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Br. Schade in den Ruhestand verabschiedet

Er war eine große Unterstützung bei der Realisierung technischer Einrichtungen, von März an müssen die Zinzendorfschulen ohne Br. Schade auskommen: Der Informatiklehrer geht nach sechzehneinhalb Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Damit ihm dabei nicht langweilig wird, bekam er von seinen Kollegen am letzten Tag vor den Fastnachtsferien Gutscheine geschenkt, die er in einer Buchhandlung gegen „etwas zu Lesen, zu Hören oder auch zum Downloaden“ eintauschen kann.

Schulleiter Br. Treude hob Schades souveräne, kompetente Art hervor, die zurückhaltend sei, „aber sehr engagiert, wenn es um die Sache geht.“ Er habe sich in einem Fach,  das nun nicht gerade zu den beliebtesten gehöre, vom gelegentlichem Desinteresse der Schüler nicht beeindrucken lassen. „Er war auch nicht bereit, seine Ansprüche zu senken“,  sagte Treude, „und das ist das Entscheidende.“ Vielmehr habe er Schülern Unterstützung dabei geboten, das schwierige Fach doch zu verstehen.

Nicht nur als Lehrer, auch als Kollege hatte sich Schade in den vergangenen Jahren engagiert – so war er beispielsweise federführend mit der der Planung der Mediathek und der Computerräume befasst gewesen. Auch er bedankte sich beim gesamten Kollegium, an dem er vor allem seine Toleranz, Wertschätzung und den Humor hervorhob.


erstellt am 12.02.2015


Lehrer treffen sich zum Pädagogischen Nachmittag

Während die Schüler am Mittwoch Mittag schon in die Ferien verabschiedet wurden, hatten die Lehrer noch einiges zu tun: Sie trafen sich zum Pädagogischen Nachmittag, um sich in den Fachschaften auszutauschen und wichtige Themen der Schulentwicklung zu besprechen.

Außerdem arbeitete eine Gruppe an einem Leitfaden für neue Kolleginnen und Kollegen, damit sich diese im umfangreichen Schulwerk schneller zurechtfinden.

Die Arbeitsgruppe, die sich in regelmäßigen Abständen mit dem christlichen Profil der Zinzendorfschulen beschäftigt, konnte schon während der Kaffeepause erste Ergebnisse vorweisen: "Wir diskutieren gerade eine Schülerbefragung, in der neben Rückmeldungen über den Status Quo auch neue Ideen und Verbesserungsvorschläge erwünscht sind", verriet Br. Fischer.


erstellt am 12.02.2015


Schüler informieren sich über die Vesperkirche

Interessante Eindrücke konnten fünf Achtklässler der Zinzendorfschulen gewinnen, als sie in dieser Woche die Vesperkirche in Schwenningen besuchten. „Alle gingen sehr höflich miteinander um“, fiel Lennart aus der Klasse 8w auf. Schulpfarrer Br. Fischer wollte mit einer kleinen Gruppe Internatsbewohner eigentlich bei der vierwöchigen Aktion helfen. „Als wir uns im Dezember meldeten, waren leider schon alle Stellen besetzt“, sagte er. Stattdessen hatte er mit den Schülern die Einladung von Pfarrer Güntter angenommen, sich dieses „Gasthaus am Weg“ einmal anzusehen.

In Gesprächen erfuhren die Achtklässler von Real- und Werkrealschule der Zinzendorfschulen vieles über die Hintergründe und Abläufe der Vesperkirche, die in diesem Jahr zum zwölften Mal ihre Pforten als Begegnungsstätte für Menschen öffnet, die sich sonst im Alltag vielleicht weniger Berührungspunkte haben. Ein älterer Rumäne, der kaum Deutsch spricht, holte seine Mundharmonika hervor und spielte zur Freude der Anwesenden ein paar Lieder. „Der Applaus wird ihm noch lange in Erinnerung bleiben, auch wenn er wieder allein in seiner Wohnung sitzt“, mutmaßt Br. Fischer.

Die Tische sind an jedem Tag festlich gedeckt, allein das tägliche Waschen der Tischdecken kostet in den vier Wochen 8000 Euro, erfuhren die Schüler. Täglich sind 40 freiwillige Helfer im Einsatz, um 300 Mahlzeiten für Menschen „mit dünnem und dickem Geldbeutel“ zu servieren. Ein Euro ist der Mindestpreis, den alle zahlen, wer es sich leisten kann, gibt mehr.

„Unter den Besuchern sind auch Menschen, die während dieser vier Wochen täglich hier für einen Euro essen, um mit der Ersparnis ihre Heizkostenrechnung zu bezahlen“, erklärte Br. Fischer den Mitschülern der fünf Achtklässler, die nach Schwenningen gefahren waren. Für alle war es eine gute Erfahrung und vielleicht klappt es ja im kommenden Jahr, dass sie mithelfen können.


erstellt am 11.02.2015


Internats-Bewohner genießen Schnee und Eis

Viel Spaß auf Skiern, Snowboards und Kufen hatten die Internatsschüler neulich beim Wintersportwochenende in Schnee und Eis. Am Samstag fuhren zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von Erdmuth-Dorotheen-Haus und Haus Früauf zum Feldberg. Die Schneeverhältnisse waren gut, auch wenn die Sonne nicht schien. Am Sonntag ging es dann zum Schlittschuhlaufen nach Schwenningen. Übers Eis zu flitzen machte nicht nur Spaß, sondern auch Appetit – zum Glück hatte das Küchenteam heißen Punsch und Hefegebäck vorbereitet.


erstellt am 04.02.2015


Neues Profilfach am Zinzendorfgymnasium: Neben Sprachen und Naturwissenschaften jetzt auch Kunst möglich

Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist ein erklärtes Ziel ganzheitlicher Pädagogik. Der kreative Aspekt, das mit den eigenen Händen Erschaffene, bekommt an den Zinzendorfschulen vom kommenden Schuljahr an eine noch größere Bedeutung: An den allgemeinbildenden Gymnasien wird neben dem sprachlichen und naturwissenschaftlichen auch ein künstlerisches Profil angeboten.

Wer sich dafür entscheidet, hat in den Klassen 8-10 (beim G8), beziehungsweise 9-11 (beim G9) Kunst und Mediengestaltung als Hauptfach. Es wird an vier Wochenstunden unterrichtet und ist versetzungsrelevant. „Das kann auch interessant sein, um die oft schwierige Zeit der Pubertät zu überbrücken“, weiß der Kunstpädagoge Detlef Ditz-Burk, der im Laufe der Jahre schon oft beobachten konnte, dass die Schüler nach dieser Entwicklungsphase auch in anderen Fächern wieder besser motiviert sind.

In vier Unterrichtsstunden pro Wochen können die einzelnen Punkte des Lehrplans vertieft werden. „Die Schülerinnen und Schüler lernen entsprechend ihres Alters die verschiedenen Kunstepochen kennen und entwickeln dazu eigene Arbeiten“, erklärt Ditz-Burk. Das ermöglicht die Fachschaft Kunst den Schülerinnen und Schülern in zwei gut ausgestatteten Kunstateliers, die viele Anregungen zur künstlerischen Entfaltung bieten. Dass dies bei den Schülern auf Resonanz stößt, zeigt sich allein schon daran, dass viele von ihnen freiwillig bereits zu Beginn der großen Pause oder in ihren Freistunden in das Kunstatelier kommen, um mehr Zeit zu haben, kreativ zu sein.

Besonders gerne arbeiten die Schülerinnen und Schüler an Werken, die Bestand haben, sei es an einer der Wände der Schule, den Metall-Skulpturen, die auf dem Schulgelände zu sehen sind, oder der bei den letzten Projekttagen entstandenen Neugestaltung der Lichtschächte im Erdkunderaum.

Neu dazu kommen im Kunstprofil die Bereiche Mediengestaltung, Fotografie und Film. Detlef Dietz-Burk hat auch öffentlichkeitswirksame Projekte im Sinn, wie etwa die Gestaltung von Kirchen.

Wer zu Beginn der Mittelstufe das Profil Kunst und Mediengestaltung wählt, kann sich in der Oberstufe immer noch für einen anderen Schwerpunkt entscheiden. „Man muss dann nicht zwangsläufig Kunst als Neigungsfach wählen“, erklärt der Pädagoge, „vielleicht stellen einige Schüler ja fest, dass ihre Interessen doch woanders liegen.“ Wer jedoch in den Klassen 8-10 (beim G8), beziehungsweise 9-11 (beim G9) vier Stunden Kunstunterricht hatte, verfügt über eine breitere Basis, um sich für das Abiturfach Kunst zu entscheiden, welches am Zinzendorfgymnasium eine lange Tradition hat.

Nähere Informationen zum neuen Kunstprofil gibt es auf der Informationsveranstaltung für die Viertklässler am 24. Februar um 15 Uhr im Haus Katharina von Gersdorf, Mönchweilerstraße 5 in Königsfeld.


erstellt am 02.02.2015


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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