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Großes Interesse an den beruflichen Gymnasien

Die beruflichen Gymnasien der Zinzendorfschulen werden immer beliebter: Gut 130 Schüler und ihre Eltern waren am Freitag nach Königsfeld gekommen, um sich über das Sozial- und gesundheitswissenschaftliche oder das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium zu informieren. „Mein Vater war auch schon an den Zinzendorfschulen“, begründete Alicia Kersting aus Villingen ihr Interesse.

Bevor sich die Besucher in verschiedenen Gruppen die Profilfächer der beiden Schulzweige in den Unterrichtsräumen erklären ließen, erläuterte Schulleiter Br. Treude das Schulwerk und seine Besonderheiten, zu denen neben dem angenehmen Lernumfeld mit modernster technischer Ausstattung auch die Erziehung zur Selbstständigkeit gehört.

„Fast täglich werden in der Presse Universitäts-Dozenten und Ausbilder zitiert, die sich über die Unselbstständigkeit der Abiturienten beklagen“, sagt Br. Treude. „An den Zinzendorfschulen  fördern wir daher auf verschiedene Weise das selbstständige Denken, Lernen und Arbeiten.“

Einer der Ansätze dafür ist das Lernen nach dem Daltonplan, den Br. Sauer vorstellte. Diese Form des selbstständigen Lernens wurde vor 100 Jahren von der amerikanischen Pädagogin Helen Parkhurst entwickelt und jetzt wieder neu entdeckt. In den Niederlanden wird das Lernen nach Dalton schon seit Jahren in allen Schularten von Grund- bis Hochschulen erfolgreich umgesetzt, auch an der beruflichen Oberstufe der  Zinzendorfschulen ist dieses Konzept inzwischen fest verankert.

Die drei Jahre zum Abitur würden nicht leicht werden, erklärte Br. Treude den Schülern. „Andere gehen gleich nach der Mittleren Reife in die berufliche Ausbildung und arbeiten den ganzen Tag. Ihr müsst für die schulische Ausbildung die gleiche Zeit investierten.“ Ums Lernen käme keiner herum, der Weg zur allgemeinen Hochschulreife erfordere Einsatz, „aber wird dazu bereit ist, der findet bei uns Unterstützung. Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten euch, die Anrede ‚Bruder‘ und ‚Schwester‘ signalisiert, dass sie auf eurer Seite sind.“

Vom Stundenplan her haben die Zinzendorfschulen mehr zu bieten als der staatliche Lehrplan vorsieht. Im ersten Halbjahr der Eingangsklasse gibt es wöchentlich eine zusätzliche Mathestunde als verpflichtenden Förderkurs für alle. Im zweiten Halbjahr entscheidet ein Test, ob der Förderkurs weiterhin nötig ist.

„Die beruflichen Gymnasien der Zinzendorfschulen stehen nicht für sich, sondern gehören zu einem großen Schulwerk mit mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern verschiedenster Schularten“, erklärte der Abteilungsleiter der beruflichen Gymnasien, Br. Dassler, der den Stundenplan und die Zugangsvoraussetzungen erklärte.  

Die Größe der Schule ermöglicht eine Vielzahl an Angeboten neben dem Unterricht, von Theater über Musik, Kunst und Sport. Wie wertvoll Bühnenerfahrungen sind, machte Schulleiter Treude den Zuhörern deutlich: „Fast jeder muss irgendwann einmal vor einer größeren Menschenmenge reden. Theaterspiel ist eine hervorragende Möglichkeit, dies im Schutz der Rolle zu üben.“

Im Unterschied zu den staatlichen Schulen ist das Bewerbungsverfahren an den Zinzendorfschulen nicht an bestimmte Fristen gebunden: „Es gibt bei uns keinen Stichtag“, erklärte Johannes Treude, „Interessenten können sich bei uns das ganze Jahr über bewerben.“ 


erstellt am 14.11.2014


Angehende Erzieher lernen in der Praxis

„Es ist ein tolles Gefühl, für ein Kind die Verantwortung zu übernehmen“, schwärmt die angehende Jugend- und Heimerzieherin Inga Schnettler von ihrem Praktikum in der St. Georgener Kindertageseinrichtung Tandem, in dem die Zinzendorfschülerin acht Wochen in ihren künftigen Beruf hineingeschnuppert hat.

Lange Praktika gehören für die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialwesen ebenso zum Lehrplan wie an der Fachschule für Sozialpädagogik. In verschiedenen Einrichtungen lernen sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kennen und arbeiteten sie nicht ausschließlich mit kleinen Kindern. Waldemar Zeeb zum Beispiel hatte sich eine Praktikumsstelle an der Carl-Orff-Schule gesucht, Nathalie Otto war an der Christy-Brown-Schule und Sarah Bauer an der Maximilian-Kolbe-Schule.

Für alle waren die Wochen im Praktikum eine Bestätigung in der Fachrichtung, die sie nach ihrer Ausbildung einschlagen möchten. „Ich möchte später einmal in Richtung Logopädie gehen“, sagt Waldemar Zeeb, dessen Wunsch durch seine Arbeit mit den Kindern an der Carl- Orff-Schule noch gefestigt wurde.  

Die Kinder, die sie betreuten, fassten schnell  Vertrauen in die Praktikanten. „Sie sahen uns eher als Freunde denn als Lehrer“, konnte Nathalie Otto feststellen,  obwohl sie im Praktikum teilweise nicht nur den Unterricht betreut, sondern stundenweise auch gehalten hat. „Das Thema Herbst etwa habe ich mit den Kindern bearbeitet.“ Auch Waldemar Zeeb konnte die praktischen Fähigkeiten, die er während seiner vielseitigen Ausbildung an den Zinzendorfschulen gesammelt hat, gut einsetzen: Er baute mit den Kindern Deko-Schlitten aus Holz, die am Stand der Carl-Orff-Schule verkauft werden.

Sarah Baier kümmerte sich um Schüler in der Ganztagsbetreuung und Inga Schnettler konnte sich in der Einzelförderung einbringen. „Ich habe ein Kind betreut, bei dem der Verdacht auf ADHS besteht“, sagt sie. Sie hat die Strategien, die auf das Kind zugeschnitten waren, weitergeführt und auch neue Techniken zur Förderung der Konzentration, die sie zum Teil im Unterricht an den Zinzendorfschulen erlernt und sich zum Teil aus Fachliteratur erarbeitet hat, angewandt. „Die Verbesserungen waren deutlich zu merken“, freut sie sich.

Alle sind sich sicher, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wer ebenfalls Interesse an einer Ausbildung zum Erzieher oder zum Jugend- und Heimerzieher hat, kann sich beim Tag der offenen Tür an den Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen der Zinzendorfschulen informieren: Freitag, den 21. November, zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr im Erdmuth-Dorotheen-Haus, Zinzendorfplatz 11 in 78126 Königsfeld.


erstellt am 13.11.2014


„Krieg kann niemals eine Lösung sein“

Wenige Monate, nachdem im jüngsten Gaza-Krieg die Waffenruhe ausgerufen wurde, berichtete die Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser in Königsfeld vom Leben in Palästina. Eine gute Woche vor dem Buß- und Bettag, zu dem  Schulpfarrer Br. Fischer immer einen besonderen Referenten einlädt, kam sie in den Kirchensaal, wo sie vor rund 300 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und der Fachschulen der Zinzendorfschulen sprach. Am Vorabend war sie bereits im Helene-Schweizer-Saal gewesen. Die Vorträge waren gemeinsam von den Zinzendorfschulen, dem Eine-Welt- Laden Ujamaa und der evangelische Gesamtgemeinde organisiert.

„Ich freue mich, hier zu sein, denn ich liebe die Jugend“, begrüßte die promovierte Naturwissenschaftlerin und Erziehungswissenschaftlerin ihr aufmerksames Publikum, dem sie zunächst erklärte, dass die verschiedenen Religionen nicht das Problem im Nahen Osten seien. „Religion wird dazu benutzt, die Politik zu rechtfertigen“, sagt die Christin, die in den 1960er Jahren nahe Bethlehem eine Internatsschule der Diakonissen besucht hatte.

Der Islam, das Christentum und das Judentum seien einander sehr ähnlich, sie stimmten zu 90 Prozent überein und dass sie alle existierten, sei von Gott gewollt. „Wir glauben alle an denselben Gott und dieselben Propheten.“ Moslems, Christen und Juden hätten die gleichen Werte, ihre Religionen basierten alle auf Liebe, Versöhnung, Menschlichkeit und  Vergebung. Über einen langen Zeitraum hätten auch Angehörige dieser drei Religionen in der Region friedlich nebeneinander gelebt. Wichtig sei der Respekt vor den Unterschieden der anderen Religionen. Alle glaubten, es sei ihr Land, so Sumaya Farhat-Naser, die das Recht der Juden auf einen Staat betonte und zugleich generell die Idee von Nationalstaaten als problematisch zeichnete, denn „Nationalismus ist immer gegen andere ausgelegt.“

Sie zeigte anhand von historischen und aktuellen Karten der Region die palästinensischen Gebiete, die im Laufe der Jahrzehnte immer kleiner wurden. Die israelischen Siedler im Westjordanland hätten ihr eigenes, gut ausgebautes Straßennetz, welches die Palästinenser nicht benutzen dürfen. Für Strecken von 100 Kilometern bräuchten Palästinenser wegen ihrer eigenen schlechten Straßen und die zu passierenden Checkpoints bis zu 25 Stunden, den Flughafen von Tel Aviv, der von ihrem Wohnort nahe Ramallah eigentlich in einer halben Stunde zu erreichen sei, dürfe von Palästinensern nicht genutzt werden.

„Wer im Ausland studiert, kann nicht zurück, wer einmal das Land verlässt, muss bestimmte Termine einhalten, sonst darf er nicht wieder einreisen“, schilderte  Sumaya Farhat-Naser. Sie berichtete von Menschen, die durch einen Autounfall in Amerika, fehlendes Geld für einen Flugticket oder einen Irrtum den Termin verpassten und so nicht wieder nach Hause dürfen.

Jeder habe seine Geschichte, und müsse daher lernen, mit seiner Wut und Verzweiflung umzugehen. Allein im jüngsten Nahost-Krieg wurden 2800 Menschen getötet, 30000 Häuser, 71 Schulen und 30 Moscheen zerstört, berichte sie. „Und was haben wir davon? Noch mehr Wut. Krieg kann niemals eine Lösung sein.“

Als Friedensstifter spricht Sumaya Farhat-Naser allen Frauen eine besondere Rolle zu und berichtet von einer Situation an einem der Flying Checkpoints, an denen israelische Soldaten mit einem Jeep eine Straße sperren. Wer diese Kontrollpunkte passieren will, müsse oft stundenlang in der prallen Sonne ausharren. Dass sich dabei die Stimmung aufheizt, sei nicht verwunderlich.

Sie habe einmal miterlebt, wie sich an einem solchen Flying Checkpoint ein Palästinenser sein Hemd aufgerissen hatte, die Arme ausbreitete und einem Soldaten „Dann schieß doch!“ zurief. Der Soldat habe sein Gewehr schon auf die nackte Brust des Palästinensers gerichtet, als sie sich zwischen die beiden Männer gestellt hatte und dem Soldaten sagte: „Ich kenne deine Mutter“. Sie kannte sie natürlich nicht, „aber ich bin auch eine Mutter weiß, wie Mütter sind. Durch unsere Menschlichkeit können wir die Menschlichkeit der anderen erwecken.“ Mit ihrer Aktion habe sie den Soldaten so verwirrt, dass er seine Waffe zum Boden senkte und sich wegdrehte.

Die Friedensaktivistin sprach von einem „wunderbaren Kern, einem Diamanten“, den jeder Mensch in sich trage. „Es liegt an uns, diesen Diamanten zum Glänzen zu bringen.“ Diese Einstellung helfe dabei, auf Provokationen angemessen zu reagieren und zwar weder, indem man sie ignoriert, noch indem man sie erwidert. Das eine raube einem selbst Energie, das andere berge die Gefahr, eine Gewaltspirale in Gang zu setzen. „Wenn mich jemand provoziert, dann denke ich an diesen wunderbaren Kern und beschließe, dass der Mensch es nicht so gemeint hat. Wenn man sagt,  `Das hat mich jetzt verletzt, aber das hast du nicht so gemeint, oder?´, gibt man seinem Gegenüber die Chance, sich zu entschuldigen und die Provokation zurück zu nehmen.“

Die Schülerinnen und Schüler nutzten vielfach die Gelegenheit, im Anschluss an den Vortrag Fragen zu stellen. „Was können wir tun, um zu helfen?“,  wollten sie unter anderem wissen. „Ihr solltet alles radikal Fanatische ablehnen“, so Sumaya Farhat-Naser. Sie forderte die Schüler auf, im eigenen Land politisch aktiv zu sein, denn wenn man sich nicht engagiere, würden wertvolle Errungenschaften wie Freiheit und Demokratie womöglich nach und nach vereinnahmt werden. Über das Internet könnten die jungen Menschen den Kontakt zu Jugendlichen im Nahen Osten suchen. „Wichtig dabei ist es, nicht zu werten und immer im Hinterkopf zu haben, dass jeder Schritt und jeder Vorschlag gut für beide Seiten sein muss: für Israel und für Palästina.“


erstellt am 11.11.2014


Jugendliche knüpfen bei Campus Comenius wertvolle Kontakte

Wertvolle Tipps, gute Kontakte und viele Ideen nahmen die Besucher auch von der diesjährigen Berufsfindungsmesse Campus Comenius der Zinzendorfschulen wieder mit nach Hause. Eine Fülle an Möglichkeiten wurde den Jugendlichen aufgezeigt. Viele von ihnen waren in Begleitung ihrer Eltern gekommen, die zum Teil selbst über die Vielfalt der Berufsbilder staunten. 

Schulleiter Br. Treude betonte bei der Begrüßung der Aussteller, dass die Zahl der möglichen Ausbildungswege immer größer wird, was den Jugendlichen die Entscheidung über ihre berufliche Zukunft nicht leicht mache. Er  freute er sich daher, dass weit mehr als 30 Betriebe an die Zinzendorfschulen gekommen sind, „denn rechtzeitig Kontakte zu knüpfen ist für die Schüler sehr wichtig.“

Die meisten Betriebe hatten ihre Auszubildenden gleich mitgebracht, damit sich die Besucher bei ihnen aus erster Hand informieren konnten. Einige waren selbst durch die Kontakte auf der Berufsfindungsmesse der Zinzendorfschulen an ihren Ausbildungsplatz gekommen, wie etwa Stephan Ohnmacht, der in Königsfeld sein Abitur gemacht hat. Er hatte sich bei einer früheren Auflage von Campus Comenius über die Ausbildungsmöglichkeiten im Bankwesen informiert,  inzwischen steht er kurz vor der Prüfung zum Finanzassistenten und kann seinerseits den interessierten Schülern auf Augenhöhe Auskunft geben.

„Ich finde es toll, dass die Schule uns solche Möglichkeiten anbietet“, meint Isabel Zimmermann, die das Wirtschaftsgymnasium der Zinzendorfschulen besucht und sich  über eine kaufmännische Ausbildung informieren wollte. „Es ist ein kleinerer Rahmen und nicht so überlaufen wie die großen Berufsfindungsmessen der Region.“

Ob die Schüler sich für einen technischen Beruf, einen handwerklichen, oder kaufmännischen, einen Pflegeberuf, eine Ausbildung im Dienstleistungssektor oder in der Kommunikationsbranche interessierten- sie fanden für  jede Branche passende Ansprechpartner.

Auch das Rahmenprogramm kam bei den Besuchern gut an. Beim Bewerbungstraining gab die Ausbildungsreferentin der Sparkasse Schwarzwald-Baar, Bettina Hirt, wertvolle Tipps. „Macht etwas, wovon ihr richtig überzeugt seid“, war sicher der wichtigste davon, gefolgt von dem Rat, ehrlich zu sein und bei der Bewerbung nicht zu schummeln. Eine schlechte Note sei nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium, eine unwahre Ausrede dagegen schon.

Weil immer mehr Betriebe eine duale Ausbildung ermöglichen, erläuterte die Firma Kendion in zwei Workshops, was es bedeutet, dual zu studieren.

Der Abteilungsleiter von WerkRealschule, Realschule und Berufsfachschulen, Br. Giesel, zeigte sich kurz von dem Ende der Berufsfindungsmesse sehr zufrieden. „Es sind auch viele Schüler von anderen Schulen gekommen“, freute er sich,  viele Aussteller lobten die hochwertigen Gespräche mit sehr interessierten Schülern.

Gute Arbeit haben auch in diesem Jahr wieder die beiden für die Verpflegung von Ausstellern und Besuchern zuständigen Klassen geleistet. Im Messe-Restaurant sorgte die  2BFH der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung für die Bewirtung, die 9Ra, die im vergangenen Jahr das Messe-Café als benotetes Schulprojekt organisiert hatte, bewirtete die Messegäste in diesem Jahr freiwillig und hat auch schon angekündigt, das im kommenden Jahr ebenfalls zu übernehmen. Der Termin steht bereits fest:  Am 14. November 2015 geht die Messe Campus Comenius in die fünfte Runde.


erstellt am 08.11.2014


WerkRealschüler sammeln erste Erfahrungen im Berufsleben

Erste Erfahrungen in der Berufswelt konnten in der letzten Woche vor den Herbstferien die 17 Jungs und 7 Mädchen der 8. Klasse der WerkRealschule bei verschiedensten Praktika sammeln. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf Königsfeld und Umgebung, die Internatsschüler konnten sich auch an ihrem Wohnort eine Praktikumsstelle suchen. So durfte ein Schüler sogar eine Woche lang in der Fußballschule beim VfB Stuttgart miterleben, ein anderer schaute sich ein Pumpwerk im Saarland an.

Diejenigen, die in der Region geblieben waren, besuchte ihre Klassenlehrerin Sr. Helms persönlich, die anderen betreute sie telefonisch. Morena Wolbert, die beim Modehaus Adler im Schwarzwald-Baar-Center arbeitete, verkaufte ihr sogar einen Pullover. Handwerklich konnte Lea Heini im Fachgeschäft Reichmann für Orthopädie-Technik in Villingen mithelfen – dort klebte sie unter fachlicher Anleitung Schuhe.

Lukas Bacher fühlte sich in der Werkstatt der ZG Donaueschingen sehr wohl. Er half mit beim Kundendienst der Traktoren vor dem einbrechenden Winter. Der Andrang war die ganze Woche über groß, so konnte Lukas viel sehen und wurde auch gebraucht.

Mit seinem Vater fuhr Albert Rico Martin  morgens sehr früh zur Arbeit. In Schwenningen half er bei der Qualitätskontrolle mit, er prüfte unter anderem Werkzeugteile.  

Ihr Herz für Tiere bewies Jelena Hempel im Tierheim Eckhof bei Rottweil, wo sie am liebsten die Zeit mit den Katzenbabys verbrachte. In einen kaufmännischen Beruf dagegen schnupperte Nina Möllers hinein: Sie  half im Büro der Rechtsanwältin Ulrika Lindner in Villingen mit, denn eine Akte muss unbedingt vollständig und geordnet abgeheftet werden.

Insgesamt hatten sich die Jungs eher technische Betriebe ausgesucht, während die Mädchen lieber in einen Beruf hineinschnuppern wollten, der mit Tieren, Blumen, Akten, Möbeln, oder Schuhen zu tun hatte.

„Wichtig ist vor allem, einen Einblick in die Aufgaben, Tätigkeiten, Tagesabläufe und mögliche Ausbildungsberufe zu erhalten“, erklärte Sr. Helms die Ziele der beiden über zwei Schulhalbjahre verteilten jeweils einwöchigen Praktika. Die Schüler tauschen ihre Erfahrungen im Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit aus und verarbeiten sie in einem Bericht.

Weitere Anregungen zu möglichen Berufen gibt es übrigens am Samstag auf der Berufsfindungsmesse Campus Comenius.


erstellt am 05.11.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen