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Erlebnispädagogik erleben - Workshop für angehende Jugend- und Heimerzieher

Erlebnispädagogik hat jeder Erzieher schon einmal gehört, aber was genau dahinter steckt durfte die 2BKSW1 am letzten Wochenende am eigenen Leibe erfahren.

Eine Mischung aus Spaß, Ideenreichtum und körperlicher Anstrengung waren hier gefragt. Bekannte Übungen wie „das Spinnennetz“, aber auch extravagante und adrenalinreiche Übungen, wie eine Seilbrücke über einen Weiher zu bauen waren Inhalt des zweitägigen Seminars.

Die angehenden Jugend- und Heimerzieher haben ein großes Maß an Teamwork bewiesen und eine positive Rückmeldung gegeben. Außerdem haben sie gezeigt, dass man auch mit einer kleinen Gruppe (8 Personen) eine Menge erreichen kann.

Sie mussten auf alles vorbereitet sein, sowohl auf verschiedene Wetterlagen als auch auf einen Tauchgang in einem kleinen See. Die betroffene Schülerin äußerte sich jedoch positiv und sah dies als Erfrischung an einem heißen, sonnenreichen Tag.

Ein wichtiges Lernziel war es, über seinen eigenen Schatten zu springen und an Mut zu wachsen. Alles in allem waren die zwei intensiven Tage sowohl spaßig und spannend als auch lehrreich und erfahrungserweiternd.

Inga Schnettler


erstellt am 05.06.2014


Berufsfindung aus erster Hand

Wieder einen Schritt weiter auf dem bisweilen langen Weg der Berufsfindung sind jetzt die Schülerinnen und Schüler der beiden achten Klassen der Zinzendorf-Realschule: Vier Auszubildende aus verschiedenen Bereichen der Triberger EGT berichteten im Unterricht von ihren Ausbildungen. Michelle Barthelt lernt Industriekauffrau, Arthur Renz IT-Kaufmann, Maximilian Hör lässt sich zum Elektroniker ausbilden und Carolin Kuner absolviert ein Duales Studium. „Das ist sehr angenehm, es gibt keine überfüllten Hörsäle und ich muss mich auch nicht in den Ferien um einen Studentenjob bemühen, weil ich eine Ausbildungsvergütung bekomme“, sagte sie den Schülerinnen und Schülern, die sich im themenorientierten Projekt BORS (Berufsorientierung an Realschulen) schon früh über ihren späteren beruflichen Werdegang Gedanken machen müssen.

„Es ist das erste Mal, dass wir in diesem Rahmen mit unserem Bildungspartner EGT den Schülern verschiedene Berufe nahebringen“, erklärte der Abteilungsleiter der Realschule, Br. Giesel. Für die Schüler ist es interessant, sich von beinahe Gleichaltrigen verschiedene Berufe erklären zu lassen, aber auch die Auszubildenden profitieren davon. Sie üben Präsentationstechniken und ihre Ausbilder bekommen eine Rückmeldung, wie sie diese umgesetzt haben.

Für die EGT war diese Aktion auch eine gute Gelegenheit, sich jungen Menschen vorzustellen, denn gerade im technischen Bereich ist es nicht immer einfach, Auszubildende zu finden. „Wir legen auch schon beim Praktikum Wert darauf,  junge Menschen in den Bereichen einzusetzen, die sie interessieren“, erklärt der Leiter der Unternehmenskommunikation, Martin Marx. Es sei niemandem damit gedient, Praktikanten, die sich für Technik interessieren, im kaufmännischen Bereich zu beschäftigen und umgekehrt.

Er hob die interessanten Werdegänge hervor, welche die verschiedenen Ausbildungen ermöglichen, bevor die Realschüler die Gelegenheit hatten, den Auszubildenden gezielt Fragen zu stellen. Einige Schülerinnen und Schüler erkundigten sich, wie ein Praktikum bei der EGT verläuft, andere wollten wissen, wie die Chancen auf einen Ferienjob stehen. Dabei wurde nicht nur nach den Bedingungen wie Mindestalter und schulische Voraussetzungen gefragt, sondern auch schon ganz konkret nach Inhalten oder Dingen, über die sie bei der Präsentation gestolpert sind: „Was ist ein Trafo?“ wollte eine Schülerin beispielsweise wissen und erfuhr, dass mit einem Transformator, so die vollständige Bezeichnung für die Abkürzung, elektrische Spannungen umgewandelt werden.


erstellt am 04.06.2014


Besucher aus Tansania und Polen

  Die Zinzendorfschulen machen neugierig und ziehen immer wieder Fachbesucher von Nah und Fern an. Am Montag besichtigten gleich zwei Gästegruppen das Königsfelder Schulwerk: Am Vormittag konnte der Schulpfarrer Christoph Fischer vier Besucher aus Tansania begrüßen, nachmittags kamen rund 40 Lehrer, Erzieher und Therapeuten aus Polen an die Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen.

Die Lehrer Elia Andrea Msyaliha, Philimon John Chibona aus Mbozi und Gad Lwinga, der in Mbozi eine Berufsschule leitet, sowie der Generalsekretär der Südwestprovinz der Brüdergemeine, Willey Peter Mwasile, sahen sich die verschiedenen Schul- und Internatsgebäude an, bevor sie Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik trafen und ihnen vom Leben und Lernen in Tansania erzählten.

Die Gäste, die am Nachmittag eintrafen, stehen kurz vor dem Abschluss eines Aufbaustudiums für Sonderpädagogik an der Warschauer Akademia Pedagogiki Specjalnej. Sie staunten über die Möglichkeiten der beruflichen Erzieherausbildung, die in Deutschland auch Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss offensteht. Der starke Praxisbezug macht einen großen Unterschied zur akademischen Erzieherausbildung in Polen.

Sie stellten viele Fragen nach dem unterschiedlichen Bildungssystem, außerdem waren die Gäste sehr überrascht vom Engagement des Königsfelder Schulwerks für seine Schüler und dem lebendigen Unterricht, in den sie einen kleinen Einblick bekamen. Auf beiden Seiten war das Interesse groß, die Beziehungen zu vertiefen.


erstellt am 03.06.2014


Maximilian Hauser tippt am schnellsten

239 Anschläge in der Minute und das so gut wie fehlerfrei: Für diese beachtliche Leistung im Tastaturschreiben hat Maximilian Hauser von der Berufsfachschule Wirtschaft nicht nur einen Kuchen von seiner Lehrerin bekommen, es gab auch eine Urkunde. "Das ist die erste, seit wir mit der Lernsoftware Tipptopia arbeiten", sagt Sr. Schmidt. Erforderlich wären dafür 120 Anschläge pro Minute gewesen, der 18-Jährige war fast doppelt so schnell.

Das einem Computerspiel ähnelnde Programm macht richtig Spaß, es wurde speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt, die spielerisch in 20 Unterrichtsmodulen das Blindschreiben auf der Tastatur lernen. In den verschiedenen Kurseinheiten gilt es, den Planeten Tipptopia vor Asteroiden zu retten. 

Der ehemalige Zinzendorfschüler Markus Sapel, der als Software-Entwickler arbeitet, hat die Schule auf das witzige Programm aufmerksam gemacht, das die Fehler der Schüler registriert, ihnen darauf speziell zugeschnittene Übungen zusammenstellt und sie per Mail an ihre Hausaufgaben erinnert.


erstellt am 03.06.2014


Leichtathleten erfolgreich bei der "Badischen Meile"

Bei der Badischen Meile in Karlsruhe kamen die beiden Leichtathletinnen des TuS Königsfeld und der Leichtathletik AG der Zinzendorfschulen Catherine Rau und Florence Rau in unter 45 Minuten ins Ziel. Am 11. Mai 2014 gingen 6000 Läufer bei sonnigem Wetter und stürmischem Gegenwind auf die traditionelle Distanz von 8,88889 km. In der U19-Wertung, für die das Karlsruher Institut für Technologie (Universität) einen Sonderpreis ausschrieb, erreichte Catherine Rau (1997) Platz drei und Florence Rau (1999) nach einem beeindruckenden Endspurt auf den neunten Platz der KIT U 19 Wertung. Dieser Start in die Leichtathletiksaison lässt auf eine spannende Saison hoffen.


erstellt am 27.05.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

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