hauswirtschaft finanzieren sie einen Teil der Unterkunfts- und Verpflegungskosten selbst.

Die Bewegung in der Natur tat den Schülerinnen und Schülern gut, die Eltern waren überrascht, wie ausgeglichen und zufrieden ihre Kinder nach der Woche im Wald waren. Begleitet wurden die 46 Jugendlichen von Ihren Lehrern Br. Luschin, Sr. Helms und Sr. Bernacki.

Birgit Helms


erstellt am 24.07.2015


6W besucht den Untermühlbachhof

15 Jungs, drei Mädchen und ihre beiden Lehrerinnen Sr. Kramer und Sr. Helms machten sich von Königsfeld aus zu Fuß auf nach Peterzell zum Untermühlbachhof.

Der Betreiber Hans-Hartwig Lützow bewirtschaftet den Hof seit 1985 und öffnet sehr gerne die Tore für Schulklassen, denn der Biohof gehört zum bundesweiten Netzwerk der Demonstrationsbetriebe für Ökologischer Landbau.

Nachdem die 17 behornten Vorderwälderkühe auf die Weide gebracht wurden, lauschte die Schulklasse am Waldrand sitzend den Erklärungen über das harmonische Zusammenspiel von Steinen, Pflanzen, Tieren und Menschen.

Es gelang Hans-Hartwig Lützow schnell, einen Zugang zu den neugierigen Schülern aufzubauen. Spannend waren vor allem seine Gedankengänge über das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, die Besonderheiten des Biolandhofes und die Fragen über den Kreislauf der Natur, die dadurch entstehenden Wechselwirkungen sowie die notwendige Achtsamkeit für alle Bereiche. Ungläubig schauten einige, als sie hörten, dass sie mit ihrer bloßen Anwesenheit auf dem Hof  diesen für immer veränderten.

Bei der anschließenden Hof- und Feldführung wurde das Emmer- und Dinkelfeld bestaunt, die Schweine begutachtet und der Gewölbekeller für die Reifung des Käses besucht.

Beim Probieren der hofeigenen Käsesorten wurden Unterschiede im Geschmack festgestellt. Die kleinen Ferkel und Kälbchen sowie der Zuchtbulle im Stall eroberten sofort die Herzen der Jungen und Mädchen. Fragen über die Tierhaltung und den Anbau nach Demeter- und Bioland-Richtlinien wurden im Folgeunterricht bearbeitet. Diese Exkursion bildete den Abschluss der Unterrichtseinheit „SOL“ Selbstorganisiertes Lernen im Rahmen der Fächerverbünde der WRS.

Birgit Helms


erstellt am 22.07.2015


Herzlicher Abschied von den ehemaligen Internatsschülerinnen

Der Sommer ist in den Internaten auch eine Zeit des Abschieds. Viele Schulabschlüsse sind geschafft und das soll auch gebührend gefeiert werden. So konnte das Erdmuth-Dorotheen-Haus in diesem Schuljahr drei Abiturientinnen der beruflichen Gymnasien zu ihrem teilweise hervorragenden Ergebnis gratulieren und mit einer letzten Schultüte in einen neuen Lebensabschnitt verabschieden.

Clara Renz und Lotta Rübsaamen ließen sich feiern, Ann-Kathrin Loosli war krankheitshalber verhindert und erhielt aber eine Videobotschaft aus Baden-Württemberg von  ihren Mitschülerinnen aus dem Internat.  In einer speziellen Variante von „Herzblatt“ versuchten die Erzieherinnen die drei Abiturientinnen in eine neu gegründete WG zu vermitteln und erinnerten mit einem kleinen Theaterstück an persönliche Erlebnisse und Eindrücke von den drei jungen Frauen im „7. Himmel“ – dem Oberstufenbereich des Internats.

Auch die nun ehemaligen Internatlerinnen verabschiedeten sich herzlich mit einem kleinen Gedicht von ihren Mitbewohnerinnen und mit einer in der Geschichte des Hauses bisher einmaligen Einladung für die Erzieherinnen und die Sekretärin: Im festlich gedeckten Kaffeezimmer des Internats warteten die Abiturientinnen mit einem phantasievoll ausgewählten, sommerlich leichten Fünf-Gänge-Menü auf, das sie zwei Tage lang vorbereitet hatten.

Zwei Realschülerinnen, Julia Vieira da Silva und Theresa Wurmhöringer, erhielten jeweils ein internatseigenes „Diplom“ zu ihrem Realschulabschluss dazu, das mit einem Augenzwinkern auf internatsinterne Erlebnisse eingeht. Theresa Wurmhöringer verlässt das Internat, während Julia Vieira da Silva ihre Schullaufbahn im Wirtschaftsgymnasium der Zinzendorfschulen fortsetzt und dem Erdmuth-Dorotheen-Haus noch ein paar Jahre erhalten bleibt.

Auch die „BFlerinnen“ im EDH haben inzwischen alle erfolgreich ihren Abschluss geschafft. Das Trio Pauline Döbel, Ann-Sophie Lohr und Verena Nagel ist die letzte Gruppe, die von den verbliebenen Internatsschülerinnen verabschiedet und gefeiert wird. Diese drei werden ganz in der Tradition des Hauses mit selbst gereimten Versen der Erzieherinnen bedacht, die alles enthalten, was das Internatsleben im Schwarzwald ausmacht: der erste Eindruck bei der Vorstellung in Königsfeld, besondere Erlebnisse in den zurückliegenden Jahren, sowie gute Wünsche und persönliche Ratschläge für den weiteren Lebensweg. Verena Nagel wird dem Internat ebenfalls erhalten bleiben, weil auch sie das berufliche Gymnasium in Königsfeld besuchen will.

Michaela Wedel


erstellt am 22.07.2015


570 Euro für die Katharinenhöhe

Im  vergangenen Schuljahr hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums im Wahlpflichtfach Sozialmanagement mit Finanzierungsformen für soziale Einrichtungen beschäftigt. Um es nicht bei der Theorie zu belassen, beschlossen sie, im Rahmen des Unterrichts eine Einrichtung durch Spenden zu unterstützen.

Ihre Wahl fiel auf die Katharinenhöhe in Schönwald, eines von bundesweit vier Rehabilitationszentren für Herz- und krebskranke Kinder und ihren Familien. Eine Schülerin hatte die Einrichtung während ihrer Praxiszeit in der Eingangsklasse kennengelernt und ihren Mitschülern vorgestellt. Da die staatliche Unterstützung nicht alle Kosten deckt, ist die Katharinenhöhe auf private Zuwendungen angewiesen.  

Das ganze Schuljahr über haben die Schüler mit verschiedenen Aktionen Spenden eingenommen. Zunächst hatten sie das Projekt beim Elternabend der neuen Eingangsklassen vorgestellt und konnten schon dabei eine stolze Summe sammeln.  Motiviert durch diesen ersten Erfolg planten die Schülerinnen und Schüler weitere Aktionen. Im Winter verkauften sie zwei Mal zugunsten der Katharinenhöhe Punsch und gegen Ende des Schuljahres besuchten sie einzelne Oberstufenkurse sowie das Lehrerzimmer, stellten jeweils das Projekt vor und baten um Spenden.  Auch hierbei kam eine beachtliche Summe zustande.

Jetzt  fuhr ein Teil des Kurses nach Schönwald und überreichte einen Scheck über 570 Euro. Die Verwaltungsleiterin der Katharinenhöhe, Ilona Mahamoud, freute sich sehr darüber und  zeigte den Schülerinnen und Schülern die Einrichtung, was sie noch einmal in der Gewissheit, die richtige Wahl getroffen zu haben, bestärkte. Der Kurs wird sich im nächsten Jahr neu zusammensetzen, weshalb es noch keine konkreten Pläne für neue Projekte gibt. „Wir würden uns aber freuen, wenn dieses Projekt fortgeführt wird“, sagen die Schülerinnen und Schüler einhellig.


erstellt am 21.07.2015


Erzieherinnen und Erzieher lernen kindgerechtes Kochen

Im Rahmen der Landesinitiative BeKi  (Bewusste Kinderernährung) gab es an den Zinzendorfschulen an zwei Schulnachmittagen Fortbildungen für angehende Erzieherinnen und Erzieher. Während sich die Klasse SP1 mit der Umsetzung des Orientierungsplanes am Beispiel Essen und Trinken beschäftigte, lernte die Eingangsklasse 1BKPR in Gruppenaufgaben die Lebensmittel in ihrer Zusammensetzung genauer kennen.

Neben der Theorie stand auch die Praxis auf dem Stundenplan: In der Lehrküchewurden methodische Hilfen für die Anleitung von Kindern bei dem Schneiden von Obst und Gemüse gezeigt. Gemeinsam stellten die angehenden Erzieher Zwischenmahlzeiten her, welche sie in der Einrichtung umsetzen können. Verantwortlich waren für diese beiden Fortbildungen die beiden Beki-Fachfrauen Edith Kirner vom Amt für Landwirtschaft sowie Sr. Helms.


erstellt am 21.07.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen