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Bewerbungstraining für Realschüler

Dem geeigneten Ausbildungsplatz steht nun eigentlich nichts mehr im Wege:  Mehrere Praktika haben sie absolviert, bei der Berufsfindungsmesse Campus Comenius konnten sie sich über unterschiedlichste Berufe informieren, jetzt haben die Klassen 9RA und 9RB auch noch ein Bewerbungstraining absolviert, so dass sie jetzt genau wissen, worauf es ankommt. Die Ausbildungsreferentin der Sparkasse Schwarzwald-Baar, Bettina Hirt, gab ihnen jede Menge wertvolle Tipps: „Wenn Ihr mal Klassensprecher oder Kapitän einer Fußballmannschaft wart, euch ehrenamtlich als Schulsanitäter oder woanders engagiert habt, dann schreibt das auf jeden Fall in Euren Lebenslauf.“ Diese sozialen Kompetenzen, ebenso wie die Kopfnoten seien mehr wert als eine schlechte Note im Zeugnis. „Mit einer 4 in Mathe kann man trotzdem bei einer Bank arbeiten, mit einer 3 in Verhalten nicht.“

Eine gute Bewerbung fängt schon damit an, einen Beruf zu finden, der einem gefällt. „Ihr müsst mindestens 40 Jahre lang arbeiten, also seht zu, wo der Spaßfaktor groß ist.“

Wichtig ist, ehrlich zu sein und sich gut über das Unternehmen zu informieren, bei dem man sich bewirbt. Das Outfit sollte dem Beruf angemessen sein, für den man sich bewirbt. „Wenn Ihr in einem Anzug zum Bewerbungsgespräch bei einem Bäcker geht, ist das ungeeignet. Stellt Euch vor, ihr müsst durch die Backstube gehen und alles ist voller Mehl.“ Selbst bei einer Bank würde nicht erwartet, dass die Jugendlichen sich für das Bewerbungsgespräch einen Anzug kaufen. „Aber wenn Ihr einen habt, dann zieht ihn ruhig an.“ Ansonsten genüge ein gepflegtes Äußeres.

Den Schülern hat es auf jeden Fall etwas gebracht. „Ich finde es gut, dass die Schule so etwas organisiert“, sagt Rebecca Moser aus der 9RB. „Heute habe ich einige wertvolle Tipps bekommen, die mir sicher helfen.“


erstellt am 03.12.2014


Jazzpreis für Lukas Ebner und Valentin Melvin

Einen großen Erfolg konnten Lukas Ebner und Valentin Melvin verzeichnen. Die beiden Zinzendorfschüler, die auch in der Jazz-Band der Schule spielen, sind als Klavierduo beim landesweiten Musikwettbewerb Jugend Jazzt in ihrer Kategorie auf Platz eins gekommen - und das, obwohl sie in dieser Formation noch nicht sehr lange zusammenspielen.

Als Lines and Spaces haben sie sich ein kleines, aber ständig wachsendes Repertoire an Jazz-Standards angeeignet, mit dem sie im Bietigheim-Bissingen an zwei Flügeln die Jury überzeugen konnten. "Jugend Jazzt ist wie Jugend Musiziert", so der Landesmusikrat, der den Wettbewerb ausgeschrieben hat, "nur anders." Jazz fördere als kommunikative, kreative und spontane Musik die individuelle musikalische Entwicklung. Auch sei Jazz ein wesentlicher Bestandteil der weltumspannenden Musikszene.

Für die beiden Gymnasiasten gehört Musik von Kindesbeinen an zum Leben. Lukas hat schon im Alter von vier Jahren angefangen, die Tasten des heimischen Klaviers zu erkunden, Valentin war etwas älter. "Klassik ist nicht so meins"; meint Lukas, weshalb er sich an der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen für Klavierstunden bei dem renommierten Jazzer Andreas Erchinger entschieden hat, der auch Lehrbeauftragter für Jazz-Piano an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg ist. Auch Valentin gehört zu Erchingers Schülern, weshalb er ihnen die Teilnahme an dem Wettbewerb als Duo vorgeschlagen hat. "Da haben wir uns natürlich öfter vorher getroffen, um zu üben", sagen die Elftklässler.

Musikalisches Vorbild der beiden ist der kanadische Pianist Oscar Peterson, privat hören sie natürlich viel Jazz, Jamie Cullum mögen beide, auch House und Electronic kommt aus den Boxen der talentierten Schüler. Neben ihren Auftritten in der Jazz-Band der Zinzendorfschulen werden sie in Zukunft öfter als Lines and Spaces zu hören sein.


erstellt am 03.12.2014


Schulsanitäter jetzt mit wärmenden Westen

Die Schulsanitäter freuen sich über schicke neue Westen. Damit sind sie noch besser zu erkennen, weshalb der Elternbeirat einen Satz in verschiedenen Größen gespendet hat. Vielen Dank!

Wohin die Arbeit beim Schulsanitätsdienst führen kann, hat Jannis Vollprecht gezeigt. Seit drei Jahren engagiert sich der Gymnasiast  in der Schulsanitäter-AG und hat so viel Spaß daran, anderen zu helfen, dass er sich zum Sanitäter hat ausbilden lassen.  „Ich habe Freude daran, anderen zu helfen und engagiere mich neben dem Schulsanitätsdienst auch beim Jugendrotkreuz.“ Später möchte er als Rettungssanitäter ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren und sich zum Notarzt ausbilden lassen.  

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Ausbildung zum Sanitäter, mit der er als Helfer vor Ort nun auch beispielsweise bei  Reitturnieren und Weihnachtsmärkten eingesetzt werden kann. In den insgesamt 54 Stunden hat er viele wichtige Dinge gelernt, etwa die Sauerstoffsättigung im Blut zu messen, Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen richtig auf einer Vakuummatratze zu lagern, Herz-Lungen-Wiederbelebung sachgerecht durchzuführen und Infusionen vorzubereiten.

Solche schwierigen Einsätze werden von den Schulsanitätern natürlich nicht gefordert. Aber auch sie lernen, in Notsituationen richtig zu reagieren und Erste Hilfe zu leisten.


erstellt am 02.12.2014


Zehn Plagen im Kirchensaal – Unterstufenchor inszeniert biblisches Musical mit viel Witz

Mit großem Engagement und viel Esprit haben der Unterstufenchor und ein  Instrumentalensemble unter der Leitung von Br. Michel das Kindermusical „Israel in Ägypten“ aufgeführt. Es erzählt auf gleichsam humor- wie gefühlvolle Weise die biblische Geschichte von Moses, der die Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei befreit.

Zwei Erzählerinnen (Lissi Königsberger und Ann-Kathrin Moritz) führen von der Empore aus durch die Geschichte, in welcher der Pharao (Henry Steiner) und Moses (Lena Huss) als Kontrahenten auf der von Br. Ditz-Burk bunt und fröhlich gestalteten Bühne stehen. Weil der Pharao die Israeliten nicht ziehen lassen will, schickt Gott (Claudius Schiffer) eine Plage nach der anderen. Jedes Mal verspricht der Pharao, Moses und sein Volk ziehen zu lassen und jedes Mal bricht er das Versprechen, sobald Gott die jeweilige Plage beendet, denn sich seine Pyramiden bauen zu lassen und nicht dafür zu zahlen, ist für ihn praktisch. Erst als der Sensenmann (Fabian Heizmann) kommt und alle Erstgeborenen (für jeden kommt ein spitzer Schrei aus dem Chor) holt, gibt er nach.

Mit viel Phantasie und Spielfreude werden die zehn Plagen dargestellt. So hüpfen etwa die kleinsten Mädchen als Frösche gekleidet über die Bühne im Kirchensaal, wobei ihre Füße in grünen Gartenhandschuhen stecken und damit ziemlich authentisch aussehen. Als Fliegen schwirren Jungs mit kleinen Sieben vor den Augen durch das Publikum und als der Sensenmann kommt, wird es richtig gruselig.

Das Stück von Thomas Riegler ist voller witziger Einfälle, etwa einer Anspielung auf das Grimm’sche Märchen vom tapferen Schneiderlein, als sich der Pharao zum Schutz vor den stechenden Fliegen ein Kleid schneidern lassen will bis zu den schrägen Reimen, in denen der Bauer (Lukas Dovern) den Tod seines einzigen Tieres während der Viehpest beklagt: „Meine Kuh Babette, die war so eine nette.“ Die Schar der Heuschrecken knabbert an Knäckebrot, welches von den Bäumen hängt („Zuhause isst sie das nie“, verrät ein Vater im Publikum), während der Chor das Geschehen besingt.

Neben den Solisten überzeugte der Chor der sechsten Klassen mit unbefangener Bühnenpräsenz, die Instrumentalisten Br. Ziegler (Violine), Hans-Beat Motel (Posaune) und Matthias Faller (Klavier) sorgten immer wieder für den professionellen Sound zwischen Gospel, Pop, Jazz und Klassik.


erstellt am 28.11.2014


Industrieverband Steine und Erden überreicht Geo-Koffer

„Aus der theoretischen Erkenntnis wird eine praktische“, erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer vom Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (iste), Heinz Sprenger, den Vorteil des Geo-Koffers, den er den Zinzendorfschulen überreichte. Gemeinsam mit der Vereinigung der Geografielehrer Baden-Württemberg hat die iste ein didaktisches Konzept entwickelt und die Ergebnisse in einem Geo-Koffer zusammengestellt. Dieser soll die Lehrer dabei unterstützen, Themen rund um die Erdgeschichte spannend und praxisnah zu vermitteln. Auf einem USB-Stick sind Präsentationen, Arbeitspapiere, Fotos und Filme gespeichert. 33 laminierte Informationskarten eignen sich für die Gruppenarbeit und mit polierten, handlichen Stücken der 14 wichtigsten Gesteinsarten Baden-Württembergs lässt sich die Erdgeschichte besser begreifen.

Die Filme erlauben einen Blick hinter die Kulissen von Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben und zeigen, wie Steine gewonnen und verarbeitet werden, sei es als Kalkmehl in der Zahnpasta oder im Straßenbau. Rund 10 Tonnen Material pro Einwohner müssen  jedes Jahr der Erde entnommen werden, damit Häuser, Schulen, Straßen, Bahnlinien und Radwege gebaut werden können.

Für Königsfeld ist Buntsandstein und Muschelkalk ein typisches Material, erklärte Bürgermeister Fritz Link.  „Auch hier im Haus Spangenberg wurde Buntsandstein verarbeitet.“

Der schwere Koffer im Wert von 680 Euro wurde den Zinzendorfschulen von der Bad Dürrheimer Transport-Beton-Union GmbH & Co. KG gesponsert. Deren Geschäftsführer Christoph Ramsperger wünschte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß mit dem Bildungspaket und bot ihnen eine Vorort-Besichtigung an. Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach (CDU) war ebenfalls zur Übergabe des Geo-Koffers gekommen und gratulierte den Schülern zu ihrer guten Wahl. „Sie haben sich für eine hervorragende Schule entschieden.“


erstellt am 28.11.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen