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„Jeder Mensch ist ein Abgrund, Marie“

Was für eine wundervolle Inszenierung! Was für tolle schauspielerische Leistungen! Die Woyzeck-Premiere der Theater-AG  der Zinzendorfschulen entließ das Publikum im Haus des Gastes mit der Gewissheit in die kalte Herbstnacht, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben. „Sie haben nicht einfach nur gespielt, sie waren auf der Bühne die Figuren ihrer Rollen“, sagte der Schulleiter Br. Treude, der schon von der Generalprobe begeistert gewesen war und sich auch den Besuch der Premiere nicht nehmen ließ.

Unter der Regie des Zehntklässlers Maximilian Holm haben neun Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Gymnasien und der Realschule das Fragment des vor 200 Jahren geborenen hessischen Literaten Georg Büchner frisch, aber immer noch deutlich am Text inszeniert.

Es beginnt mit einem rennenden Woyzeck (Maximilian Schaible). Er rennt und rennt und rennt bis zur Erschöpfung und bricht schließlich in ein verzweifelt-hysterisches Lachen aus, das erst durch die Doktorin (Alina Maier) beendet wird, die an ihm immer wieder herumexperimentiert und ihn bis zur Halluzination mit Erbsen vollstopft.

Der Tamburmajor (Leon Dannert) und der Unteroffizier (Jonas Buchholz) kommen und Woyzeck muss wieder laufen. Der Tamburmajor sieht eine Frau und gerät ins Schwärmen. Als Woyzeck ihm sagt, dies sei seine Geliebte und Mutter seines Sohnes, Marie (Miriam Dannert), erntet er nur Spott. Was wolle ein schönes Weib wie dieses schon von einem Kerl wie Woyzeck. Er versucht, sie auszuspannen – „in meinem Bett ist immer Platz für Dich“ – und kurz darauf beobachtet Woyzeck, wie Marie tatsächlich dem plumpen Werben nachgibt.

Zwar leugnet sie, aber Woyzeck stellt fest: „Jeder Mensch ist ein Abgrund, Marie.“ Zum Schluss steigert er sich immer mehr in den Verrat hinein, der sich mit Wahnvorstellungen vermischt, tötet die Doktorin, den Hauptmann (Lukas Ebner) und den Tamburmajor, und schließlich –nach einem letzten Walzer – auch Marie. Inmitten der Leichen hantiert die blutverschmierte Titelfigur gefühlte bedrückende Minuten lang mit einer Pistole, doch der Schuss fällt erst Sekunden nach dem Vorhang.

Die Inszenierung hat eine klare Handschrift, geschickt hat Maximilian Holm die unsortierten Kapitel des Fragmentes zu einer bedrückenden Bühnengeschichte verknüpft und die Dramatis Personae sachte auf die neun Darsteller zusammengestrichen, die alle vom Moment ihres ersten Auftrittes an auf der Bühne blieben.

Das stete Rennen der Titelfigur ist ein raffinierter Weg, um Woyzecks Zerrissenheit zu zeigen, die Tom-Waits-Songs aus dem Off und die Verse des Narren (Tizian Hoffmann) tragen ihren Teil dazu bei. Das Spiel mit Licht und Schatten (der Theaterpädagoge Götz Knieß hatte die Technik übernommen), das Woyzeck den Betrug Maries im Schattenspiel zeigt, war ein gelungenes Stil-Element.

Doch was wären tolle Regie-Einfälle ohne Schauspieler, die sie auch umsetzten? Die Darsteller, vor allem in den textlastigen Hauptrollen, aber auch in den kleineren Rollen von Andres (Johannes Volz), Margreth (Katharina Jacobi) und dem Unteroffizier (Jonas Buchholz) überzeugten allesamt und es wäre nicht verwunderlich, wenn man den einen oder anderen Namen, der in dem – ebenfalls vom Regisseur    sehr souverän gestalteten Programmheft auftaucht,  später einmal im Kontext einer professionellen Bühne begegnen würde.


erstellt am 16.11.2013


Harmonic Brass zünden musikalisches Feuerwerk

Ein Konzerterlebnis der Extraklasse hat der Campus Comenius der Zinzendorfschulen am Donnerstag einem begeisterten Publikum verschafft: Das Bildungskompetenz-Zentrum des Schulwerks engagierte das Münchener Bläserquintett Harmonic Brass für ein Benefizkonzert im Kirchensaal. Am Ende wurde lautstark gejubelt und es gab lang anhaltenden, stürmischen, stehenden Applaus.

 Dass das Programm der weltbekannten Musiker mit der Ouvertüre aus Händels Feuerwerksmusik begann, war kein Zufall. Was folgte, war ein perfekt dargebotener Reigen aus 400 Jahren Musikgeschichte, der auf sehr reizvollem Art und Weise dargeboten wurde. Nicht nur, dass der Hornist Andreas Binder die Stücke amüsant anmoderierte, gemeinsam mit seinen Kollegen Manfred Häberlein (Tuba), Gergely Lukács (Trompete), Thomas Lux (Posaune) und Hans Zellner (Trompete) inszenierte er die Stücke voller Esprit und Witz in einer unterhaltsamen Choreografie.

 Das fing schon beim Einzug auf die Bühne an, bei dem die fünf befrackten Herren musizierend durch die Gänge im nahezu ausverkauften Kirchensaal gingen. Auch das geschickte Arrangement der Stücke trug zum Erfolg bei. Das Programm, das Harmonic Brass an diesem Abend spielte, bestand aus bekannten Stücken aus 400 Jahren Musikgeschichte: Ravels "Bolero", Puccinis „Nessun Dorma“, Bizet’s "Carmen" und eine gekonnt auf den Punkt gebrachte Kurzfassung von Bernsteins "West Side Story" waren nur einige der „Highlights in Blech“.

 Doch zumeist werden diese beliebten Klassiker von großen Orchestern mit rund 100 Musikern interpretiert. Hans Zellner hat die Meisterwerke der Musikliteratur so arrangiert, dass sie wirken, als seien sie genau für diese Besetzung komponiert worden. Wurde Bachs "Fuge in g-moll" wirklich für Orgel geschrieben? Komponierte Bernstein sein Musical für ein ganzes Orchester oder nicht doch eigentlich für Tuba, Trompeten, Posaune und Horn, mag sich so manch staunender Zuhörer gefragt haben. „Er versteht es, uns die Stimmen auf den Leib zu schreiben und so unsere Stärken hervorzuheben“, erklärt der Hornist Andreas Binder.

 Und dann inszenieren sie sie auch entsprechend. Wenn die Trompete die „Carmen“ ist, dann wird sie vom Horn eben angeschmachtet. Wenn bei der Tarantella eine traurige Passage kommt, kneifen alle die Augen zusammen und ziehen die Mundwinkel nach unten.

„Dahinter steckt akribische Probenarbeit“, verrät Binder, „das ist so wichtig, denn die Konzerte sind unsere Visitenkarte.“ Seit 1997 spielen die Mitglieder von Harmonic Brass hauptberuflich in dem Ensemble, ohne einen Lehrstuhl oder ein Engagement in einem Orchester als Brotberuf – und sind damit im europäischen Raum das einzige Vollzeit-Bläserquintett.

 Soziale Projekte liegen ihnen am Herzen, so kamen sie auch gerne dem Wunsch des Abteilungsleiters der Realschule, Br. Giesel – der selbst Trompete spielt und ein großer Bewunderer von Harmonic Brass ist – nach, in Königsfeld ein Wohltätigkeitskonzert zu geben. Ebensogerne kamen sie dem Wunsch nach, den Spendenzweck kurzfristig zu ändern.

  „Ursprünglich wollten wir damit den diesjährigen Spendenreigen für den Kindergarten am Albert-Schweitzer-Hospital in Lambarene vollenden“, sagte der Schulleiter Br. Wittmann. Angesichts der Ereignisse auf den Philippinen habe man sich jedoch spontan entschlossen, den Erlös den Opfern des Taifuns zukommen zu lassen. Die Musiker waren mit dem Vorschlag sofort einverstanden und legten noch von jeder in der Pause verkauften CD einen Euro dazu. „Es ist doch schön, wenn man in seinem Beruf aufgeht und damit auch noch helfen kann", so Binder.

 


erstellt am 15.11.2013


7w lernt die Arbeit im Wald kennen

Wälder prägen nicht nur das Landschaftsbild rund um unsere Zinzendorfschule, sie sind gleichzeitig hochwertiger und unverzichtbarer Lebensraum für Mensch und Tier, und liefern den wichtigen nachwachsenden und natürlichen Rohstoff Holz für vielseitige Verwendungen. Darum geht es im Unterricht in Wirtschaft-Zeit-Gesellschaft in der 7. Klasse der WerkRealschule, doch was ist die graue Theorie gegen das Erleben im Staatswald zwischen Königsfeld und Neuhausen.

Von der Försterin Tanja Dold wurden die 15 Jungs und 8 Mädchen mit ihrer Klassenlehrerin Sr. Helms und der Schulbegleitung Petra Kroh durch die Absperrung geführt, damit sie den angehenden Forstwirten mit ihrem Meister direkt bei der Arbeit zu sehen können.

Das war ein spannender Einstieg, denn schon aus der Ferne waren Motorsägen und das Krachen eines fallenden Baumes zu hören. Die Forstwirte in Ausbildung stellten ihre Arbeits- und Schutzkleidung, das Geschirr (Ausrüstung), sowie die Geräte und Motorsägen vor.

Die Aufgaben im Wald sind sehr vielseitig und wurden ausführlich erläutert: Pflanzung von Bäumen, Jungbestandspflege, Bedienung von Maschinen bei der Holzernte und die handwerkliche Fertigung von Tischen, Bänken und Schutzhütten aus Holz sorgen für einen abwechslungsreichen Arbeitstag.

Die Profis im Wald sind echte Individualisten, alleine im Arbeitsteam sind sie ständig der Natur und Witterung ausgeliefert. Neben dem Holzeinschlag erfuhren die WerkRealschüler direkt aus erster Hand, warum sich die vier jungen Männer für den Beruf in freier Natur entschieden haben: Körperliches Arbeiten, Freude an technischen Abläufen und das Bedienen von Maschinen bringen Abwechslung und Spannung in den Alltag.

Außerdem arbeitet man im Team mit den Jahreszeiten und trägt viel Verantwortung für die Sicherheit beim Fällen der Bäume. Dies wurde besonders deutlich, als ein 35 Meter hoher, mehr als 100 Jahre alter Nadelbaum nach mehrmaligem Schwanken krachend auf die Erde fiel.

Dass das Holz von sehr guter Qualität - ohne Verästelungen im Kern - zu einem guten Preis nach Japan geliefert wird und zu was es dort verarbeitet wird, beschäftigte die Siebtklässler ebenso wie die vielen Antworten auf ihre Fragen: Wieviel verdient ein Forstwirt, wie lange dauert die Ausbildung und in welchen Fächern sollte man gute Noten haben? Ja, Mathe, Technik, Teamfähigkeit, körperliche Fitness und Kraft sind einige Voraussetzungen für die Arbeit im Wald.

Wer in einem Schnupper- bzw. Schulpraktikum selbst einmal die Arbeit im Wald ausprobieren möchte, hat die Möglichkeit, direkt beim Forstamt oder dem Ausbildungsstützpunkt in Obermartinsweiler anzufragen, denn Berufsorientierung und Berufsfindung stehen in diesem Schuljahr ebenfalls auf dem Stundenplan der Klasse 7w.

Birgit Helms


erstellt am 13.11.2013


Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® kommt bei allen sehr gut an

Informatik, etwas im sozialen Bereich, ein Beruf im Handwerk oder doch lieber „irgendwas mit Medien“? Für viele junge Menschen aus der Region ist die Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft seit Samstagnachmittag etwas konkreter geworden. Genau die Kontakte, die sie für ihren beruflichen Werdegang benötigen, konnten sie bei der sehr gut besuchten diesjährigen Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® der Zinzendorfschulen knüpfen.

Egal ob sie allein, mit Freunden, in Begleitung ihrer Eltern oder Lehrer kamen, dankbar haben die jungen Besucher das Angebot angenommen, das sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulen in der Region richtete. „Hier gibt es viele interessante Sachen zu sehen“, fand Mathis Brauner, der in Villingen zur Schule geht.

Natürlich nahmen auch Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen sehr gerne die Gelegenheit wahr, sich zu informieren: „Ich habe genau die Informationen bekommen, die ich brauche und weiß jetzt, wann ich mich für einen Praktikumsplatz bei der Polizei bewerben muss“, sagt die 13-jährige Yvonne Benz.

Der drei Jahre ältere Patrick Boog interessiert sich eher für weiterführende schulische Möglichkeiten, sein Mitschüler Maximilian Hauser sucht etwas im kaufmännischen Bereich. „Das Angebot ist toll, hier ist für jeden etwas dabei.“

Mehr als 30 Betriebe aus der Region stellten sich und ihre Ausbildungsberufe vor, das Spektrum reichte von sehr alten Handwerken wie dem des Dachdeckermeisters Heinz Feder, der zeigte, wie er von Hand Holzschindeln schnitzt, bis hin zu hoch technisierten Berufen aus dem Bereich der Mechanik oder Informatik.

Viele Betriebe und Organisationen stellten die Berufe in ihrer ganzen Bandbreite vor. Beim Hebammenverband etwa erfuhren die Interessentinnen, dass es bei ihnen nicht nur darum geht, Kinder auf die Welt zu bringen, sondern auch Entspannungstechniken wie Handmassage oder Homöopathie dazu gehören, am Stand des Hotels Feldberger Hof konnten die Besucher selbst ausprobieren, ob sie die Bestecke und Gläser für ein mehrgängiges Menü in die richtige Reihenfolge bringen können.

Andere, wie das Christoph-Blumhardt-Haus haben einen Film über ihr Unternehmen mitgebracht, das Steinbeis-Innovationszentrum Wissen + Transfer pinkfarbene Quietsche-Entchen, mit denen für weibliche Fachkräfte in MINT-Berufen geworben wird.  

Die Fachschulen für Sozialpädagogik und für Sozialwesen der Zinzendorfschulen informierten über die Wege in den Erzieherberuf, die Firma Schweizer Electronic verblüffte mit physikalischen Experimenten und bei der Gruppe Drei ® war zu erfahren, wie anhand von Eye-Tracking überprüft wird, ob beispielsweise das Layout einer Werbeanzeige oder Website die erhoffe Aufmerksamkeit erzielt.

„Es ist gut, dass die Schüler hier vor Ort erfahren, welche Voraussetzungen für bestimmte Berufe nötig sind“, erklärte die Klassenlehrerin Sr. Helms, die Siebtklässler der WerkRealschule begleitete. So sei der Ansporn, sich anzustrengen, noch größer.

„Jugendliche haben oft keine Vorstellung vom Berufsleben“, konnte die mehrfache Mutter Alexandra Brydniak feststellen, weshalb sie das Angebot des Schulwerks besonders gelungen findet. Viele Betriebe haben ihre Auszubildenden mitgebracht und den Jugendlichen so einen Austausch auf Augenhöhe ermöglicht.

Die 18-jährige Martina Nock hatte im vergangenen Jahr bei der Messe Campus Comenius ® die Gelegenheit genutzt, sich intensiv mit den Studenten zu unterhalten, die das Architekturbüro Ketterer mitgebracht hatte. Daraufhin absolvierte sie dort ihr Vorpraktikum und studiert seit Beginn des Wintersemesters in Konstanz Architektur. In diesem Jahr konnte sie selbst den Messebesuchern Auskunft geben.

Besucher wie Aussteller lobten die angenehme Atmosphäre, zu der unter anderem auch viele Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen als Messe-Guide oder bei der Bewirtung beigetragen haben, die Schulleitung freut sich über die gelungene Veranstaltung und die Unternehmen haben sich schon für die nächste Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® der Zinzendorfschulen angekündigt.

FRESHfuture TV berichtet über CC



erstellt am 09.11.2013


Nachmittagsbetreuung „dreizeit“ gestartet

Mit fünf Schülerinnen und Schülern ist das neue Betreuungsangebot "dreizeit" der Zinzendorfschulen jetzt angelaufen. An drei Nachmittagen in der Woche werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Königsfelder Modells, also von Real- und WerkRealschule, von zwei Mitarbeitern der Zinzendorfschulen betreut.

Die Sozialpädagogin Dagmar Müller und ihr Mann Wolfgang, der aus dem kaufmännischen und pflegerischen Bereich kommt, teilen sich die Stelle. Beide sind dem Schulwerk seit langem verbunden, schon ihre eigenen Kinder gingen in Königsfeld zur Schule.

Dagmar Müller war zuvor als Heimleiterin tätig und ist froh, sich jetzt nicht mehr so viel mit Organisation und Verwaltung beschäftigen zu müssen, sondern direkt mit Menschen arbeiten zu können. "Es interessiert mich sehr, was die Jugendlichen bewegt", sagt sie.

Die Nachmittags-Betreuung soll keine Fortführung der Schule sein, es geht auch nicht um Leistung. Sie beginnt um 13 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen, danach können sich die Kinder beim Spielen oder Lesen erholen, bevor sie sich anschließend mindestens eine Stunde lang unter Aufsicht ihren Hausaufgaben widmen. Um 15.30 Uhr können die Schülerinnen und Schüler dann nach Hause fahren.

Für die Gruppe wurde ein eigener Raum im Gebäude der ehemaligen Grund- und Hauptschule schön hergerichtet, in dem jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Schreibtisch mit Schrank hat, im Regal warten Spiele und Bücher. Ein Kicker und ein Tipp-Kick sind schon bestellt und kommen bald noch dazu.

"Die dreizeit-Gruppe macht bestimmt viel Spaß" sagt Lukas Schäfer. Der Siebtklässler kümmert sich freiwillig als Ältester darum, dass Essen zu holen, das alle gemeinsam im Speisezimmer der Lehrküche zu sich nehmen. So lernen die Kinder ganz nebenbei, Verantwortung zu übernehmen.

Nicht nur Lukas freut sich darüber, dass seine Hausaufgaben erledigt sein werden, wenn er nach Hause kommt. Dieser Aspekt wird auch an der Kuchentafel immer wieder erwähnt, zu welcher der Schulleiter der Zinzendorfschulen, Br. Wittmann, und der Abteilungsleiter von Real- und WerkRealschule, Br. Giesel, am ersten Tag des neuen Angebots die Eltern, Kinder und Betreuer zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen hatten. "Wenn die Hausaufgaben erledigt sind, ist das für ein entspannten Familienleben sehr hilfreich", meinte eine Mutter.

Bernadette Hagras ist froh, dass sie ihre Tochter gut versorgt weiß, während sie arbeitet. Ihr gefällt auch die kleine, gemischte Gruppe von Schülern aus den Klassen fünf bis sieben. "Das fördert auch den Austausch untereinander", ist sie sich sicher. Die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Cornelia Schäfer äußerte ebenfalls ihre Erleichterung über das Betreuungsangebot: "Es erleichtert mein Tun zu Hause sehr."


erstellt am 06.11.2013


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen