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Herzlich willkommen: Die neuen WerkRealschüler

Das sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5w mit ihrer Klassenlehrerin Sr. Abberger und dem Sonderschul-Kooperationslehrer Br. Mohnkorn.

 


erstellt am 10.09.2013


Schulbeginn mit vielen Neuerungen

  Ganz aufgeregt waren viele der neuen Fünftklässler der Zinzendorfschulen an ihrem ersten Schultag. "Aber macht euch keine Sorgen, das ist schon vielen vor euch so gegangen", beruhigte sie der Schulleiter Br. Treude beim Begrüßungsgottesdienst der Unterstufe.

Der Start in den neuen Lebensabschnitt wurde den Realschülern, WerkRealschülern und Gymnasiasten leicht gemacht. Die Lehrer spielten fröhliche, Zuversicht verströmende Lieder, die Klasse 6b säte für jede der neuen Klassen Senfkörner in einen Blumentopf, auf dass aus dieser symbolischen Saat so wichtige Dinge wie Neugierde, Gemeinschaft, Spaß am Lernen, Hoffnung, Kreativität, Glauben, Freude und vieles mehr wachsen mögen.

Das Schulwerk ist mit einer ganzen Reihe von Neuerungen ins neue Jahr gestartet: So gibt es am Gymnasium einen deutsch-englischen bilingualen Zug, auch an der Realschule werden ab der fünften Klasse ausgewählte Module im Fächerverbund EWG gemäß der Sprachkenntnisse der Kinder auf Englisch unterrichtet. So erwerben sie frühzeitig für das spätere Berufsleben nötige Fremdsprachenkenntnisse, die weit über den allgemeinen Wortschatz hinausgehen.

Beim Königsfelder Modell sind die Realschule und die WerkRealschule nun auch räumlich enger zusammengerückt. Die Klassen 5-7 dieser beiden Schularten werden in dem Gebäude der ehemaligen Grund- und Hauptschule unterrichtet, in den Fächerverbünden Materie-Natur-Technik (MNT) und Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) sogar gemeinsam. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen werden in diesen Fächern, die inhaltlich sehr große Übereinstimmungen aufweisen, jahrgangsweise zusammengefasst und in drei Gruppen von je einer Lehrkraft unterrichtet. Zudem haben die WerkRealschüler ab der siebenten Klasse jetzt die Möglichkeit, in Kooperation mit der Realschule Französisch zu lernen.

Diese Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten hat sicher auch zur großen Akzeptanz des Königsfelder Modells beigetragen, die die Schulleitung beobachten konnte. "Wir sind mit der Entwicklung der Schülerzahlen insbesondere im Bereich der WerkRealschule sehr zufrieden", sagte der Abteilungsleiter von Realschule, WerkRealschule und Berufsfachschule, Br. Giesel.

Auch an den beruflichen Zinzendorfschulen gibt es Neuerungen: So geht jetzt die Fachschule für Sozialwesen an den Start, an der junge Menschen zum Jugend- und Heimerzieher ausgebildet werden.

Neben den strukturellen gibt es zum neuen Schuljahr auch personelle Änderungen: Die Abteilung Sozialpädagogik und Sozialwesen wird ab sofort von Elke-Maria Schoo-Schemmann geleitet, Heike Lutz-Marek ist jetzt Abteilungsleiterin des allgemeinbildenden Gymnasiums, als neue Lehrkräfte konnte die Schulleitung Sr. Storz-Asimus (Mathe, Chemie), Sr. Burkhardt (Mathe, Deutsch, NWT), Sr. Küstermann (Englisch, Biologie) und Sr. Kramer (Englisch, Geschichte) sowie das neue Pfarrerehepaar von Königsfeld, Sr. Bauer-Gerold und Br. Gerold (beide Religion) begrüßen.

Nicht nur die neuen Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die neuen Lehrer müssen einiges lernen. Vor allem die Abkürzungen der verschiedenen Schulhäuser stellen eine große Herausforderung dar. "EDH, HKG, ACH - in meinen Albträumen sehe ich mich ständig vor einer falschen Tür stehen", verriet eine der neuen Lehrerinnen. Aber auch sie wird bestimmt bald - ebenso wie ihre Schülerinnen und Schüler - zielsicher und ohne langes Nachdenken vom Erdmuth-Dorotheen-Haus (EDH) zum Haus Katharina von Gersdorf (HKG), vom Amos-Comenius-Haus (ACH) zum Haus Christian Renatus, vom Haus Christian David zum Haus Spangenberg sowie vom Jan-Hus-Haus zum Haus Früauf finden. 


erstellt am 09.09.2013


Action!Kidz sammeln 4750 Euro für Kinder in Äthiopien

"Seid ihr Action!Kidz und sucht Arbeit?" wurden zwei Sechstklässlerinnen von einer freundlichen Frau gefragt. Tatsächlich waren die beiden Mädchen als Action!Kidz unterwegs. So freuten sie sich über die Frage und über den Job, den sie daraufhin mitsamt einer Spende für die Kinder in Äthiopien erhielten.

So einfach hatten es aber die wenigsten der etwa 180 Jungen und Mädchen aus den 5. und 6. Klassen, als sie vor den Ferien jeweils eine Woche lang für die Kinder in Äthiopien aktiv wurden. Sie klingelten bei Nachbarn oder bei Fremden, fragten bei Freunden der Familien an oder halfen zu Hause, immer mit dem Ziel, ihre Arbeitskraft anzubieten und im Gegenzug dafür eine Spende für die Kindernothilfe zu erhalten.

Da wurden Autos und Wohnungen geputzt, Gärten auf Vordermann gebracht, Hunde Gassi geführt, auf Firmengeländen Unkraut gejätet oder draußen unterm Baum Obst klein geschnitten. Der Phantasie der "Arbeitnehmer und Arbeitgeber" waren keine Grenzen gesetzt.

Maik Nirca, Fabio Fleisch und Timon Stolz waren mit ihren Arbeitsaufträgen und dem Erlös nicht so recht zufrieden und organisierten kurzer Hand einen Kuchenverkauf auf dem Wochenmarkt in Dunningen. Der war dann ein echter Renner und entlohnte sie für die hineingesteckte Mühe.

4750,- € konnten am Ende auf das Konto der Kindernothilfe überwiesen werden, die jedes Jahr die Action!Kidz organisiert. für edes Jahr die Action!Kidz. Immer steht ein anderes Land im Mittelpunkt, in diesem Jahr war es Äthiopien.

Die Regierung dort hat zwar die Kinderrechtskonventionen der Vereinten Nationen unterschrieben; aber dass sie auch eingehalten werden, darauf schaut niemand so genau. So kommt es, dass tatsächlich nur die Hälfte der Kinder eine Schule besuchen kann. Die anderen müssen arbeiten und werden dabei oft ausgenutzt.

Die Kindernothilfe dankte herzlich für das gesammelte Geld und schrieb dazu: "Für umgerechnet 1.185 Euro können wir Unterrichtsmaterial für 15 Lernzentren anschaffen. Umgerechnet 1.410 Euro sind für die Gründung von 120 Kinder-Clubs erforderlich. Dort lernen Kinder, dass sie das Recht auf Schulbesuch haben und keine schweren Arbeiten verrichten sollten. Die Mädchen und Jungen lernen auch, was man als Kind selbst tun kann, damit die Rechte umgesetzt werden.

Für umgerechnet 2.155 Euro können wir 225 arbeitslosen und landlosen Jugendlichen eine Berufsausbildung und damit eine Perspektive ermöglichen."

Auf diesem Weg allen beteiligten Kindern und Erwachsenen einen herzlichen Dank! 

Annerose Klingner-Huss

 


erstellt am 09.09.2013


Erster Schultag am 9. September

Am 9. September beginnt das neue Schuljahr wieder mit drei Gottesdiensten im Kirchensaal. Es treffen sich um

  • 8 Uhr die Klassen ZG1, ZG2, ZG 10, SWG, 1BKPR und 2BKSP

  • 9.15 Uhr die Klassen 8-10 von ZR, 8-9 von ZG sowie die Berufsfachschüler

  • 10.30 Uhr die Klassen 5-7 von WerkRealschule, Realschule (ZR) und Gymnasium (ZG)

Im Anschluss an die jeweiligen Gottsdienste gehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in die Klassen, wo sie alle weiteren Informationen bekommen.


erstellt am 01.09.2013


Goethe-Institut zu Gast an den Zinzendorfschulen

Ferienzeit ist Lernzeit – zumindest für 71 Jugendliche aus 16 Ländern, die in den Sommerferien drei Wochen lang die Infrastruktur der Zinzendorfschulen und –internate nutzen, um in Königsfeld Deutsch zu lernen. Die Jungen und Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren kommen zum Teil aus weit entfernten Gegenden dieser Welt, sie sind aus China und Venezuela, aus Spanien, Ungarn, den USA und Großbritannien, aus Portugal und vielen anderen Ländern dieser Erde angereist.

Beim Goethe-Institut haben sie einen Sprachkursus belegt, das in diesem Sommer schon zum zweiten Mal die Schul- und Wohnräume im Erdmuth-Dorotheen-Haus und im Haus Christian Renatus sowie deren Parkanlagen nutzt. Sechs im Fach Deutsch als Fremdsprache erfahrene Lehrer unterrichten die Jugendlichen vormittags, am Nachmittag arbeiten sechs Betreuer Freizeitangebote aus wie etwa Gipsmasken gießen oder Tischtennis.

„Ich bin begeistert von den Zinzendorfschulen“, sagt die Kursleiterin Laura-Renée Lachhein de Monáres, „die Räume sind wunderschön.“ Auch die Eltern der Kursteilnehmer, die ihre Kinder nach Königsfeld gebracht hatten, seien sehr angenehm überrascht gewesen.

Dafür, dass es den Jugendlichen an nichts mangelt, sorgen Hauswirtschafts- und Küchenteam, das die Gäste versorgt. „Am Mittwoch sind unsere Schüler abgereist, bis Sonntag waren alle Räume sauber und 89 Betten frisch bezogen“, erklärt der kaufmännische Leiter der Zinzendorfschulen, Br. Schaible, worauf die Kursleiterin ihm versichert: „Das Haus war perfekt.“

 


erstellt am 01.09.2013


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen