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Austausch unter Kollegen

Die Zinzendorfschulen in Königsfeld sind nicht das einzige Schulwerk in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine, weshalb sich Lehrer und Schulleitung der verschiedenen Bildungseinrichtungen in regelmäßigen Abständen immer wieder zum Gedankenaustausch treffen. In der vergangenen Woche kamen Mitarbeiter der Zinzendorfschule Tossens, der Zinzendorfschule Herrnhut sowie zwei Mitglieder der Kirchenleitung in den Schwarzwald, um an einem „Strategieplan Brüdergemeine 2027“ zu arbeiten, mit dessen Hilfe das Miteinander von Schulen und Unität gestärkt werden soll.

Es gab einen Ideenpool und viele Gespräche, unter anderem beim Spaziergang durch Königsfeld. Außerdem wurde die religionspädagogische Arbeit in ganz praktisch anhand eines Unterrichtsprojektes zum Thema Losungen gezeigt.

Die Delegation aus Sachsen war schon einen Tag zuvor angereist, um den Unterricht und den Tagesablauf an den Zinzendorfschulen mitzuerleben. „Ich bin beeindruckt, wie groß, engagiert und vielseitig das Schulwerk ist“, sagte der Herrnhuter Lehrer Ralph Morgenstern. „Wir können viele Ideen für unser neues Schulhaus, aber auch für unsere Profilierung als brüderische Schule mitnehmen.“ Andrea Turmann von der Zinzendorfschule Tossens an der Nordsee fand den Austausch reizvoll, den das Zusammentreffen der drei großen Schulen der Evangelischen Brüder-Unität ermöglichte.  


erstellt am 04.10.2017


Neue Farbe für die Unterführung zum Solara

Da kommt der Sommer doch gleich nochmal zurück: Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Gymnasien gestalten bei schönstem Herbstwetter gerade die Unterführung zum Königsfelder Freibad Solara neu. Im vergangenen Schuljahr hatte die 8R im Kunstunterricht von Br. Hertnagel Skizzen für eine Neugestaltung angefertigt. In Absprache mit der Gemeinde fiel die Wahl auf die Entwürfe von Vanessa Kasseckert und Lucia Kramer. Nun setzten gut 20 Kunstbegeisterte die beiden Entwürfe um.

Auf der einen Seite sind die einzelnen Buchstaben des Wortes „Solara“ stilisiert, das „O“ zum Beispiel ist eine Sonne, das „R“ wird aus einer Palme gebildet und das letzte „A“  aus zwei gut gefüllten Eiswaffeln. Die gegenüberliegende Wand ist dem Natursportpark gewidmet mit allem, was da so geboten wird – von Klettern über Skaten bis zum Biken. Die Bäume kommen natürlich auch nicht zu kurz.

Obwohl alle konzentriert bei der Arbeit sind, herrscht beinahe Partystimmung. Viele haben sich Kittel übergeworfen, die durch das Malen bunt geworden sind, und hören nebenbei Musik. Beratend stehen ihnen immer wieder die Kunstlehrer und die Referendarin Sr. Bur am Orde zur Seite. „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr gut als Team zusammen“, stellte sie erfreut fest.


erstellt am 27.09.2017


Offene Türen an den Fachschulen

Gemeinsam zu feiern macht doppelt so viel Freude, wenn man zuvor das Fest gemeinsam organisiert hat. Deshalb waren alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher bzw. Jugend- und Heimerzieherinnen und –erzieher in die Planung und Ausführung des Begrüßungsfestes am Ende der ersten Schulwoche einbezogen.

An der Fachschule für Sozialpädagogik konnten Schüler und Lehrer verschiedene Sinne testen und den Bobbycar-Führerschein erwerben -  wobei so manche Verkehrsregel großzügig außer Kraft gesetzt wurde. An der Fachschule für Sozialwesen wurde gemeinsam mit Bechern „musiziert“ und Teamarbeit war ebenfalls gefragt, als es darum ging, gemeinsam mit einem an mehreren Fäden befestigten Stift eine Sonne zu malen.

Die Frage „Was für ein Erziehertyp bist du?“ stellte die Klasse 2BKSP2 ihren Mitschülern. Neben berufsspezifischen Qualifizierungsangeboten wie etwa Babypuppen wickeln und in Rekordtempo Kinderchaos beseitigen erfuhren die Besucher auch, ob sie eher dem Erziehertyp „Chaosbeseitiger“, „Liedertante“, „Gedulsengel“ oder schlicht „Lieblingsmensch“ angehörten. Die Ergebnisse ließen so manchen an seiner Selbsteinschätzung zweifeln.

Nachdem zwei Stunden lang viel gelacht und geredet worden war, endete das Fest mit einem ebenfalls durch Vielfalt geprägtem Buffet, zu dem alle mit Fingerfood beigetragen hatten. Sabine Agel


erstellt am 20.09.2017


Sanierungsarbeiten verbessern Energiebilanz und Sicherheit

Nachdem in den vergangenen Jahren an den Zinzendorfschulen viel Geld in neue Schulmöbel und technische Ausstattung investiert wurde, stehen derzeit Sicherheit und Ökologie im Vordergrund der Baumaßnahmen. Auch in den Sommerferien waren wieder Handwerker fleißig bei der Arbeit. Die Spuren sind auch längst beseitigt, so dass man jetzt im neuen Schuljahr schon genau hinsehen muss, um die Veränderungen zu registrieren. Bemerkbar machen sie sich angesichts der herbstlichen Witterung aber trotzdem schon – zum Beispiel die neuen Oberlichter im Amos-Comenius-Haus und in der Sporthalle oder der Eingangsbereich im Verwaltungsgebäude. „Die alten Fenster und Türen entsprachen nicht mehr den energetischen Standards, weshalb sie ausgetauscht werden mussten“, erklärt Verwaltungsleiter Br. Banholzer.

Viel Energie spart auch die neue Beleuchtung auf dem Schulhof ein. „Die neuen LED-Leuchten sind heller, obwohl sie deutlich weniger Energie verbrauchen.“ Somit sorgt dieser Beitrag zum Umweltschutz gleichzeitig für ein erhöhtes Maß an Sicherheit.

Da die Gebäude des Schulwerks zum Teil sogar aus der Gründungszeit von Königsfeld im Schwarzwald stammen, war es schon immer eine Herausforderung, die jeweils gültigen Brandschutzbestimmungen mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen. Diese wurde jedoch auch diesmal bestens gemeistert.

So wurde im Haus Früauf ein großer, sieben Meter langer Rauchabzugs-Schacht in das Treppenhaus eingebaut. Allein in den beiden Wohnhäusern des Internats, dem Erdmuth-Dorotheen-Haus und dem Haus Früauf, wird rund eine halbe Million Euro investiert, um den aktuellen Brandschutzauflagen zu genügen. Weitere 300 000 Euro wurden für den Brandschutz an den Schulgebäuden eingeplant, so sind etwa im Südflügel vom Haus Spangenberg jetzt auf zwei Etagen die Fluchtwege optimiert.


erstellt am 19.09.2017


Talenteschmiede wieder zu Gast

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“ soll der chinesische Philosoph Konfuzius gesagt haben. Aber woher weiß man, welcher Beruf das ist? Welche Fähigkeiten, Interessen und Talente dafür nötig sind? Die Zinzendorfschulen unterstützen  den Berufsfindungsprozess ihrer Schülerinnen und Schüler schon lange, sei es durch Praktika, die jährliche Berufsfindungsmesse oder auch, indem sie Experten einladen.

Zum wiederholten Male ist in diesem Schuljahr die Talenteschmiede in Königsfeld zu Gast. Am Ende der ersten Schulwoche stellte der NaturTalent Mentor Thomas Perr das eintägige Intensiv-Seminar vor. "Es gibt 34 Talente, die unter den Menschen unterschiedlich verteilt sind." Dabei sei kein Talent besser oder schlechter als ein anderes. Talente seien etwa Bindungsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Vorstellungskraft, Behutsamkeit oder Weitblick.

Wie man herausfindet, welche Talente in einem schlummern, machte er an ein paar Beispielen deutlich: "Wer von euch saß mal in einem Bus und bekam ohne es zu wollen die Lebensgeschichte eines Fremden erzählt?" wollte er wissen, um dann denjenigen, die eine solche Situation schon öfter erlebt haben, besondere Bindungsfähigkeit zu bescheinigen. Das Talent der Behutsamkeit besitzen in einem anderen Beispiel Menschen, die in einem Restaurant erst bestellen, nachdem sie die gesamte Speisekarte gelesen und sorgfältig abgewogen haben.

Dank der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg können Interessenten für einen geringen Eigenbetrag an der Talenteschmiede teilnehmen. Da Projekt der NaturTalent Stifung unterstützt seit 12 Jahren Schülerinnen und Schüler bei der Wahl zwischen 18.400 Berufs-und Studienmöglichkeiten.


erstellt am 18.09.2017


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen