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Studienbotschafter informieren über die Wahl des geeigneten Studiums

Rund 16000 Studiengänge werden in Deutschland an Universitäten und Hochschulen angeboten, viele von ihnen führen in einen Beruf, der unter Umständen ein Leben lang ausgeübt wird. Umso wichtiger ist es, sich für das richtige Studium zu entscheiden. Vier Studierende der Universitäten Mannheim und Konstanz, der Hochschule Furtwangen sowie der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen besuchten als Studienbotschafter im Auftrag des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse des Zinzendorfgymnasiums.

Viele von ihnen möchten später studieren, aber nur die wenigsten haben schon eine genaue Vorstellung, was und wo. Schon allein die Entscheidung, ob man zum Studieren in eine Großstadt geht oder aufs Land, kann für den Erfolg des Studiums aussschlaggebend sein. Wie bewirbt man sich, was sind die Zulassungsvoraussetzungen und wie wird so ein Studium finanziert? Lisa Großmann, Muhammed Karaca, Jana Anaschkon und Sarah Schuhbauer, die von Soziologie über Medien- und Kommikationswissenschaft, Literatur, Kunst,  Online-Medien bis zu BWL verschiedene Fachrichtungen studieren, gaben den Schülern jede Menge nützliche Tipps.


erstellt am 06.03.2015


Zweiter Platz bei Jugend Forscht für Felix Wahl

Mit seiner Lebend-Mausefalle ist der ehemalige Zinzendorfschüler Felix Wahl im Bereich Technik des Regionalwettbewerbs von Jugend Forscht in Nagold auf den zweiten Platz gekommen. „Das ist eine tolle Leistung“, meint sein ehemaliger Techniklehrer Br. Gehring, „zumal er ganz  allein angetreten ist, während viele seiner Mitbewerber in Teams gearbeitet hatten oder Unterstützung von Unternehmen hatten.“

Die tierfreundliche Erfindung, die den Fallensteller per SMS darüber informiert, dass ein Nager auf seine Freilassung wartet, konnte die fachkundige Jury überzeugen. Felix hatte seine Idee im Rahmen der „fachinternen Überprüfung“ ausgetüftelt, einer praktischen Aufgabe, der sich die Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Technikunterricht von Real- und Werkrealschule über einen längeren Zeitraum widmen. Auf die Idee war er gekommen, als sein Großvater eine verhungerte Maus in einer Lebendfalle  entdeckte. Das kann in seiner elektronischen Falle nicht mehr passieren: Sekunden nachdem sie zuschnappt schickt sie bereits eine SMS an eine zuvor festgelegte Handynummer.

Die Atmosphäre des Wettbewerbs und den Austausch mit anderen Technikbegeisterten haben Felix richtig gut gefallen, außerdem wurde er von 27 Achtklässlern, die aktuell den Technikkurs der Zinzendorfschulen besuchen und ihrem Lehrer Br. Gehring begleitet.

„Bei der Exkursion konnten die Schüler auch Anregungen für ihr eigenes Prüfungswerkstück der Fachinternen Überprüfung sammeln“, so Gehring.

Bereits bei seinem Schulabschluss war Felix für seine Lebendmausefalle mit einen Sonderpreis vom Bildungspartner EGT geehrt worden.


erstellt am 04.03.2015


„Der ist super, Bruder!“ – Yoga mit Nilakantha bringt Ruhe in die Klasse

ADHS, schier überbordende Energie und Übermut von Unterstufenschülern lassen das Miteinander für Lehrer, Freunde, Mitschüler und Eltern bisweilen zur Herausforderung werden.  Unruhe und Unkonzentriertheit war vor allem in der Klasse 6w der Zinzendorfschulen ein großes Thema, weshalb der stellvertretende Schulleiter der Zinzendorf-Realschule und  –Werkrealschule, Br. Giesel, einen neuen Weg ausprobierte. „Ich habe viel Gutes von Kinderyoga gerade in der Therapie mit ADHS-Kindern gehört“, sagt der Sportlehrer, „deshalb haben wir nach einem professionellen Yoga-Lehrer gesucht, der Erfahrung mit Yoga-Übungen für Kinder hat.“

Die Schüler haben riesigen Spaß an den verschiedenen Asanas. Sie beginnen die Stunde mit dem Sonnengruß und haben sich Phantasienamen gegeben, als sie hörten, dass ihr Yogalehrer Christian Enz den spirtituellen Namen Nilakantha trägt.

„Om eins, om zwei, om drei, om vier….“ zählt er vor, während er auf seiner Yogamatte die einzelnen zwölf  Stellungen des Sonnengrußes vormacht und die Schüler es ihm nacheifern. Sie sind so gelenkig, dass die meisten von ihnen schon in der dritten Stunde kompliziertere Übungen wie die „Stellung des Kindes“ oder den „Clown“ bewerkstelligen. Bei dieser Vorstufe zum Kopfstand ruhen die Knie auf der Rückseite der Oberarme. Enz geht von einem Schüler zum nächsten, korrigiert wo nötig und hilft, obwohl die meisten Kinder es intuitiv richtig zu machen scheinen. „Die Übungen machen total Spaß“ sagt Joshua Engel, der wie seine Mitschüler zuvor noch nie Yoga gemacht hatte.

 „Den Schülern gefällt die ruhige, konzentrierte Atmosphäre beim Yoga“, konnte Br. Giesel beobachten, „es kamen schon einige nach der Yoga-Stunde zu mir und sagten über den Trainer: `Der ist super, Bruder!´“

Zwei Drittel der Klasse nimmt freiwillig an diese Arbeitsgemeinschaft teil. Schon nach den ersten Stunden haben sich Erfolge gezeigt, positive Rückmeldungen belegen, dass die Klasse insgesamt ruhiger geworden ist.


erstellt am 02.03.2015


Gegenbesuch aus Marokko: 25 Austauschschüler aus Casablanca an den Zinzendorfschulen

Was für eine Freude: Vier Monate, nachdem sie im fernen Marokko beim Schüleraustausch waren, konnten die Zinzendorfschüler ihre neugewonnenen Freunde in Königsfeld begrüßen.

Der Französischlehrer Br. Jehle, der diesen Austausch seit Jahren organisiert, hat das Programm für die 25 Gäste aus der Ecole al Jabr in Casablanca, die mit ihren Lehrern Hassan Hamma und Marie France Mounaji derzeit im Schwarzwald sind, ausgearbeitet. Unter anderem steht in eine Waldführung mit einem Förster auf dem Programm, ein Besuch im Daimler-Museum in Stuttgart und auch die Schanze in Schonach.

In Triberg besichtigen die Schüler das neue Kraftwerk der Finkbeiner-Säge und in Königsfeld stand unter anderem ein Besuch der Balint-Klinik auf dem Programm, in der Professor Jan Ilhan Kizilhan den Schülern einiges über Migrationsprobleme erzählte, die unter anderem in der Klinik behandelt werden.

Was die Gäste sicher nicht so schnell vergessen werden, ist der Schnee, den viele von ihnen zum ersten Mal in den Händen hatten.


erstellt am 26.02.2015


Großer Andrang bei Viertklässlerparty

Einen umfassenden Überblick über die Zinzendorfschulen konnten sich Grundschüler und ihre Eltern bei der traditionellen Viertklässlerparty verschaffen. Rund 200 Erwachsene ließen sich von der Schulleitung die Besonderheiten des Schulwerks erklären, in dem Wert darauf gelegt wird, jedes Kind als Individuum wahrzunehmen. Das zeigt sich unter anderem beim differenzierten Unterricht, in dem Schülerinnen und Schüler Aufgaben bekommen, die auf ihr Leistungsniveau abgestimmt sind.

Beim Selbstorientierten Lernen dagegen widmen sich die Kinder innerhalb des normalen Unterrichts selbstständig zwei Wochen lang einem bestimmten Thema, wie die stellvertretende Schulleiterin der Gymnasien, Sr. Lutz-Marek erklärte. Hilfestellung wird selbstverständlich gegeben und die Ergebnisse werden später auch in geeigneter Form überprüft. „Das kann als Präsentation sein oder auch Teil einer Klassenarbeit.“

Die Besonderheiten des christlichen Schulwerks wie beispielsweise die stillen fünf Minuten zu Beginn eines jeden Schultages, der Morgensegen und die Anrede der Lehrerinnen und Lehrer als Bruder und Schwester, durch die sie zu Begleitern würden, erklärte Schulleiter Br. Treude den Eltern, die sich für die verschiedenen allgemeinbildenden Gymnasien interessierten.

Auch bilingualer Unterricht, acht- und neunjähriges Gymnasium sowie die unterschiedlichen Schulprofile Sprachen, Naturwissenschaft und Technik sowie Kunst und Mediendesign kamen zur Sprache.

Der stellvertretende Schulleiter der Realschule, Br. Giesel, ging in einem anderen Raum auf die Details dieses Schulzweigs ein, der frühzeitig Kontakte zur Berufswelt knüpft. Eine Ganztagsbetreuung ist sowohl für Realschüler als auch für Gymnasiasten möglich.

Großer Wert wird auf die Gemeinschaft an den Zinzendorfschulen gelegt, die sich in einer Vielzahl von Schulveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften zeigt, in denen nicht nach Schulzweigen unterschieden wird.

Ältere Schülerinnen und Schüler der Schülermitverwaltung zeigten unterdessen den Grundschülern das Schulwerk. Diese staunten im Chemiesaal über farbenfrohe Experimente, tobten sich in der Sporthalle beim Spielen aus, schauten Fünftklässlern beim Selbstorganisierten Lernen zu und ließen sich von Technikschülern Namenschilder auf der CNC-Maschine fräsen.

Auch die Eltern waren nach den umfangreichen theoretischen Informationen noch neugierig und ließen sich durch das Schulwerk führen. „Ich habe schon viel Gutes über das Schulwerk gehört“, sagte Binh Nguyen aus Tennenbronn, dessen Sohn sich für das Zinzendorf-Gymnasium interessiert, „und bin nach dieser Informationsveranstaltung sicher, dass hier sehr viel für die Kinder getan wird. Ich denke, wenn ein Kind Interesse zeigt, wird es auf dem Weg zu seinem Schulabschluss gut begleitet.“


erstellt am 24.02.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen