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Prüfungswoche für Berufsfachschulen hat begonnen

Heute haben die schriftlichen Prüfungen für die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft und der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung begonnen. Im Fach Deutsch starteten sie in die Prüfungswoche, am morgigen Dienstag ist Englisch dran. Dann können die Prüflinge sich einen Tag erholen, bevor sie in Berufsfachlicher Kompetenz und in Mathematik ihr Wissen unter Beweis stellen müssen.

Mit der Fachschulreife stehen den Absolventen der Berufsfachschulen viele Wege offen: Sie können zum Beispiel an den beruflichen Gymnasien der Zinzendorfschulen ihre Hochschulreife ablegen - ein idealer Weg für alle, die nach der Grundschule nicht direkt aufs Gymnasium gewechselt sind.


erstellt am 19.05.2014


Zinzendorfschulen zeigen sich auf der Jams

Die Zinzendorfschulen sind alljährlich im November nicht nur Gastgeber für eine Berufsfindungsmesse, sie präsentieren sich auch immer wieder den jungen Menschen und ihren Eltern außerhalb von Königsfeld.

Am Freitag und Samstag war der Messestand des Schulwerks bei der jams in Schramberg zu sehen. Das Team, das sich an beiden Tagen mehrfach abwechselte, beantwortete viele Fragen rund um die beruflichen Gymnasien, die Berufsfachschulen und die Fachschulen.

Einige der anderen Aussteller werden im Herbst auch nach Königsfeld kommen: Am 8. November öffnet die vierte Berufsfindungsmesse Campus Comenius ihre Pforten.


erstellt am 17.05.2014


„Schön war die Kaffeepause!“ - WerkRealschüler im Schnupperpraktikum

 Über die Wahl des geeigneten Berufs können sich Schüler nicht früh genug Gedanken machen: Die Siebtklässler der WerkRealschule haben jetzt zwei Tage lang ins Berufsleben hineingeschnuppert. Es ist das erste Mal, dass so junge Schüler ein Praktikum absolviert haben. Ihre Einsätze waren dabei so verschieden wie es die Interessen sind: Sie haben in Schlossereien und Fitness-Studios, in Schreibgerätefabriken, Architekturbüros, im Lebensmitteleinzelhandel und an vielen anderen Stellen mehr gearbeitet. Dabei durften sie teilweise schon richtig mit anpacken. David Stöckermann etwa hat in einer Schlosserei geholfen, ein Geländer herzustellen, am zweiten Tag ging es um die Reparatur eines Rasentraktors. „An Maschinen durfte ich natürlich nicht arbeiten“, sagt er.

Sein Mitschüler Lennart Theobald räumte bei Neukauf Ware ein, auch das Aufschneiden und Verpacken von Melonen gehörte zu seinen Aufgaben.

Sechs Wochen lang haben die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht sowie im Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit ihr Praktikum vor- und nachbereitet, unter anderem gestalteten sie beim Selbstorganisierten Lernen Plakate, auf denen sie ihre Erfahrungen schilderten.

Zuvor schon hatten sie die positiven und negativen Erlebnisse gesammelt, wobei die Zettel mit den positiven Erfahrungen deutlich in der Überzahl waren. Einige hatten auf ihre Zettel mit den negativen Aspekten auch einfach geschrieben: „Nichts“. Ansonsten fanden einige die Zeit zu kurz, andere die Arbeitstage zu lang, für einen waren es zu viele Aufgaben, für die anderen zu wenig. Viele konnten die positiven Erfahrungen machen, dass alle zu ihnen sehr nett waren, sie sinnvoll beschäftigt wurden – und dass Kaffeepausen schön sind.

„Die Aufarbeitung des Praktikums ist uns sehr wichtig“, sagt die Lehrerin Sr. Helms. „Auch wenn jemand festgestellt hat, dass der vermeintliche Traumberuf doch nicht für ihn in Frage kommt, ist das eine wichtige Erkenntnis.“


erstellt am 16.05.2014


Sabrina Schrenk wurde zweifache Deutsche Meisterin im Kickboxen

An den Wänden ihres Zimmers ist bald kein Platz mehr vor lauter Urkunden, in den Regalen stehen die Pokale dicht an dicht und am vergangenen Wochenende sind noch zwei dazu gekommen: Sabrina Schrenk kam am Wochenende mit doppeltem Gold von den Deutschen Meisterschaften im Kickboxen des Kampfsport-Verbandes WFMC aus dem hessischen Dillenburg zurück. Zuerst verteidigte sie ihren Titel vom Vorjahr in der Gewichtsklasse -50 Kg. „Weil ich noch Lust und Kraft hatte, stieg ich anschließend eine Gewichtsklasse höher ein und besiegte eine Schwarzgurt-Teilnehmerin“, schildert sie den Wettkampf. Damit wurde die Zinzendorfschülerin am Samstag zweifache Deutsche Meisterin.

Dabei kickboxt die zierliche Neuntklässlerin erst seit dreieinhalb Jahren. „Ich war früher sehr unsportlich“, sagt Sabrina. Vergeblich probierte sie verschiedene Ballsportarten vom Fußball bis zum Tennis und auch Ballett aus, aber nichts machte ihr so richtig Freude. Nur mit ihren Brüdern und Cousins hat sie immer gern zum Spaß gekämpft. Als ihr Bruder mit Kung Fu anfing, wäre sie nur zu gerne mit ins Training gegangen, „aber der wollte mich nicht dabeihaben.“ Dann begann eine Freundin mit dem Kickboxen und nahm sie zum Probetraining mit. Sabrina fing Feuer und legte binnen kürzester Zeit die Gelbgurt-Prüfung ab. Nach einem Dreiviertel Jahr nahm sie an ihrem ersten Turnier teil – und gewann.

Dieser erste Sieg war kein Glückstreffer, schon bald bekam sie den Spitznamen „das Goldmädchen“ verpasst. Inzwischen wurde sie ins Nationalteam aufgenommen und erst kürzlich bei der Munich Hall of Honours, einer der renommiertesten Kampfsport-Veranstaltungen in Deutschland, für ihre Leistungen im Wettkampfsport ausgezeichnet.

Um Abwechslung in ihren Trainingsalltag zu bringen, macht sie auch Mixed Martial Arts und fängt nun noch mit Brazilian Jiu-Jitsu an.

Ihr Wissen gibt Sabrina gerne an andere weiter. Sie ist in der Schwenninger Martial Arts Academy Fischer, in der sie selbst trainiert, auch als Co-Trainerin aktiv. Sobald sie 16 ist, will sie ihre eigene Trainerlizenz erwerben.

Sabrina Schrenk trainiert mittlerweile jede Woche vier bis sechs Mal. „Dabei kann ich mich gut auspowern und habe einen guten Ausgleich zur Schule“, sagt sie. Ihre Noten in der Zinzendorf-Realschule haben dadurch nicht gelitten, im Gegenteil: statt Dreien und Vieren stehen jetzt Einsen und Zweien im Zeugnis – und nicht nur im Sport. „Beim Kickboxen lerne ich Disziplin und verbessere meine Konzentrationsfähigkeit“, erklärt Sabrina Schrenk, die Chemie besonders mag. Ihre Mitschüler finden – im positiven Sinne - „krass“, was sie macht und haben großen Respekt vor ihren Leistungen. Zu den Zielen des „Goldmädchens“ gehört der Aufstieg von der Amateur- in die Profiklasse. Ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Kroatien im Herbst wird dabei sicherlich kein Hindernis sein.


erstellt am 13.05.2014


Realschüler beteiligen sich am Aktionstag Altenpflege

Am bundesweiten Aktionstag Altenpflege der Diakonie haben sich auch die beiden neunten Klassen der Zinzendorf-Realschule beteiligt. Mit Postkarten und Stiften ausgerüstet zogen die Schülerinnen und Schüler durch Königsfeld und luden Passanten ein, schriftlich bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein Rettungspaket für die Altenpflege zu fordern. Darin geht es vor allem um würdevolle Pflege, familiäre Entlastung, gerechte Finanzierung und attraktive Ausbildung, aber auch eigene Forderungen hatten auf den Karten Platz.

Die meisten der Angesprochenen beteiligten sich gerne an der Aktion, denn „es betrifft uns ja früher oder später alle“, so die einhellige Meinung, der sich auch die Jugendlichen anschließen, weshalb sie eifrig bei der Sache waren. „Ich denke schon, dass es etwas bringt“, meinte Larissa Erchinger aus der 9Ra.

Ihre Mitschüler Sam de Vries, Nino Rudek, Marcel Radula und Lasse Weisser hatten sich klugerweise vor der Apotheke aufgestellt, deren Kundschaft sich ohnehin mit Gesundheitsthemen auseinandersetzt. Daher konnten sie schon bald mit einem ganzen Stapel ausgefüllter Postkarten zum Alten- und Pflegeheim Christoph-Blumhardt-Haus gehen, wo pünktlich um 5 vor 12 alle Schüler ihre Karten in eine Sammelbox warfen, die nach Berlin ins Gesundheitsministerium geschickt wird.

Die Heimleitung freute sich sehr über die Unterstützung der Schüler, denn die Angestellten des Altenheims konnten nicht selbst an der Aktion teilnehmen. „Wenn wir so viele Mitarbeiter hätten, dass wir in der Mittagszeit welche für diese Aktion abstellen könnten, wäre die Forderung nach einem Rettungspaket gar nicht nötig“, sagte die Pflegedienstleiterin Helga Wilde.

Da die Schule und das Altenheim schon seit längerer Zeit bei sozialen Projekten zusammenarbeiten, sei es naheliegend gewesen, auch diese Aktion zu einem Sozialprojekt zu machen und die Schule als Partner zu gewinnen, sagt der Heimleiter Jürgen Lieberum.

Im Fach Diakonie hatte der Schulpfarrer Br. Fischer die Realschüler schon im Vorfeld die Hintergründe zu der Aktion erklärt. Daher war die Teilnahme auch weit mehr als ein Pflichttermin für die Zinzendorfschüler und die Situation der jeweiligen Groß- und Urgroßeltern blieb für die Schüler noch lange nach Beendigung der Postkartenaktion auf dem Rückweg in die Schule Gesprächsthema.


erstellt am 12.05.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen