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WerkRealschüler sammeln erste Erfahrungen im Berufsleben

Erste Erfahrungen in der Berufswelt konnten in der letzten Woche vor den Herbstferien die 17 Jungs und 7 Mädchen der 8. Klasse der WerkRealschule bei verschiedensten Praktika sammeln. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf Königsfeld und Umgebung, die Internatsschüler konnten sich auch an ihrem Wohnort eine Praktikumsstelle suchen. So durfte ein Schüler sogar eine Woche lang in der Fußballschule beim VfB Stuttgart miterleben, ein anderer schaute sich ein Pumpwerk im Saarland an.

Diejenigen, die in der Region geblieben waren, besuchte ihre Klassenlehrerin Sr. Helms persönlich, die anderen betreute sie telefonisch. Morena Wolbert, die beim Modehaus Adler im Schwarzwald-Baar-Center arbeitete, verkaufte ihr sogar einen Pullover. Handwerklich konnte Lea Heini im Fachgeschäft Reichmann für Orthopädie-Technik in Villingen mithelfen – dort klebte sie unter fachlicher Anleitung Schuhe.

Lukas Bacher fühlte sich in der Werkstatt der ZG Donaueschingen sehr wohl. Er half mit beim Kundendienst der Traktoren vor dem einbrechenden Winter. Der Andrang war die ganze Woche über groß, so konnte Lukas viel sehen und wurde auch gebraucht.

Mit seinem Vater fuhr Albert Rico Martin  morgens sehr früh zur Arbeit. In Schwenningen half er bei der Qualitätskontrolle mit, er prüfte unter anderem Werkzeugteile.  

Ihr Herz für Tiere bewies Jelena Hempel im Tierheim Eckhof bei Rottweil, wo sie am liebsten die Zeit mit den Katzenbabys verbrachte. In einen kaufmännischen Beruf dagegen schnupperte Nina Möllers hinein: Sie  half im Büro der Rechtsanwältin Ulrika Lindner in Villingen mit, denn eine Akte muss unbedingt vollständig und geordnet abgeheftet werden.

Insgesamt hatten sich die Jungs eher technische Betriebe ausgesucht, während die Mädchen lieber in einen Beruf hineinschnuppern wollten, der mit Tieren, Blumen, Akten, Möbeln, oder Schuhen zu tun hatte.

„Wichtig ist vor allem, einen Einblick in die Aufgaben, Tätigkeiten, Tagesabläufe und mögliche Ausbildungsberufe zu erhalten“, erklärte Sr. Helms die Ziele der beiden über zwei Schulhalbjahre verteilten jeweils einwöchigen Praktika. Die Schüler tauschen ihre Erfahrungen im Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit aus und verarbeiten sie in einem Bericht.

Weitere Anregungen zu möglichen Berufen gibt es übrigens am Samstag auf der Berufsfindungsmesse Campus Comenius.


erstellt am 05.11.2014


Französischkenntnisse vor Ort erprobt

Viel Spaß beim ersten Erproben ihrer Sprachkenntnisse hatten 19 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die in Begleitung von Sr. Maurer und Br. Bick nach Südfrankreich gefahren sind. Sie waren in Gastfamilien in Saint Chamond untergebracht, wo sie von der Gastfreundschaft begeistert waren. Bereits am Tag nach der Ankunft wurde die Gruppe von Schulleiter Eric Mauduis mit einem kleinen Imbiss begrüßt und durfte anschließend den Schulalltag in Frankreich erleben.

Morgens arbeiteten die Schüler an einem Projekt, bei dem sie in Kleingruppen Fotoromane erstellten und nachmittags erkundeten sie gemeinsam mit ihren Austauschpartnern die Region. Neben einem Besuch in Lyon standen Bowling, Schlittschuhlaufen und andere Aktivitäten auf dem Programm, wodurch sich Deutsche und Franzosen noch besser kennen lernten. Alle freuen sich bereits jetzt auf den Gegenbesuch im kommenden Frühjahr.

Holger Bick


erstellt am 03.11.2014


Zinzendorfschüler pflanzen Bio-Kartoffeln in Marokko

Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe von Zehntklässlern am mittlerweile zur Tradition gewordenen Schüleraustausch in Casablanca beteiligt. Natürlich durften die wichtigen Highlights wie Rabat, Marrakesch mit der Place Djemaa el Fna, El Jadida und das Wellenreiten im Atlantik nicht fehlen. Zusätzlich gab es in diesem Jahr aber einen neuen Programmpunkt: Der Besuch eines Biobauernhofs bei Casablanca. Der Besitzer gab den Schülern einen guten Einblick in seine Kooperative und erklärte in gut verständlichem Französisch seine Vorstellung von biologischem Landbau.

Bei einem Rundgang durch die Felder pflanzten die Schüler Kartoffeln und freundeten sich mit dem Esel des Hofes an. Abgerundet wurde der Besuch durch ein köstliches, typisch marokkanisches  Tajine-Gericht, das die Schüler und die begleitenden Lehrer, Br. Jehle und Sr. Berberich-Ebner, gemeinsam genießen durften.

Viel zu früh, nach Meinung der Schüler, ging der Flieger wieder nach Europa, und so freuen sich alle auf ein Wiedersehen beim Gegenbesuch der marokkanischen Schüler im Frühjahr.

Ulrich Jehle


erstellt am 30.10.2014


Pädagogischer Nachmittag an den Zinzendorfschulen

Die Schüler haben Ferien, jetzt sind die Lehrer dran, sich weiterzubilden. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden die Themen, die bei den Pädagogischen Tagen in Bad Wildbad am Ende der Sommerferien (unser Bild) besprochen wurden, wieder aufgegriffen und intensiviert.

Vielleicht haben sie in der kommenden Woche auch den einen oder anderen Tag, bevor dann am 3. November die Schule wieder anfängt. 


erstellt am 24.10.2014


Großzügige Sponsoren ermöglichen fünf neue Active Boards

Die Zukunft des Unterrichtens hat an den Zinzendorfschulen schon lange begonnen. Weil die Active Boards, die beim Neubau vom Haus Katharina von Gersdorf in den Klassenzimmern eingebaut wurden, inzwischen aus dem Unterricht nicht mehr wegzudenken sind, wurden die im Haus Spangenberg neu geschaffenen beziehungsweise sanierten Klassenräume ebenfalls mit solchen interaktiven Tafeln ausgestattet. Die neue Generation verfügt zusätzlich noch über Dokumentenkameras, welche gestochen scharfe Abbildungen von Texten und Gegenständen auf die elektronische Tafel bringt.

Fünf  zusätzliche Active Boards im Gesamtwert von 30000 Euro konnten dank großzügiger Spenden vom Verein der Förderer der Zinzendorfschulen e.V., der EGT AG aus Triberg und der Niedereschacher Firma Jerger angeschafft werden. In einem kleinen Festakt mit Musik, Buffet und natürlich einer Präsentation der interaktiven Tafeln bedankte sich die Schulleitung bei den Sponsoren. „Wir leben in einer Zeit, in der es ohne Technik nicht mehr geht“, sagte der Schulleiter Br.Treude. Hierbei sei das Schulwerk jedoch auf Unterstützer angewiesen. "Es ist schön, dass Sie ein Herz für die Zinzendorfschulen haben."

 Martin Marx, Leiter der Abteilung Kommunikation bei der EGT AG, erklärte: „Wir brauchen Nachwuchs und freuen uns, dass wir Schülern helfen können, den Umgang mit technischer Ausstattung zu erlernen." 

Heiko Jerger, einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens, hat die Zinzendorfschulen bereitwillig unterstützt, weil er weiß, dass diese Spende 1 zu 1 den Schülern und Lehrern zu Gute kommt. „Wir stellen uns der sozialen Verantwortung in der Region.“

 Die dritte generöse Spende kam vom Verein der Freunde und Förderer der Zinzendorfschulen und der Amos-Comenius-Stiftung, die unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins angesiedelt ist. „Als  Schüler der 70er und 80er Jahre kannten wir Skateboards, vielleicht auch noch Wakeboards aber was, bitteschön, sind Active Boards?“, schilderte der Vorsitzende des Fördervereins, Christian Weßler, humorig die erste spontane Reaktion des Vorstands. Nachdem Br. Treude ihnen erklärt habe, wie wichtig diese Tafeln aus didaktischer Sicht sind, habe man sich auch schnell zur Unterstützung bereit erklärt.

„Für viele Lehrer war es zu Anfang schon eine gewisse Umstellung“, berichtete der Abteilungsleiter von WerkRealschule, Realschule und Berufsfachschulen, Br. Giesel. Doch schon nach kurzer Zeit lernen sie die Vorteile zu schätzen. „Ich kann per Mausklick verschiedene Landkarten nebeneinanderstellen oder etwa den Geschichtsunterricht mit Szenen aus Dokumentarfilmen lebendiger gestalten“, freut sich der Abteilungsleiter der beruflichen Gymnasien, Br. Dassler. Seine Unterrichtsmaterialien nimmt er auf einem USB-Stick mit.

Unterrichtet werden an den Active Boards Klassen aus der Oberstufe der Gymnasien und der Realschule. „Die Schüler finden es gut“, weiß Br. Giesel. Kein Wunder, vereinen sie doch viele Vorteile, es müssen zum Beispiel keine Landkarten mehr aufgerollt werden,  es gibt kein Gedränge mehr um den Tisch, wenn etwa eine ganze Schulklasse sich etwas ansehen soll, Dokumentarfilme sorgen für Abwechslung , fehlende Wörter in Lückentexten können per Mausklick für alle gleichzeitig sichtbar werden, der Lernstoff bleibt präsent, auch wenn er gerade nicht zu sehen ist und - nicht zuletzt – niemand muss mehr die Tafel putzen.


erstellt am 20.10.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen