JOBwärts! - die Berufsfindungsmesse

Mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland, die Zahl der dualen Studiengänge steigt stetig. „Es gab noch nie ein so vielseitiges Angebot an beruflicher Ausbildung wie heutzutage“, sagte Schulleiter Br. Treude bei der Eröffnung der Berufsfindungsmesse JOBwärts! „ Wir versuchen mit der Messe eine Schneise in das Dickicht der Möglichkeiten zu schlagen, damit die Jugendlichen sehen, was für sie sie in Frage kommt.“

Diese Chance wurde rege angenommen, sowohl von Zinzendorfschülern als auch von Schülerinnen und Schülern anderer Schulen. „Ich bin noch unschlüssig, ob ich einen technischen Beruf ergreifen sollte, oder lieber etwas im sozialen Bereich mache“, sagte Hannah aus der zehnten Klasse des Gymnasiums. Ihr ging es darum, so viele Informationen wie möglich zu sammeln.

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Ihr Mitschüler Elias ist noch allem gegenüber offen. Er war in Begleitung seines Vaters auf der Messe. „Das ist perfekt“, sagte Leopold Jerger, „ich finde das Angebot richtig gut. Hier wird wieder einmal verdeutlicht, dass die Zinzendorfschulen ihrem Motto ‚Mehr als Schule!‘ immer wieder gerecht werden.“Rund 40 Aussteller haben keine Mühen gescheut, um den Jugendlichen nahezukommen. Information stand im Vordergrund und die sah manchmal auch ganz praktisch aus. So konnten die Jugendlichen an vielen Ständen selbst aktiv werden, wurden an anderen vor laufender Kamera interviewt oder konnten ein Polaroid-Bild von sich machen lassen. Auszubildende hatten zum Teil ihre Werkstücke mitgebracht und erklärten, wie der Alltag im Beruf aussieht. Andere Berufe konnten sich die Messebesucher anhand von 3-D-Brillen ansehen, MINT-Berufe gab es in dem Discover-Industry-Truck zu erkunden.

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In gut besuchten Workshops erfuhren Jugendliche, worauf sie beim Bewerbungsgespräch achten müssen oder welche Möglichkeiten sie haben, sich ihren Auslandsaufenthalt selbst zu finanzieren.
Der neue Programmpunkt der Berufsfindungsmesse, JOBinside, brachte spannende Einblicke in die Welt der Justiz, der Medien und der Bits & Bytes. Serhan Sidan, Inhaber der Werbeagentur .mattomedia, riet Interessenten dazu, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Seine Arbeit werde nicht an den schönsten Entwürfen gemessen, sondern am Erfolg, und manchmal sei ein einfacher Fresszettel erfolgreicher als ein Hochglanzprospekt.

Das Vorurteil, dass ein Jurastudium sehr trocken ist, entspräche zwar der Wahrheit, verriet der Vorsitzende Richter am Landgericht a.D., Waldemar Weiss, „Aber wenn es dann losgeht, macht es richtig Spaß.“ Dennoch riet er jungen Menschen, sich für das Studium lieber Zeit zu nehmen – das sei für die Persönlichkeitsentwicklung von Vorteil.

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Sebastian Otto von der EGT Unternehmensgruppe berichtete, wie vielseitig die Welt der IT ist. „Es ist längst nicht mehr ein Beruf nur für Nerds.“ Während IT-Techniker früher ausschließlich vor dem Rechner arbeiteten, gehe es heutzutage um vielschichtige Prozesse bis hin zur Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität.

Auch für Eltern gab es einen Vortrag, in dem sie erfuhren, wie sie ihre Kinder am besten bei der Berufswahl unterstützen.

Wer die ganzen Informationen erst einmal sacken lassen musste, konnte im Messecafé bei Kaffee & Kuchen, Kaltgetränken und belegten Brötchen wieder Kräfte sammeln. Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen hatten die kulinarische Versorgung übernommen.

Das war die Berufsfindungsmesse JOBwärts! 2018 an den Zinzendorfschulen in Königsfeld

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