JOBwärts! - die Berufsfindungsmesse

Die JOBwärts! 2020 muss aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden.

Wir nutzen die Zeit und arbeiten an Neuerungen und Optimierungen. Unter anderem möchten wir das Angebot erweitern und suchen daher zusätzliche Ausstellerfirmen für folgende Bereiche: Labortechnik, Psychologie/sozialer Bereich, Wirtschaftsmathematik/Wirtschaft, Mechanik, Systemelektronik, Automobilbereich, Design und Umwelttechnik.

Kontaktieren Sie uns, falls Sie in diesen Bereichen Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten anbieten können und Interesse als Aussteller an unserer Berufsfindungsmesse haben.

Kontakt:

Cristina Duran
Tel.: 07725 / 9381-72
E-Mail: duran_at_zinzendorfschulen.de


Ausbildung, Studium, beides oder doch erst mal ein Auslandsjahr? Die Berufsfindungsmesse der Zinzendorfschulen hat auch in ihrer neunten Auflage wieder dafür gesorgt, dass junge Menschen aus der Region ein Stück weit mehr Klarheit über ihre berufliche Zukunft gewonnen haben.

Sie konnten sich an rund 40 Ständen über Berufe und duale Studiengänge in verschiedensten Branchen informieren – sei es im sozialen oder technischen, kaufmännischen oder handwerklichen Bereich. „Ich bin froh, dass wir ein so breites Spektrum bieten können“, sagte die Schulleiterin Sr. Biederbeck bei der Begrüßung der Aussteller. Zum ersten Mal wurde die JOBwärts! in diesem Jahr klimaneutral gestaltet.

Neben Firmen, die schon seit Jahren dabei sind, waren auch wieder einige neue Aussteller gekommen. „Man hört viel von der Messe, sie hat einen guten Ruf“, meinte Alexandra Kapitza, Ausbildungsreferentin der Firma Metz Connect aus Blumberg. Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH aus Waldmössingen ist gekommen, weil sie massiv ihre Ausbildung ausbaut.

JOBwärts!
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Auch die Zinzendorfschulen selbst stellten sich als Arbeitgeber und Ausbildungsstelle vor: Für die schuleigenen Großküche wird derzeit ein Koch-Auszubildender gesucht und die Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik bilden Erzieher- bzw. Jugend- und Heimerzieher aus.

Dass in einer Klinik nicht ausschließlich eine Ausbildung im sozialen Bereich möglich ist, sondern auch ein kaufmännischer Beruf erlernt werden kann, erfuhren die Besucher beispielsweise am Stand des Offenburger Klinik-Betreibers Mediclin.

Die Aussteller haben sich einiges einfallen lassen und die Besucher durften oft auch selbst aktiv werden und spielen - etwa mit der Roboter-Robbe der Hochschule Furtwangen, die speziell für den Einsatz mit Demenzkranken programmiert wurde, oder am Flipper, den die Auszubildenden bei Kern-Liebers selbst entworfen haben. „Wir haben von der Budget-Planung bis zu den mechanischen und elektrischen Bauteilen alles selbst gemacht“, sagt Lukas Bihlmaier, auszubildender Werkzeugmacher im 3. Lehrjahr. Auch viele andere Betriebe haben ihre Auszubildenden mitgebracht, denn mit ihnen reden die Schüler meist unbefangener und auf Augenhöhe.

Aber nicht nur junge Menschen und deren Eltern kamen zur JOBwärts!, um sich über berufliche Perspektiven zu erkundigen, auch vereinzelte Bürger aus Königsfeld waren einfach aus Neugierde vorbeigekommen. „Wir finden es großartig“, sagte ein Rentner-Ehepaar, „es wird eine tolle Auswahl geboten. Zu unserer Schulzeit gab es so etwas leider noch nicht.“

JOBwärts!
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„Die jungen Leute haben tatsächlich Interesse“ freute sich Ausbildungsleiter Thomas Gniech von der Burger Group, die auch zum ersten Mal bei der JOBwärts! vertreten war. Seine Kollegin vom Öschberghof freute sich über die ansprechende Atmosphäre: „Es ist mir viel lieber, ich führe nur vier Gespräche mit Jugendlichen, die echtes Interesse haben als 40 oberflächliche“, meinte Stefanie Preis. Sie hatte einen Workshop über die Karriere in der Hotellerie angeboten, der Kinderarzt Christoph Merzkirch berichtete am eigenen Beispiel über den Arztberuf, der weltweit Türen öffnet. So konnte er während einer seiner Famulaturen beim FC Bochum in die Sparte Sportmedizin hineinschnuppern, eine weitere absolvierte er im Entwicklungsdienst in Äthiopien.

Ebenfalls als sehr vielseitig schilderten Polizeihauptkommissarin Ulrike Widmann und ihre Kollegin Ann-Sophie Kerstin ihre Ausbildung und ihren Beruf mit Einsatzmöglichkeiten von der Hundestaffel über die Hubschrauberpiloten bis zur Ballistik. Die Workshopteilnehmer durften sogar Fingerabdrücke von einem Glas nehmen und die 20 bis 25 Kilo schwere Schutzausrüstung anprobieren.

Für Eltern gab es einen speziellen Workshop, in dem sie erfuhren, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können. Besucher und Aussteller waren zufrieden und die Vorstellung von ihrer Zukunft sieht nun für einige Jugendliche etwas klarer aus.

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