Berufsfindung aus erster Hand

04.06.2014

Berufsfindung aus erster Hand

Wieder einen Schritt weiter auf dem bisweilen langen Weg der Berufsfindung sind jetzt die Schülerinnen und Schüler der beiden achten Klassen der Zinzendorf-Realschule: Vier Auszubildende aus verschiedenen Bereichen der Triberger EGT berichteten im Unterricht von ihren Ausbildungen. Michelle Barthelt lernt Industriekauffrau, Arthur Renz IT-Kaufmann, Maximilian Hör lässt sich zum Elektroniker ausbilden und Carolin Kuner absolviert ein Duales Studium. „Das ist sehr angenehm, es gibt keine überfüllten Hörsäle und ich muss mich auch nicht in den Ferien um einen Studentenjob bemühen, weil ich eine Ausbildungsvergütung bekomme“, sagte sie den Schülerinnen und Schülern, die sich im themenorientierten Projekt BORS (Berufsorientierung an Realschulen) schon früh über ihren späteren beruflichen Werdegang Gedanken machen müssen.
„Es ist das erste Mal, dass wir in diesem Rahmen mit unseremBildungspartner EGT den Schülern verschiedene Berufe nahebringen“, erklärte der Abteilungsleiter der Realschule, Br. Giesel. Für die Schüler ist es interessant, sich von beinahe Gleichaltrigen verschiedene Berufe erklären zu lassen, aber auch die Auszubildenden profitieren davon. Sie üben Präsentationstechniken und ihre Ausbilder bekommen eine Rückmeldung, wie sie diese umgesetzt haben.
Für die EGT war diese Aktion auch eine gute Gelegenheit, sich jungen Menschen vorzustellen, denn gerade im technischen Bereich ist es nicht immer einfach, Auszubildende zu finden. „Wir legen auch schon beim Praktikum Wert darauf,  junge Menschen in den Bereichen einzusetzen, die sie interessieren“, erklärt der Leiter der Unternehmenskommunikation, Martin Marx. Es sei niemandem damit gedient, Praktikanten, die sich für Technik interessieren, im kaufmännischen Bereich zu beschäftigen und umgekehrt.
Er hob die interessanten Werdegänge hervor, welche die verschiedenen Ausbildungen ermöglichen, bevor die Realschüler die Gelegenheit hatten, den Auszubildenden gezielt Fragen zu stellen. Einige Schülerinnen und Schüler erkundigten sich, wie ein Praktikum bei der EGT verläuft, andere wollten wissen, wie die Chancen auf einen Ferienjob stehen. Dabei wurde nicht nur nach den Bedingungen wie Mindestalter und schulische Voraussetzungen gefragt, sondern auch schon ganz konkret nach Inhalten oder Dingen, über die sie bei der Präsentation gestolpert sind: „Was ist ein Trafo?“ wollte eine Schülerin beispielsweise wissen und erfuhr, dass mit einem Transformator, so die vollständige Bezeichnung für die Abkürzung, elektrische Spannungen umgewandelt werden.

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