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Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® kommt bei allen sehr gut an

Informatik, etwas im sozialen Bereich, ein Beruf im Handwerk oder doch lieber „irgendwas mit Medien“? Für viele junge Menschen aus der Region ist die Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft seit Samstagnachmittag etwas konkreter geworden. Genau die Kontakte, die sie für ihren beruflichen Werdegang benötigen, konnten sie bei der sehr gut besuchten diesjährigen Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® der Zinzendorfschulen knüpfen.

Egal ob sie allein, mit Freunden, in Begleitung ihrer Eltern oder Lehrer kamen, dankbar haben die jungen Besucher das Angebot angenommen, das sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulen in der Region richtete. „Hier gibt es viele interessante Sachen zu sehen“, fand Mathis Brauner, der in Villingen zur Schule geht.

Natürlich nahmen auch Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen sehr gerne die Gelegenheit wahr, sich zu informieren: „Ich habe genau die Informationen bekommen, die ich brauche und weiß jetzt, wann ich mich für einen Praktikumsplatz bei der Polizei bewerben muss“, sagt die 13-jährige Yvonne Benz.

Der drei Jahre ältere Patrick Boog interessiert sich eher für weiterführende schulische Möglichkeiten, sein Mitschüler Maximilian Hauser sucht etwas im kaufmännischen Bereich. „Das Angebot ist toll, hier ist für jeden etwas dabei.“

Mehr als 30 Betriebe aus der Region stellten sich und ihre Ausbildungsberufe vor, das Spektrum reichte von sehr alten Handwerken wie dem des Dachdeckermeisters Heinz Feder, der zeigte, wie er von Hand Holzschindeln schnitzt, bis hin zu hoch technisierten Berufen aus dem Bereich der Mechanik oder Informatik.

Viele Betriebe und Organisationen stellten die Berufe in ihrer ganzen Bandbreite vor. Beim Hebammenverband etwa erfuhren die Interessentinnen, dass es bei ihnen nicht nur darum geht, Kinder auf die Welt zu bringen, sondern auch Entspannungstechniken wie Handmassage oder Homöopathie dazu gehören, am Stand des Hotels Feldberger Hof konnten die Besucher selbst ausprobieren, ob sie die Bestecke und Gläser für ein mehrgängiges Menü in die richtige Reihenfolge bringen können.

Andere, wie das Christoph-Blumhardt-Haus haben einen Film über ihr Unternehmen mitgebracht, das Steinbeis-Innovationszentrum Wissen + Transfer pinkfarbene Quietsche-Entchen, mit denen für weibliche Fachkräfte in MINT-Berufen geworben wird.  

Die Fachschulen für Sozialpädagogik und für Sozialwesen der Zinzendorfschulen informierten über die Wege in den Erzieherberuf, die Firma Schweizer Electronic verblüffte mit physikalischen Experimenten und bei der Gruppe Drei ® war zu erfahren, wie anhand von Eye-Tracking überprüft wird, ob beispielsweise das Layout einer Werbeanzeige oder Website die erhoffe Aufmerksamkeit erzielt.

„Es ist gut, dass die Schüler hier vor Ort erfahren, welche Voraussetzungen für bestimmte Berufe nötig sind“, erklärte die Klassenlehrerin Sr. Helms, die Siebtklässler der WerkRealschule begleitete. So sei der Ansporn, sich anzustrengen, noch größer.

„Jugendliche haben oft keine Vorstellung vom Berufsleben“, konnte die mehrfache Mutter Alexandra Brydniak feststellen, weshalb sie das Angebot des Schulwerks besonders gelungen findet. Viele Betriebe haben ihre Auszubildenden mitgebracht und den Jugendlichen so einen Austausch auf Augenhöhe ermöglicht.

Die 18-jährige Martina Nock hatte im vergangenen Jahr bei der Messe Campus Comenius ® die Gelegenheit genutzt, sich intensiv mit den Studenten zu unterhalten, die das Architekturbüro Ketterer mitgebracht hatte. Daraufhin absolvierte sie dort ihr Vorpraktikum und studiert seit Beginn des Wintersemesters in Konstanz Architektur. In diesem Jahr konnte sie selbst den Messebesuchern Auskunft geben.

Besucher wie Aussteller lobten die angenehme Atmosphäre, zu der unter anderem auch viele Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschulen als Messe-Guide oder bei der Bewirtung beigetragen haben, die Schulleitung freut sich über die gelungene Veranstaltung und die Unternehmen haben sich schon für die nächste Berufsfindungsmesse Campus Comenius ® der Zinzendorfschulen angekündigt.

FRESHfuture TV berichtet über CC



erstellt am 09.11.2013


Nachmittagsbetreuung „dreizeit“ gestartet

Mit fünf Schülerinnen und Schülern ist das neue Betreuungsangebot "dreizeit" der Zinzendorfschulen jetzt angelaufen. An drei Nachmittagen in der Woche werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Königsfelder Modells, also von Real- und WerkRealschule, von zwei Mitarbeitern der Zinzendorfschulen betreut.

Die Sozialpädagogin Dagmar Müller und ihr Mann Wolfgang, der aus dem kaufmännischen und pflegerischen Bereich kommt, teilen sich die Stelle. Beide sind dem Schulwerk seit langem verbunden, schon ihre eigenen Kinder gingen in Königsfeld zur Schule.

Dagmar Müller war zuvor als Heimleiterin tätig und ist froh, sich jetzt nicht mehr so viel mit Organisation und Verwaltung beschäftigen zu müssen, sondern direkt mit Menschen arbeiten zu können. "Es interessiert mich sehr, was die Jugendlichen bewegt", sagt sie.

Die Nachmittags-Betreuung soll keine Fortführung der Schule sein, es geht auch nicht um Leistung. Sie beginnt um 13 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen, danach können sich die Kinder beim Spielen oder Lesen erholen, bevor sie sich anschließend mindestens eine Stunde lang unter Aufsicht ihren Hausaufgaben widmen. Um 15.30 Uhr können die Schülerinnen und Schüler dann nach Hause fahren.

Für die Gruppe wurde ein eigener Raum im Gebäude der ehemaligen Grund- und Hauptschule schön hergerichtet, in dem jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Schreibtisch mit Schrank hat, im Regal warten Spiele und Bücher. Ein Kicker und ein Tipp-Kick sind schon bestellt und kommen bald noch dazu.

"Die dreizeit-Gruppe macht bestimmt viel Spaß" sagt Lukas Schäfer. Der Siebtklässler kümmert sich freiwillig als Ältester darum, dass Essen zu holen, das alle gemeinsam im Speisezimmer der Lehrküche zu sich nehmen. So lernen die Kinder ganz nebenbei, Verantwortung zu übernehmen.

Nicht nur Lukas freut sich darüber, dass seine Hausaufgaben erledigt sein werden, wenn er nach Hause kommt. Dieser Aspekt wird auch an der Kuchentafel immer wieder erwähnt, zu welcher der Schulleiter der Zinzendorfschulen, Br. Wittmann, und der Abteilungsleiter von Real- und WerkRealschule, Br. Giesel, am ersten Tag des neuen Angebots die Eltern, Kinder und Betreuer zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen hatten. "Wenn die Hausaufgaben erledigt sind, ist das für ein entspannten Familienleben sehr hilfreich", meinte eine Mutter.

Bernadette Hagras ist froh, dass sie ihre Tochter gut versorgt weiß, während sie arbeitet. Ihr gefällt auch die kleine, gemischte Gruppe von Schülern aus den Klassen fünf bis sieben. "Das fördert auch den Austausch untereinander", ist sie sich sicher. Die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Cornelia Schäfer äußerte ebenfalls ihre Erleichterung über das Betreuungsangebot: "Es erleichtert mein Tun zu Hause sehr."


erstellt am 06.11.2013


Reisegruppe der Zinzendorfschulen besucht Palästina

1.Tag: Von ihren ersten Reiseeindrücken können 13 Reisende, darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beeindruckt berichten. Am ersten Tag sticht der Besuch des Förderzentrums Sternberg besonders hervor. Insgesamt beeindruckt das Land und die unterschiedlichsten Erfahrungen mit freundlichen Menschen.

2.Tag: Nach einem Besuch am Jakobsbrunnen in Nablus war der Tag vor allem vom Besuch in einem palästinensischen Flüchtlingslager geprägt. Es blieb auch Zeit für einen Gang über den arabisch geprägten Markt in der historischen Altstadt des früheren Sichem.

3.Tag: Der Weg von Ramallah nach Jerusalem ist deutlich von den Spuren der Realität gezeichnet. Nach Passage des Checkpoints wird Jerusalem zum Erlebnis und bietet Begegnungen mit unzählig verschiedenen Menschen. Hier treffen die großen Religionen aufeinander und regen zum abendlichen Gespräch über die Highlights des Tages an.

4.Tag: Wer wie wir das Abrahamgrab mit Synagoge und Moschee in Hebron besucht, wird unmittelbar mit der Konfliktsituation konfrontiert: Mitten in der Altstadt Hebrons leben 400 jüdische Siedler, deren Präsenz Ursache für die weitgehende Schließung des Marktes ist und das Alltagsleben der Palästinenser erheblich beeinträchtigt. Kontrastreich erlebten wir Bethlehem mit dem Besuch der Geburtskirche und der bedrohlichen Nähe der 8m hohen Mauer, die Israel von den Palästinensergebieten trennt.

5.Tag: Auf dem Weg zum Toten Meer konnten wir noch einmal grandiose Landschaften erleben. In Jericho besuchten wir das Kloster Mount of Temptation, bevor wir dann wirklich im Meer baden konnten. Noch einmal wurden uns verschiedene palästinensische Orte gezeigt, wie z.B. die einzige Brauerei in Middle East oder eine Olivenölpresse in Funktion. Mit diesen kleinen, hoffnungsvollen Beispielen rundeten sich die fünf erlebnisreichen Tage ab.


erstellt am 28.10.2013


Schüler entdecken ihre Vorliebe für Kürbissuppe

Vom der Waterkant bis an den Alpenrand: Seit mehreren Jahren gibt es jeden Herbst die bundesweiten Tage der Schulverpflegung, die – wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten – in den verschiedenen Bundesländern an underschiedlichen Tagen ausgerufen werden. Am heutigen Donnerstag, den 17. Oktober, war Baden-Württemberg dran. Rund 450 Schulen haben sich an der Aktion unter dem Motto „Schule ist coolinarisch“ beteiligt.

Es gab vorab eine Kürbissuppe, dann bunte Gemüsepfanne mit Rindfleisch und Reis, Alblinsen in Kräutersahnesauce mit Spätzle oder Fischburger mit Jogurt-Senf-Dressing und zum Nachtisch ein Beerenmilchshake. Wer wollte, konnte sich auch noch an dem leckeren Salatbuffet bedienen. Das Küchenteam hat auch die Tische besonders nett dekoriert und sogar kleine Kunstwerke aus Gemüse geschaffen.

„Eigentlich mögen wir ja gar keine Kürbissuppe“ sagten ein paar Fünftklässler aus der WerkRealschule. Weil sie ihren Eltern aber versprochen hatten, zumindest von allem mal zu probieren, sind sie auf den Geschmack gekommen und haben alle ihre Teller ratzeputz leergegessen. „Da könnte ich mich reinlegen“, schwärmte einer von ihnen. 


erstellt am 17.10.2013


Herrnhuter Stern leuchtet über Casablanca

Anfang Oktober 2013 hatten wieder 25 Zinzendorfschüler ihre Koffer gepackt, um mit ihren Lehrern Br. Jehle und Br. Pletz in Casablanca an einen Austauschprogramm mit der dortigen Ecole Al Jabr teilzunehmen.

Die Schülerinnen und Schüler wohnten in Gastfamilien, um die marokkanische Lebensart besser kennenzulernen. Zum Programm gehörten unter anderem die Teilnahme am Unterricht sowie Besichtigungen in Casablanca, Rabat, El Jadida und Marrakesch. Natürlich kamen Kultur und Bildung auch Sport und Spaß nicht zu kurz: Am Strand gab es bei herrlichem Sommerwetter zusammen mit den Gastgebern eine Einführung ins Wellenreiten.

Der Austausch, den der Französischlehrer Br. Jehle bereits zum sechsten Mal organisiert hatte, fiel in diesem Jahr mit den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Gründung der Ecole Al Jabr zusammen, die 1983 mit 40 Schülern startete und mittlerweile von 1350 jungen Menschen besucht wird. Im Rahmen des Festaktes überreichte Br. Jehle der Direktorin Najate Chraibi im Namen der Zinzendorfschulen einen Herrnhuter Stern, der nun in der Weihnachtszeit an der Ecole Al Jabr leuchten wird.


erstellt am 14.10.2013


Zinzendorfschulen

Staatlich anerkannte Schulen
mit Internat in Trägerschaft der Herrnhuter Brüdergemeine
78126 Königsfeld im Schwarzwald

  • Allgemeinbild. Gymnasien (G8 und G9)
  • Berufliche Gymnasien (SG und WG)
  • Realschule
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschulen