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Bundeskongress evangelischer Schulen in Stuttgart

Wie verstehen die evangelischen Schulen ihre Rolle in der Bildungslandschaft? Der Bundeskongress 2014 zeigt, was die Öffnung zur Zivilgesellschaft für die Schulen und ihre Akteure bedeutet.  >>>>Infos

 

 


erstellt am 21.09.2014


Begrüßungsfest für die angehenden Erzieher

Alles ist neu, die Räume, die Lehrer, die Mitschüler, für viele sogar der Schulort – damit sich alle besser kennenlernen, ist es an der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Sozialwesen ein guter Brauch, die erste Woche im neuen Schuljahr mit einem Begrüßungsfest zu beenden. Heute trafen sich alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher im Kirchensaal, um sich mit Musik und Tanz, Speis und Trank besser kennenzulernen.

Damit sie wissen, mit wem sie es zu tun hatten, stellten die älteren Schülerinnen und Schüler den Neulingen die Lehrer in einer gekonnten Parodie vor. „Das war hinreißend“, fand die Abteilungsleiterin Sozialpädagogik und Sozialwesen, die stellvertretende Schulleiterin Sr. Schoo-Schemmann.

In den Fachräumen vom Haus Christian Renatus wartete ein Spieleparcours auf die neuen Klassen, wo es beim „Schneckenspiel“ – anders als der Name vermuten lässt – teils recht turbulent zuging. Eine Mischung aus Ralley und Schnitzeljagd erwartete die Schüler, die beispielsweise die Zahl der PC-Arbeitsplätze in bestimmten Räumen erforschen oder sich beim Schubkarren-Rennen sportlich betätigen mussten.

Den witzigen Vormittag unter dem Motto „Jedes Ziel beginnt mit einem ersten Schritt“ hatten die 45 Schülerinnen und Schüler der Klasse BKSP2a und BKSP2b zusammen mit ihren Lehrern Sr. Jäger und Br. Rist vorbereitet.<xml></xml>


erstellt am 19.09.2014


Zeit für den eigenen Garten - Hausmeister Gerd Müllhäuser in den Ruhestand verabschiedet

17 Jahre lang war er in den Internaten, im Haus Benigna und im Mitarbeiterwohnhaus das „Mädchen für alles“, wie er selbst scherzhaft sagt, Ende Oktober geht Gerd Müllhäuser, einer der Hausmeister der Zinzendorfschulen, in den Ruhestand. Da er zuvor jedoch noch ein paar Wochen Urlaub hat, wurde er schon jetzt bei einem üppigen Frühstück im Kollegenkreis verabschiedet. Müllhäuser, der zwei Wahlperioden lang in der Mitarbeitervertretung aktiv war, wurde mit zahlreichen Geschenken bedacht, die ihm den Ruhestand auch kulinarisch genießen lassen.

„Ich habe schon viele Mitarbeiter eingestellt“, so der Verwaltungsleiter Wolfgang Schaible, „und Gerd Müllhäuser ist der erste von ihnen, den ich verabschiede.“ Er lobte die zupackende Art Müllhäusers, von dem er in all den Jahren nie ein „Nein“ gehört habe. Neben seinen Arbeiten in den verschiedenen Häusern sowie auf dem Sportplatz war der Naturliebhaber vor allem für die Gehölzpflege und das Baumkataster zuständig. Allein damit hatte er jede Menge zu tun, sind doch die Zinzendorfschulen nach dem Hause Fürstenberg der zweitgrößte Parkbesitzer im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Müllhäuser, der sich mit Gartenarbeit, entspannten Fahrradtouren und Yoga fit hält, hat nun Zeit,  sich im Ruhestand noch intensiver um seinen eigenen Garten zu kümmern.

Ganz aus den Augen verliert ihn das Kollegium nicht – er wird nach seinem Urlaub stundenweise an den Zinzendorfschulen aushelfen. Und darauf zählen sie: "...Arbeit haben wir genug für Dich, lass uns deshalb auch nie im Stich..." lautete eine Zeile des Gedichts, das sie für ihn gereimt hatten.


erstellt am 19.09.2014


Dreizeit: Betreuungsangebot stundenweise auch auf Englisch

Am heutigen Mittwoch ist auch für die Schülerinnen und Schüler, die die Dreizeit der Zinzendorfschulen in Anspruch nehmen, die Nachmittagsbetreuung gestartet. Neun Jungs und Mädchen der Klassen 5-7 werden jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von Sr. Müller betreut, ihr Mann Br. Müller unterstützt sie dabei , auch die Diakonische Helferin Jiyan Ilhan ist zeitweise im Team der Betreuer.
Der Nachmittag beginnt für die „Dreizeitler“ mit einem gemeinsamen Mittagessen im historischen Speisesaal des Erdmuth-Dorotheen-Hauses, bevor die Schülerinnen und Schüler in ihre neuen Räume im Haus Spangenberg gehen, wo zuvor das Tagesinternat untergebracht war.

„Es ist ein schöner, großer Gruppenraum“, stellte der stellvertretende Schulleiter Br. Giesel fest, als er bei Kaffee und Kuchen die neuen Dreizeit-Kinder und ihre Eltern begrüßte. „In diesen Räumen lässt es sich gut lernen.“ Die erste Stunde nach dem Mittagessen ist den Hausaufgaben gewidmet, die Zeit müsste in den meisten Fällen ausreichen, so dass die Schülerinnen und Schüler abends nichts mehr erledigen müssen.

Im Anschluss daran ist Freizeit. Je nach Wetter und Interessen wird eine große Bandbreite an Beschäftigungsmöglichkeiten von Lesen über Gesellschaftsspiele bis zu Tischfußball geboten, an einen Nachmittag in der Woche sprechen alle während der Freizeit auf Englisch miteinander. „Hierbei wird nichts bewertet und benotet“, betonten Br. Giesel und Sr. Müller, „es geht vielmehr darum, die Scheu davor abzubauen, sich in einer fremden Sprache zu unterhalten.“

Sicher hat die neue Gruppe auch wieder so viel Spaß miteinander wie die des vergangenen Jahres. Kurz vor den Sommerferien hatten sie noch einen Ausflug in die Lochmühle in Eigeltingen gemacht, wo Rodeo, Klettern und Kartfahren  die Augen der Kinder zum Strahlen brachten.


erstellt am 17.09.2014


Herzlich willkommen! Schulstart mit drei Gottesdiensten

Was für ein Hallo auf dem Schulhof: „Wo warst Du?“, „Was habt Ihr erlebt?“, „Schön, dass wir uns wiedersehen!“ – das waren am ersten Schultag an den Zinzendorfschulen die Sätze, die immer wieder fielen. Offiziell startete das neue Schuljahr mit drei Gottesdiensten im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine, bei denen die „alten Häsinnen und Hasen“ sowie die neuen Schülerinnen und Schüler von der Schulleitung und den Lehrern begrüßt wurden.

Für die Jüngsten lautete das Motto „Du kannst Dich sehen lassen!“ – die Lieder und Texte waren darauf abgestimmt, jedem Einzelnen zu vermitteln, dass er oder sie sich nicht zu verstecken braucht – auch nicht in der Masse.  Die Religionslehrerin Sr. Fischer, die diesen Gottesdienst leitete, sprach den Besuchern Mut zu, sich nicht wie ein Chamäleon anzupassen und in der Gruppe zu verstecken, sondern seine eigene Meinung zu vertreten was die Sechstklässler in einem kurzen Anspiel verdeutlichten.

Sei es der Gruppenzwang, Kleidung einer bestimmten Marke oder Farbe zu tragen oder - schlimmer noch - wegzuschauen, wenn andere drangsaliert werden: „Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich etwas trauen“, betonte Sr. Fischer. „Menschen, die nicht alles haben müssen und nicht angepasst durchs Leben laufen, machen die Welt heller.“ Sie forderte die Schülerinnen und Schüler auf, sich zu trauen und zu zeigen, was in ihnen steckt.

Der pädagogische Gesamtleiter der Zinzendorfschulen, Br. Treude, wünschte allen, dass sie einen Teil ihrer Vorsätze für das neue Schuljahr erreichen können und sicherte ihnen die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer zu: „Wenn ihr Fragen habt, fragt und wenn Ihr Probleme habt, sprecht!“

Nicht nur für die Fünftklässler beginnt ein neuer Abschnitt, auch die neuen Lehrer wurden begrüßt: Sr. Ebel unterrichtet Religionspädagogik, Berufskunde und schulbezogene soziale Arbeit an der Fachschule für Sozialwesen, Br. Rühle unterstützt in den Fächern Biologie, Naturphänomene und Englisch an den Gymnasien und der Fachschule für Sozialpädagogik das Kollegium, Sr. Sauer und Sr. Ilhan sind als Diakonische Helferinnen und Lehramtspraktikant Br. A.Giesel für einen begrenzten Zeitraum in der pädagogischen Betreuung eingesetzt.


erstellt am 15.09.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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