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Sommerausflug mit sinnesbehinderten Menschen

„Man konnte in ihren Gesichtern erkennen, was für eine Freude sie hatten“, beobachtete eine Schülerin der Klasse 2 BFH1 bei dem inzwischen schon beinahe zur Tradition gewordenen Sommerausflug, den die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule jetzt bereits im vierten Jahr mit den sinnesbehinderten Menschen, die in den Werkstätten der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn arbeiten, unternommen haben.

In diesem Jahr ging die Fahrt, die von Sr. Rök, Sr. Schweer und Sr. Jerke begleitet wurde, mit den Sehbehinderten in den Vergnügungspark Tripsdrill. Allein das Einsteigen in die beiden Busse hat eine halbe Stunde gedauert. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich auf diese Aufgabe vorbereitet und betreuten je einen der Blinden, die sehr unterschiedlich mit ihrer Behinderung umgingen. Tabea kümmerte sich um Anja, die von Geburt an blind ist und konnte beobachten, dass sie damit gut umgehen kann und ziemlich selbstständig ist. Senta hingegen begleitete eine sehbehinderte Frau, die sehr ängstlich und verunsichert war.

Der Tag, der bei großer Hitze schon früh begann und erst nach einem gemeinsamen Abendessen auf dem Rückweg in Beffendorf endete, war sehr anstrengend. Aber alle Berufsfachschüler waren sich einig, dass es eine wertvolle Erfahrung war. „Man sieht die Welt mit neuen Augen“, sagte eine Zinzendorfschülerin und meinte, so ein Ausflug sollte Pflicht für jede neunte oder zehnte Klasse werden. „Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die dies beruflich machen, auch wenn das nichts für mich ist“, äußerte sich eine Mitschülerin.

Ursula Fackler vom Sozialdienst in Heiligenbronn, die den Ausflug als Kontaktperson organisiert hatte, lobte die Zinzendorfschüler: Sie alle hätten zuverlässig ihre Aufgaben gemeistert, obwohl es am Anfang noch Unsicherheit und Ängste gab.


erstellt am 25.08.2013


Zinzendorfschüler erlaufen 12 616 Euro für Lambarene

12 616 Euro und 16 Cent: Dass der Sponsorenlauf der Zinzendorfschulen so viel Geld einbringt, hätte kaum jemand sich vorzustellen gewagt. Doch diese gewaltige Summe wurde jetzt auf das Spendenkonto des Albert-Schweitzer-Zentrums eingezahlt.

Am vergangenen Donnerstag nahmen die Schülerinnen und Schüler aller Klassen sowie zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer für den Kindergartenneubau in Lambarene Runde um Runde durch Königsfeld in Angriff. Insgesamt absolvierten sie 4183 Mal die Strecke vom Zinzendorfplatz durch den Zinzendorfweg bis zum Rathaus, die Rathausstraße entlang und die Friedrichstraße wieder hinunter. Jeweils 500 Meter lang war eine Runde, es kamen also mehr als 2000 Kilometer zusammen, etwa so viel wie die Strecke von Königsfeld nach Rom und zurück. Jeder Teilnehmer hatte sich zuvor einen Sponsor gesucht und mit ihm individuell die Spendensumme pro Runde ausgehandelt.

Ihr Bestes haben alle gegeben, dazu gab es in beinahe jeder Klasse und Altersstufe Läufer mit einer Extra-Portion Ehrgeiz. Bei den Jüngsten waren es unter anderem Dominik Schäfer und Eric Blust. Die beiden Fünftklässler der Realschule waren zusammen gelaufen und hatten sich jeweils 36 Runden vorgenommen, also ganze 18 Kilometer. Bei Runde 33 erzählten sie in einer kurzen Verschnaufpause, dass sie ihre Eltern als Sponsoren gewinnen konnten, bevor sie die letzten eineinhalb Kilometer in Angriff nahmen. Gleich 40 Runden schaffte Timo Tauser aus der 5 W. Die höchste Rundenzahl (62 Mal durch Königsfeld) von allen Teilnehmern lief Michael Höfler aus der 7b, mit 428 Runden hat sich die 5a als eifrigste Klasse erwiesen.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer füllten unermüdlich ihre Stempelkarten, bis teils schon kein Platz mehr darauf war. Im Feld der Läufer wurde auch Schulleiter Johannes Treude gesichtet, die Leiterin des Tagesinternats, Ulrike Korell hatte schon früh am Morgen 15 Runden absolviert und genoss das Ende des Sponsorenlaufs frisch geduscht im Schatten des Zinzendorfplatzes als Zuschauerin.

Hier war es sehr kurzweilig. Auf der Bühne gab es immer wieder musikalische und tänzerische Einlagen, an verschiedenen Ständen konnten die Besucher beim Dosenwerfen und Ringe werfen ihre Geschicklichkeit testen oder bei einer Tombola prüfen, ob Fortuna ihnen hold ist. Wer seinen Energiespeicher auffüllen musste, hatte die Wahl zwischen Burgern, Cola, Hot Dogs und knuspriger Pizza, welche die 5b mit ihrem Lehrer Br. Gilga im neuen Backhaus unermüdlich buk und immer wieder mit einem Bollerwagen vom Schulgelände auf den Zinzendorfplatz brachte.

Die 1BKPRa hatte ihre Staffeleien mit nach draußen genommen und ließ sich vom bunten Treiben inspirieren - und bereitwillig über die Schulter blicken. Für den reibungslosen Ablauf des Vormittags haben die beiden achten Klassen der Realschule gesorgt. Sie haben den Sponsorenlauf als themenorientiertes Projekt im Fächerverbund WVR (Wirtschaft, Verwaltung, Recht) organisiert, vom Konzept über die Genehmigung, die Friedrichstraße und die Rathausstraße zu sperren, bis zum Plakatieren.

"Es geht bei diesem Projekt darum, Geld eigenständig zu erwirtschaften, rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten und es dann auch wieder auszugeben", erklärt die Achtklässlerin Alicia Ackermann das Pflichtprojekt, das die Klassen mit ihren WVR-Lehrern Br. Hertnagel und Br. Nattmann so sinnvoll und zugleich fröhlich umgesetzt haben. Die 8Ra hat sich um den Lauf gekümmert, die Parallelklasse 8Rb um die Verpflegung und das Rahmenprogramm.


erstellt am 23.08.2013


Abschied von Lehrern und Erziehern

Das Ende eines Schuljahres bedeutet immer wieder nicht nur für Schulabgänger, sondern auch für Teile des Kollegiums einen Abschied. An den Zinzendorfschulen sind es diesmal fünf Lehrer und drei Erzieher, die nach den Sommerferien einen neuen Wirkungskreis außerhalb des Königsfelder Schulwerks haben.

Vorauszusehen, aber trotzdem für viele überraschend, war der Abschied von Br. Carstens. Der Leiter des Oberstufen-Jungeninternats Haus Christian Renatus folgt seiner Frau Benigna Carstens nach Herrnhut. Die Königsfelder Pfarrerin wurde von der Synode der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität in die Direktion gewählt und wird nun von Sachsen aus ihre Aufgaben wahrnehmen. Br. Carstens hatte sich deshalb - erfolgreich - um die frei gewordene Stelle für Öffentlichkeitsarbeit der Brüder-Unität in Herrnhut beworben. "Ich verabschiede mich nicht gerne vom Kollegium" bedauerte der Pädagoge, der an den Zinzendorfschulen vor allem den "mehr als kollegialen Umgang" zu schätzen wusste. Beide Jungeninternate werden künftig von Br. Sendlbeck geleitet.

Mit Sr. Hoyer und Sr. Keita verlieren die Internate auch noch zwei Mitarbeiterinnen. "Sie haben sich schnell eingearbeitet und Energie, Wissen und Nerven bewiesen", dankte der Internats- und Schulleiter der Gymnasien Br. Treude Sr. Hoyer für ihren Einsatz.

Die Zinzendorfgymnasien verlassen die Lehrer Br. Taylor und Br. Günter sowie die Referendarin Sr. Hoegl. "Sie haben bleibende Spuren hinterlassen", lobte Johannes Treude die junge Pädagogin und bedauerte, dass er sie nicht im Kollegium behalten könne.

Auch der Schulleiter Br. Wittmann verabschiedete in seinem Bereich zwei Mitarbeiterinnen, nicht ohne zuvor ihr Engagement und ihren Einsatz lobend zu erwähnen. Sr. Elsässer, die in der WerkRealschule die Inklusion weit nach vorne gebracht hatte und Sr. Sommer verlassen das Schulwerk. "Ich habe selten so viel Lob von Eltern über eine Lehrerin gehört wie über Sie", sagte der Abteilungsleiter der Realschule und der WerkRealschule, Br. Giesel, zu Sr. Sommer. Sie hat sich jedoch entschieden, nach Stuttgart zu gehen.

Br. Wittmann nutzte diesen letzten Tag vor den Ferien, um sich beim gesamten Kollegium zu bedanken und die Nachfolgerin für Sr. Lütkebohmert-Schilling bekannt zu geben, die im Laufe des kommenden Schuljahres in den Ruhestand geht. Die neue Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik wird Sr. Schoo-Schemmann. Die kleine Feierstunde im historischen Speisesaal des Erdmuth-Dorotheen-Hauses wurde vom Lehrerchor musikalisch gestaltet, im Anschluss genossen alle gemeinsam das traditionelle "Lehrergrillen" im Garten.


erstellt am 24.07.2013


3. Platz für 9b bei "Mathematik ohne Grenzen"

Mathematik kann richtig Spaß machen und alles, was Spaß macht, gelingt gleich doppelt so gut. Das hat die 9b mit ihrem Mathe- und Klassenlehrer Br. Hey bewiesen, als sie beim Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ einen sehr guten dritten Platz in der Region Schwarzwald-Baar erreichte. 

Der Wettbewerb wird vom Regierungspräsidium Freiburg und dem Hans-Furler-Gymnasium in Oberkirch jährlich für die Klassen 9 und 10 der Gymnasien ausgeschrieben

Die Schülerinnen und Schüler müssen dafür in zwei Unterrichtsstunden zehn Aufgaben  bei selbst gewählter Organisationsform lösen, darunter eine Problemstellung in einer zu wählenden Fremdsprache. Die 9b konnte sich so gut behaupten, dass sie zur regionalen Siegerehrung nach Oberndorf am Necker eingeladen wurde. In den vergangenen Jahren konnte keine Klasse unserer Schule so eine Platzierung erreichen.

Bei der Feier in Oberdorf gab es noch einen weiteren mathematischen Tageswettbewerb, in dem die Neuntklässler der Zinzendorfschulen auch wieder einen sehr guten dritten Platz belegte und dafür einen Pokal bekam. Die Erst- und Zweitplatzierten waren beide eine Jahrgangsstufe über ihnen,  die 9b in Oberndorf als beste 9. Klasse abschnitt.


erstellt am 22.07.2013


Geschichte zum Anfassen

Im Fach Geschichte hat die 6W in diesem Schuljahr verschiedene Zeitepochen behandelt, unter anderem waren die Römer ein Thema. Da lag es nahe, herauszufinden, wo und wie die Römer in unserer Gegend lebten. Zu den verschiedenen Aspekten im Unterricht gehörten der Limes und die römische Stadt Rottweil. 

Bei einer Exkursion ins dortige Römermuseum könnten sich die Schüler, die von ihren Lehrern Br. Hertnagel und Sr. Helms begleitet wurden, abschließend zur Unterrichtseinheit einen guten Einblick in die Zeit der Römer verschaffen. In Workshops erfuhren sie ganz praktisch, wie man damals Schmuck herstellte und Münzen goß und prägte. Den Abschluss der spannenden Exkursion bildete ein Rundgang durch das mittelalterliche Rottweil.


erstellt am 22.07.2013


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen