Archiv

Wir wünschen: Schöne Fastnachtsferien

...und eine "glückselige Fasnet"  

Ein herzliches Dankeschön geht an die große Anzahl von Eltern, die mit ihren Kindern unsere Viertklässlerparty besucht haben.


erstellt am 26.02.2014


Info-Nachmittag mit Mini-Museum

Über einen sehr gut besuchten Info-Nachmittag freuten sich am Freitag die Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler waren bei der Vorbereitung sehr kreativ, so dass es überall Interessantes zu entdecken gab. In den Räumen des Erdmuth-Dorotheen-Hauses waren die verschiedenen Inhalte und pädagogischen Fachrichtungen der Erzieher-Ausbildung zu sehen und teils auch zu erleben. Ein historischer Abriss zeigte den Wandel des Berufsbildes im Laufe der Jahrzehnte, an anderer Stelle konnten Besucher ein kleines Mini-Museum selbst gestalten.

Ebenso wie die Lehrer gaben auch die angehenden Erzieher, die sich derzeit an den Zinzendorfschulen ausbilden lassen, bereitwillig Auskunft über den Alltag  und die praktische Umsetzung des Lehrplans, das zentrale Informationsgespräch der Schulleitung ließ keine Fragen offen.

Die Interessenten kamen zum Teil von weit her und spiegelten genau die Vielfalt der Menschen wieder, für die die Ausbildung interessant sein könnte: Von der Realschülerin, die noch ein Jahr von ihrer Mittleren Reife entfernt ist bis zum Lebenskünstler, der sich mit Mitte 40 für noch eine Ausbildung entscheidet.


erstellt am 24.02.2014


Gelungenes Frühjahrskonzert

Überall auf der ganzen Welt haben Schulorchester das gleiche Problem: Wenn am Ende eines Schuljahres ein Jahrgang seinen Abschluss in der Tasche hat, fehlen oft gleich mehrere der besten Musiker im Ensemble.

Die Zinzendorfschulen trifft das nicht ganz so hart, denn in Königsfeld wird die schöne Tradition gepflegt, dass das Abgangszeugnis nicht automatisch ein Ende der Zugehörigkeit zum Orchester bedeutet.

Im Gegenteil, viele Altschüler kommen von ihrem Studien- oder Arbeitsort extra in den Schwarzwald, um bei den Konzerten des Schulwerks mitzuwirken - gemeinsam mit den Schülern, Lehrern, Eltern und Freunden der Zinzendorfschulen. Wie kreativ diese Zusammenkünfte sind, bewiesen am Samstag wieder einmal um die hundert Musiker, die in verschiedenen Orchestern unter der Leitung von Reinhard Ziegler ein Frühjahrskonzert gaben.

"Narnia" wurde das Programm benannt nach der Filmmusik von Stephen Barton und Harry Gregson-Williams, welche das Schulorchester zum Ende und Höhepunkt der Aufführung spielte. In dieser großen Besetzung mit je rund 25 Streichern und Bläsern sowie Schlagwerk bezauberten sie das Publikum nicht nur mit der einst für Golden Globe und Grammy nominierten Filmmusik.

Zuvor boten sie im voll besetzten Kirchensaal auch Brahms' "Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a" und dem Vorspiel zu Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" dar. Die Besucher waren so zahlreich, dass beide Emporen besetzt waren und drei Zuhörerinnen sogar in den Regalen Platz nahmen, in denen die Kissen für die Kirchenbänke gestapelt werden.

Den Auftakt zum Konzertnachmittag hatten die jüngsten Zinzendorf-Schülerinnen und Schüler gemacht. Das Fünfer-Orchester debütierte mit dem Stück "Blessing" des norwegischen Chorleiters Tore W. Aas, dem Traditional "I've got Peace" und Jacques Berthiers "Bless the Lord my Soul".

Fast doppelt so viele Schülerinnen und Schüler spielen im Orchester der sechsten Klassen, die nach dem traditionellen "Halleluja" und Antonín Dvořáks "Aus der neuen Welt" auch ein "O Happy Day" so präzise und groovend interpretierten, dass sie es locker mit einer Dixie-Band aufnehmen konnten.

Die Jazz-Band wartete diesmal gleich mit zwei Keyboardern, was - zusammen mit dem Schlagzeug - dem treibenden Rhythmus vor allem beim Set-Opener "Moondance" aus der Feder des irischen Musikers Van Morrison sehr entgegen kam. Geschickt wurde der Spannungsbogen aufgebaut: Oliver Böhler wirbelte schon am Schlagzeug, als die anderen Musiker nach und nach die Bühne betraten und die charakteristischen Riffs aufgriffen.

Die Sängerinnen Sarah Egbuche und Kira Schick wechselten sich am Mikrophon ab - jeweils passend zum Charakter ihrer Stimmen übernahm Sarah das Mikrophon bei den ruhigen Jazz-Stücken "Angel Eyes" und "Stormy Monday", während Kira beim temperamentvollen "Moondance" und Luis Bonfis "Manha de Carnval" Stimmkraft bewies. Nach dem instrumentalen "Dear old Stockholm" überraschte bei der Zugabe der Jazz-Band David Fornal als Sänger mit dem vor allem durch Joe Cocker bekannt gewordenen "Unchain my Heart".

Ohne eine Zugabe ganz zum Schluss ließ das begeisterte Publikum auch die anderen Musiker nicht nach Hause gehen. Alle Beteiligten - Fünfer-Orchester, Sechser-Orchester, Jazz-Band und das Schulorchester - spielten "O Fortuna" aus der Carmina Burana von Orff, was so gut ankam, dass die Zuhörer es mit lang anhaltendem Applaus ein zweites Mal forderten.


erstellt am 16.02.2014


Neuer Web-Kiosk ist online

Mehr als 1700 Mal wurde der aktuelle Königsfelder Gruß schon als ePaper gelesen, den vom Vorjahr haben auch noch einmal 900 Leser aufgerufen. Das heißt, dass bislang finanzielle und ökologische Ressourcen für 2600 Magazine in einem Umfang von je etwa 100 Seiten eingespart werden konnten. 

Wir haben den Königsfelder Gruß jetzt zusammen mit weiteren Publikationen in einen neuen Web-Kiosk gestellt, sie weden beim Scrollen der Seite sichtbar.

Hier können Sie die Magazine bequem im Vollbild-Modus in jeder beliebigen Größe lesen. Die Navigation ist intuitiv und auch ein Download ist möglich.

zum Web-Kiosk >>>>


erstellt am 10.02.2014


Fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Ramona Wolbert möchte Erzieherin werden, Martin Rombach Jugend- und Heimerzieher. Beide haben sich für eine Ausbildung an den Zinzendorfschulen entschieden. An der Fachschule für Sozialpädagogik werden die künftigen Erzieherinnen und Erzieher auf ihren Einsatz in Tageseinrichtungen für Kinder und Schulkinder vorbereitet, Absolventen neuen Fachschule für Sozialwesen haben im Berufsleben als Jugend- und Heimerzieher eher mit Jugendlichen zu tun, zum Beispiel in der Schulsozialarbeit oder Einrichtungen der Jugendhilfe. Ramona Wolbert und Martin Rombach sprechen über ihre Ausbildung und ihre Perspektiven.

Warum wollt Ihr Erzieher werden?

Ramona: Die Arbeit mit Kindern macht mir Riesenspaß. Es ist schön, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und dabei auch ganz konkret die Fortschritte zu beobachten.

Martin: Ich finde es toll, direkte Rückmeldung von den Kindern zu bekommen und auch Erfolge zu sehen. Wenn ein schwieriges Kind auf einmal dann doch zum Beispiel seine Hausaufgaben freiwillig erledigt, dann weiß ich, dass ich etwas richtig gemacht habe.

Martin, du warst zunächst auch an der Fachschule für Sozialpädagogik und hast dann gewechselt, nachdem an den Zinzendorfschulen auch die Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher angeboten wurde. Liegt dir das mehr?

Martin: Ja, denn später möchte ich einmal im Bereich Erlebnispädagogik mit Jugendlichen arbeiten. Was gefällt dir daran besser? Martin: Kleine Kinder nehmen immer jedes Wort sehr ernst. Bei Jugendlichen kann ich auch einmal eine ironische Bemerkung machen, ohne dass sie für bare Münze genommen wird.

Und weshalb habt Ihr euch für eine Ausbildung in Königsfeld entschieden?

Ramona: Während meines Freiwilligen Sozialen Jahres habe ich viel Gutes über die Zinzendorfschulen gehört. Die Ausbildung an einer Privatschule war mir sehr wichtig, weil ich den Eindruck habe, hier besser unterstützt zu werden.

Wie sieht diese Unterstützung konkret aus?

Ramona: Wenn es beispielsweise im Praktikum irgendeine Frage oder ein Problem gibt, kann ich immer jemanden erreichen...

Martin: ...und das praktisch rund um die Uhr. Eine Lehrerin hat uns angeboten, dass wir sie von sieben Uhr morgens bis abends halb zehn anrufen könnten.

Ist das denn häufig nötig?

Ramona: So dringend noch nicht, aber wenn man irgendwo ein Praktikum macht, ist es nicht immer leicht, sich in einem eingespielten Team seinen Platz zu finden.

Fühlt Ihr Euch gut auf die Praxis vorbereitet?

Martin: Ja, das Unterrichtsmaterial ist super, es gab einige Stunden, in denen wir die verschiedenen theoretischen Ansätze wiederholen konnten, so dass wir genau wussten, was wir zu tun haben. Und auch das Teampraktikum, das es nur an den Zinzendorfschulen gibt, ist eine tolle Sache. Dabei erarbeiten wir in kleinen Teams über mehrere Wochen selbst ein Freizeitangebot für Kinder. Das bringt sehr viel, auch für das Selbstbewusstsein.

Sind Euch die Lehrer bei der Wahl einer Praktikumsstelle behilflich?

Ramona: Sehr. Eigentlich müssen wir uns ja selbst darum kümmern, aber unsere Lehrer haben langjährige Erfahrungen mit den verschiedenen Institutionen. Es kommt auch schon mal vor, dass sie einer Schülerin oder einem Schüler von einer bestimmten Praktikumsstelle eher abraten, wenn sie meinen, dass sie in ein anderes Team besser passen würden.

Wie gefällt euch das Umfeld?

Ramona: Hier herrscht eine tolle Atmosphäre. Allein schon die schönen Räumlichkeiten sorgen dafür, dass man sich wohlfühlt und gerne zur Schule kommt.

Martin: Aber auch Königsfeld an sich hat schon einen hohen Freizeitwert. Im Sommer verbringen wir oft die Mittagspause im Park, im Wald oder am Weiher...

Ramona: ...oder gleich den Unterricht. Wenn es passt, verlegen unsere Lehrer den Unterricht auch gerne nach draußen.

Martin: Und das Essen ist gut!

Und wie sehen die beruflichen Perspektiven aus?

Martin: Sehr gut. Erzieher werden ohnehin überall gesucht, aber als Absolvent der Zinzendorfschulen hat man noch bessere Karten.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Wer sich für eine Ausbildung zum Erzieher oder zum Jugend- und Heimerzieher interessiert, ist zum Info-Nachmittag am Freitag, den 21. Februar, ab 16.30 Uhr bis 18 Uhr herzlich eingeladen. Erdmuth-Dorotheen-Haus, Zinzendorfplatz 11 in Königsfeld. Info unter Tel: 07725-938173


erstellt am 05.02.2014


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen