Wirtschaftsgymnasiasten navigieren durch den Berufe-Dschungel

18.05.2011

Wirtschaftsgymnasiasten navigieren durch den Berufe-Dschungel

Zinzendorfschüler lassen sich vom Berufsnavigator der Volksbank-Stiftung beraten

Rund 350 verschiedene Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland, von der Asphaltbauerin bis zum Zupfinstrumentenmacher, hinzu kommt eine kaum zu überschauende Anzahl verschiedener Studiengänge von African Language Studies über friesische Philologie bis zur Zukunftsforschung.

Damit die Arbeit über Jahrzehnte Freude macht, ist es wichtig, dass sich junge Menschen rechtzeitig über die passende Berufswahl Gedanken machen. In Zusammenarbeit mit demWirtschaftsgymnasiumder Zinzendorfschulen und dem Wirtschaftsgymnasium Donaueschingen hat die Stiftung der Volksbank einen Berufsnavigator angeboten. Diese von Experten unterstützte Orientierungshilfe sondiert die Stärken der Schülerinnen und Schüler. In kleinen Gruppen arbeiteten die Zwölftklässler zusammen und beantworteten anonym 50 Fragen über sich und ihre Mitschüler. Hierbei ging es beispielsweise um Flexibilität, Allgemeinbildung, Merkfähigkeit, Führungsqualität und Kreativität.

Die einzelnen Fragen wurden bewertet und führten zu einer Auswahl von acht Berufen und Studiengängen pro Teilnehmer. In der anschließenden Beratung erklärte ein Experte den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Berufe, sondern auch, wie und wo sie diese am besten erlernen können.

Wer von den Wirtschaftsgymnasiasten sich für eine Karriere im Finanzwesen interessierte, konnte gleich vor Ort erste Kontakte knüpfen. Zu den Berufsfindungs-Workshops hatte die Volksbank an zwei Tagen insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler in ihre Räumlichkeiten in Donaueschingen eingeladen. „Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen in unserem Land“, so Sybille Friedrich vom Kuratorium der Stiftung der Volksbank eG. Daher seien Investitionen in junge Menschen, die vor der entscheidenden Frage stehen, für welchen Beruf oder für welches Studium sie sich entscheiden sollen, ganz besonders wichtig. Daher hat die Stiftung die Kosten für das Projekt übernommen.

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