Fair-Trade-Turnier als Schulprojekt

20.07.2017

Fair-Trade-Turnier als Schulprojekt

Wirtschaften, Verwalten und Recht (TOP WVR) nennt sich ein themenorientiertes Projekt, das fester Bestandteil des baden-württembergischen Bildungsplans für Realschulen ist. Was sich so dröge anhört, kann aber durchaus Spaß machen, wie die achten Klassen von Realschule und WerkRealschule der Zinzendorfschulen bewiesen haben: Sie entschieden sich dafür, ein Fußball-Turnier für die Klasse 5-7 auszurichten und zwar ganz im Zeichen des fairen Handels.

Zur Stärkung der Spieler und Zuschauer gab es frisches Obst und Gemüse aus regionalem oder fairem Handel, auch bei der Wahl des Brötchenlieferanten und des Fleischers, der die Würstchen lieferte, schauten die Schülerinnen und Schüler genau hin und prüften mehrere Anbieter auf ihre Nachhaltigkeit hin, bevor sie sich für einen entschieden. Die Herkunft der angebotenen Lebensmittel haben sie genau dokumentiert.
Natürlich waren auch die Fußbälle, mit denen die Schülerinnen und Schüler spielten, aus fairer Produktion: Der örtliche Eine-Welt-Laden Ujamaa hatte den Zinzendorfschulen die goldfarbenen Bälle mit dem GEPA-Logo - genau wie die Schokoriegel, die bei einem Gewinnspiel winkten - zum Einkaufspreis überlassen. Weitere Gewinne waren Gutscheine der örtlichen Cafés sowie des Soccer-Centers. „Das haben die Schülerinnen und Schüler alles selbst organisiert“, erklärte die Klassenlehrerin der 8W, Sr. Pfeiffer.
Es traten aus jeder Klasse zwei Mannschaften an, wobei die fünften Klassen gegeneinander spielten und die siebenten gemeinsam mit der 6r in einem separaten Turnier startete. Die beiden Siegermannschaften durften ihre Bälle behalten. Trotz des Regens hatten alle viel Spaß bei dem Turnier.

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