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6w baut biblischen Ort Kapharnaum nach

Computer, Handy, Telefon, Automobile und elektrisches Licht gehören heute zum Alltag. Aber wie sah es vor rund 2000 Jahren aus? Noch dazu am See Genezareth? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6w haben im Religionsunterricht bei Br. Färber das Fischerdorf Kapharnaum aus Papier nachgebaut. Damit kann man sich besser den Ort  vorstellen, an dem Jesus gelebt und gewirkt hat.


erstellt am 15.07.2015


Stefan Jung folgt auf Rudolf Balbach

Zum Bedauern vieler Schülerinnen und Schüler war am vergangenen Freitag der letzte Tag, an dem Rudolf Balbach in der Küche stand. Mit einem üppigen Buffet - unter anderem mit Steinpilzravioli und Hechtklößchen - zog er noch einmal alle Register. "Mein Nachfolger kocht genauso gut oder sogar noch besser" versprach er, als er den Kochlöffel an Stefan Jung übergab. Adieu und herzlich willkommen!


erstellt am 14.07.2015


29 Absolventen bestehen Prüfungen an der Fachschule für Sozialpädagogik

Der schulische Teil der Ausbildung liegt jetzt hinter ihnen: 29 Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik an den Zinzendorfschulen haben ihre Prüfungen bestanden. Bevor sie die staatliche Anerkennung als Erzieherinnen und Erzieher bekommen, müssen sie jedoch noch ein einjähriges  Berufspraktikum mit anschließendem Kolloquium absolvieren. Die Fachlehrer gratulierten:

Sarah Baier, Lisa-Marie Bauer, Jonathan Batsching, Isabelle Chagnon, Eva-Donna Fehrenbach, Ellen Ganter, Alicia Gronau, Anna-Lena Gronau, Ines Heymann, Nathalie Hummel, Kerstin Ketterer, Angelina Kny, Yasmin Koch, Elena Kusoglu, Julia Lehmann, Sabrina Leippert, Anne Müller, Kathrin Müller, Nathalie Otto, Katharina Prächt, Michael Schwarzwälder, Melanie Schwer, Kim-Lena Simon, Isabel Strom, Alisa Smajic, Miriam Wehrle, Robert Weiss, Ramona Wolbert, Waldemar Zeeb.


erstellt am 13.07.2015


Angehende Erzieher produzieren Hörspiele

Verkehrslärm, Hintergrundmusik, Stimmengewirr – die Vielzahl an Geräuschen, die uns tagtäglich umgeben, bringen schon kleine Kinder eher zum Weg- als zum Zuhören. Umso wichtiger ist es, ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken und das geht am besten, wenn es sich lohnt. In einer dreitägigen Fortbildung haben die angehenden Erzieherinnen und Erzieher an der Fachschule für Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen gelernt, spannende Hörspiele selbst zu produzieren.

Cornelia Dziedzina-Langrock, Referentin des Projekts „Ohrenspitzer“ der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) kam nach Königsfeld und zeigte den jungen Frauen und Männern, wie sie am Computer verschiedene Tonspuren zusammenschneiden, störendes Rauschen und Knistern entfernen und mit einfachen Mitteln verschiedene Geräusche produzieren können.

Die Schüler hatten vor allem nach dem theoretischen Teil viel Spaß. Am Anfang der kleinen Produktionen, für die die angehenden Erzieher Teams bildeten, stand eine kindgerechte Geschichte. Einige Gruppen erzählten von Zwergen, andere von Mäusen, Sebastian, Tatjana und Julia haben sich eine Geschichte über einen Zoowärter ausgedacht. Ihm klauen die Affen beim Frühstück den Schlüssel und lassen alle Tiere frei, während er schläft. Sebastian ahmte die Geräusche der Tiere und des schnarchenden Zoowärters nach, seine Mitschülerinnen erzählten die Geschichte und malten dazu ein Bild, auf dem die Handlung noch einmal kurz geschildert wird.

„Die angehenden Erzieher lernen bei dieser Fortbildung, wie sie selbst Arbeitsmaterial herstellen können“, erklärte Cornelia Dziedzina-Langrock. Diese Fortbildungen der MKFS wurden ursprünglich nur in Kindertagesstätten angeboten, erst seit kurzem werden zusätzlich auch die angehenden Erzieher geschult, um Kindern Sicherheit im Umgang mit akustischen Medien zu vermitteln und ihren Hörsinn zu schärfen.


erstellt am 13.07.2015


Unterstufen-Ensemble auf den Spuren der Kelten

Mit sichtbarer Freude am Spiel hat sich die Unterstufen-Theater-AG der Zinzendorfschulen unter der fachkundigen Leitung der Theaterpädagogin Verena Duschek an die Inszenierung eines selbst geschriebenen Stückes gewagt. Monatelang hatten die 15 Schülerinnen und Schüler an ihrem Theaterprojekt über die Kelten und ihre Bedeutung bis in die heutige Zeit gefeilt, immer wieder Szenen verworfen, neu geschrieben und vor allem fleißig geprobt.

 Die Mühe hat sich gelohnt, die rund 150 Zuschauer im Königsfelder Haus des Gastes waren rundum begeistert. „Da sind einige vielversprechende Talente unter ihnen“, freut sich Schulsekretärin Sabine Milbradt, die selbst ein Jugend-Theater-Ensemble leitet.

In der ersten Szene ist von den Kelten noch nichts zu sehen - aber doch schon viel zu spüren. Sie spielt in einer modernen Familie, in der Schule, unter Jugendlichen. Immer wieder blitzt die Vergangenheit auf, denn noch heute richten sich Menschen an den Mondkalender, noch heute glauben sie an die Bedeutung der Sternenkonstellation. Als Fuge zwischen dem Einst und Jetzt fachsimpeln zwei Archäologen über die Jenseitsvorstellungen der Kelten und die Grabbeilagen, bis das Publikum ins Villingen des Jahres 616 vor Christus versetzt wird. Ein Keltenfürst wird mit feierlicher Musik am Magdalenenhügel beigesetzt, die Untertanen bringen ihm Wegzehrung für seine Reise in die Unterwelt, Schmuck, Waffen und vieles mehr. „Wir haben das sehr genau recherchiert“, erklärte Verena Duschek am Ende des Stückes. „Jede Beigabe, die wir im Stück verwendet haben, ist historisch belegt.“ Zur Vorbereitung auf ihr Projekt hatten sich die Zinzendorfschüler vom Museumspädagogen Peter Graßmann alles über die Rituale und den Alltag der Kelten erklären lassen.

Etwas freier waren die Schülerinnen und Schüler in der Gestaltung einer Szene, in der es um Heilkräuter ging. Hier wurde eine Druidin zu einem kranken Kind geholt, andere Mitglieder des Stammes hatten Kräuter im Wald gesammelt und das Kind wurde mit Tinkturen und Salben erfolgreich behandelt.

Eine Diskussion der keltischen Frauen bezeugt frühe feministische Ansätze. Diskussionen, die heute noch geführt werden, klingen in einer Szene an, in der die Frauen vom Hof des toten Fürsten ihre Standpunkte vertreten. Später, nachdem Wegelagerer an der Donau gesichtet wurden und ein neuer Krieg zu befürchten ist, versuchen sie, diesen zu verhindern. Zu groß ist der Schaden, zu gering der Anlass. Wein und Gewürze – sollen sie es doch nehmen! Doch das letzte Wort hat immer noch der Fürst, der zur Kriegsbemalung ruft.

Immer wieder wuselt es auf der Bühne, Tanzeinlagen sind zu sehen, die energiegeladenen Kinder drehen sich in angedeuteten Kostümen, agieren in minimalistischem Bühnenbild und schaffen es spielend, ihr Publikum zu bezaubern.


erstellt am 09.07.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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