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Großer Andrang bei Typisierung - rund 80 Helferinnen und Helfer im Einsatz

Die Registrierungsaktion, mit der am Sonntag ein Stammzell-Spender für den an Leukämie erkrankten Nils Zander und andere Betroffene gesucht wurde, war ein großer Erfolg. Den ganzen Nachmittag über nutzen Menschen nicht nur aus Königsfeld das schöne Wetter, um ihren Sonntagsausflug mit einer guten Tat zu verbinden.

Rund 80 engagierte Ehrenamtliche halfen dabei, dass alles reibungslos über die Bühne ging, die meisten von ihnen Mitarbeiter aus allen Bereichen der Zinzendorfschulen. Auch Schülerinnen und Schüler zeigten sich solidarisch, viele servierten Kaffee und Kuchen an die potenziellen Stammzell-Spender und sorgten dafür, dass die benutzen Teller abgeräumt wurden oder machten sich in sonstiger Weise nützlich.

Auch im Unterricht war das Thema immer wieder aufgegriffen worden. "Die Schüler hatten über die Stammzell-Spende so angeregt diskutiert, dass nach dem Ende der Schulstunde keiner aufgestanden war", erinnert sich der Schulpfarrer Christoph Fischer.


erstellt am 29.09.2014


Abenteuer auf der Alb

Für die Klassen 9a und 9b begann die erste Schulwoche mit einem erlebnisreichen Ausflug nach Tieringen. Unter der Begleitung von Br. Bick, Br. Pletz, Sr. Ruhle und Br. Alexander Giesel verbrachten die Schüler und Schülerinnen fünf gemeinsam Tage im Feriendorf auf der Schwäbischen Alb mit spannenden Aktivitäten des Malamute Travel & Outdoor Service.

Bei hervorragendem Wetter erwartete die Schüler und Schülerinnen viel Bewegung an der frischen Luft, Grenzerfahrungen und vor allem: Abenteuer in Eigenregie. Gleich zu Beginn wagten sie sich mit verbundenen Augen, durch die helfende Hand ihres Teampartners gestützt, über den 900m langen Barfußpfad, der Sand, Kies, Glasscherben und Wasser für sie bereit hielt.

Abenteuerlich weiter ging es auch auf dem Kletterparcours in 10 m Höhe durch den Wald, der ebenfalls vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schülern und Schülerinnen verlangte, die sich gegenseitig sichern mussten. Abgesehen von der hervorragenden Zusammenarbeit, die alle ein bisschen näher zusammengeführt hat, hat es Schülern wie Lehrern großen Spaß gemacht.

Nach diesem kräftezehrenden Erlebnis kam auch das gemeinsame Kochen gerade recht. Am selbst entfachten Lagerfeuer – natürlich ganz im Stil unseres naturverbundenen Abenteuers ohne Grillanzünder! - wurde mit Grillkäse, Würstchen und Suppe für das leibliche Wohl gesorgt. Doch wer hier schon an eine ausgiebige Pause dachte, hatte weit gefehlt.

Nach der Stärkung erforderte das Bogenschießen volle Konzentration. Auf der Pirsch mit Pfeil und Bogen sahen sich die Strohsäcke einem wahren Pfeilhagel der Schüler und Schülerinnen ausgesetzt. Selbst kleinere Verletzungen konnten die tapferen Schüler und Schülerinnen nicht davon abhalten, ihr Ziel mit unerbittlicher Selbstdisziplin zu verfolgen. Ein großartiges Erlebnis!

Am nächsten Tag erwartete die Schülerinnen und Schüler dann eine GPS-Tour – eine Art Schnitzeljagd durch den Wald, bei der sie mithilfe ihrer Navigationssysteme Aufgaben in ihren Teams lösen mussten. Durch den Wettkampfgeist angespornt, hatten natürlich alle den Anspruch als erstes Team mit den richtigen Antworten auf ihren Zetteln das Ziel zu erreichen.

Der letzte Tag begann mit einer Wanderung zum Stausee nach Oberdigisheim. Dieser ist allein aufgrund seiner malerischen Lage am Rande des Waldes einen Ausflug wert, denn er kann sogar als Badesee genutzt werden. Die Aufgabe der Schüler und Schülerinnen lautete: Welches Team baut das tragfähigste Floß und schafft den Endspurt zur Badeinsel im See? Erstaunlicherweise schwamm tatsächlich jedes Floß und schaffte es zur rettenden Insel. Für alle ein gelungener Abschluss eines abenteuerlichen Starts in den Schulalltag.

Die gemeinsamen Aktivitäten haben die Klassengemeinschaft gestärkt, verriet eine Schülerin der Klasse 9a. Für die Schülerinnen und Schüler waren die Tage in Tieringen ein tolles Erlebnis.

Sr. Ruhle


erstellt am 24.09.2014


Bundeskongress evangelischer Schulen in Stuttgart

Wie verstehen die evangelischen Schulen ihre Rolle in der Bildungslandschaft? Der Bundeskongress 2014 zeigt, was die Öffnung zur Zivilgesellschaft für die Schulen und ihre Akteure bedeutet.  >>>>Infos

 

 


erstellt am 21.09.2014


Begrüßungsfest für die angehenden Erzieher

Alles ist neu, die Räume, die Lehrer, die Mitschüler, für viele sogar der Schulort – damit sich alle besser kennenlernen, ist es an der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Sozialwesen ein guter Brauch, die erste Woche im neuen Schuljahr mit einem Begrüßungsfest zu beenden. Heute trafen sich alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher im Kirchensaal, um sich mit Musik und Tanz, Speis und Trank besser kennenzulernen.

Damit sie wissen, mit wem sie es zu tun hatten, stellten die älteren Schülerinnen und Schüler den Neulingen die Lehrer in einer gekonnten Parodie vor. „Das war hinreißend“, fand die Abteilungsleiterin Sozialpädagogik und Sozialwesen, die stellvertretende Schulleiterin Sr. Schoo-Schemmann.

In den Fachräumen vom Haus Christian Renatus wartete ein Spieleparcours auf die neuen Klassen, wo es beim „Schneckenspiel“ – anders als der Name vermuten lässt – teils recht turbulent zuging. Eine Mischung aus Ralley und Schnitzeljagd erwartete die Schüler, die beispielsweise die Zahl der PC-Arbeitsplätze in bestimmten Räumen erforschen oder sich beim Schubkarren-Rennen sportlich betätigen mussten.

Den witzigen Vormittag unter dem Motto „Jedes Ziel beginnt mit einem ersten Schritt“ hatten die 45 Schülerinnen und Schüler der Klasse BKSP2a und BKSP2b zusammen mit ihren Lehrern Sr. Jäger und Br. Rist vorbereitet.<xml></xml>


erstellt am 19.09.2014


Zeit für den eigenen Garten - Hausmeister Gerd Müllhäuser in den Ruhestand verabschiedet

17 Jahre lang war er in den Internaten, im Haus Benigna und im Mitarbeiterwohnhaus das „Mädchen für alles“, wie er selbst scherzhaft sagt, Ende Oktober geht Gerd Müllhäuser, einer der Hausmeister der Zinzendorfschulen, in den Ruhestand. Da er zuvor jedoch noch ein paar Wochen Urlaub hat, wurde er schon jetzt bei einem üppigen Frühstück im Kollegenkreis verabschiedet. Müllhäuser, der zwei Wahlperioden lang in der Mitarbeitervertretung aktiv war, wurde mit zahlreichen Geschenken bedacht, die ihm den Ruhestand auch kulinarisch genießen lassen.

„Ich habe schon viele Mitarbeiter eingestellt“, so der Verwaltungsleiter Wolfgang Schaible, „und Gerd Müllhäuser ist der erste von ihnen, den ich verabschiede.“ Er lobte die zupackende Art Müllhäusers, von dem er in all den Jahren nie ein „Nein“ gehört habe. Neben seinen Arbeiten in den verschiedenen Häusern sowie auf dem Sportplatz war der Naturliebhaber vor allem für die Gehölzpflege und das Baumkataster zuständig. Allein damit hatte er jede Menge zu tun, sind doch die Zinzendorfschulen nach dem Hause Fürstenberg der zweitgrößte Parkbesitzer im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Müllhäuser, der sich mit Gartenarbeit, entspannten Fahrradtouren und Yoga fit hält, hat nun Zeit,  sich im Ruhestand noch intensiver um seinen eigenen Garten zu kümmern.

Ganz aus den Augen verliert ihn das Kollegium nicht – er wird nach seinem Urlaub stundenweise an den Zinzendorfschulen aushelfen. Und darauf zählen sie: "...Arbeit haben wir genug für Dich, lass uns deshalb auch nie im Stich..." lautete eine Zeile des Gedichts, das sie für ihn gereimt hatten.


erstellt am 19.09.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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