Mal ernst mal heiter – angehende Erzieher präsentieren Bühnentechniken

27.06.2014

Mal ernst mal heiter – angehende Erzieher präsentieren Bühnentechniken

Die Themen des Vortragsabends waren so unterschiedlich wie die Ausbildung zum Erzieher an den Zinzendorfschulen breitgefächert ist: Schülerinnen und Schüler derFachschule für Sozialpädagogik sowie des Berufskollegs für Praktikantinnen und Praktikanten haben ihren Lehrern, Eltern und Mitschülern präsentiert, was sie in den Wahlfächern Theaterpädagogik und Musizieren mit Kindern im laufenden Schuljahr gelernt haben.
 „In der theaterpädagogischen Arbeit geht es meist darum, eigene Themen anstelle von fertigen Stücken selbstständig zu dramatisieren“, erklärte der Theaterpädagoge Br. Knieß, unter dessen Anleitung die Schülerinnen und Schüler mit „Mike“ ein Stück über die Schwierigkeit des Loslassens entwickelt haben. Hier verunglückt ein Schüler tödlich, in der Klassengemeinschaft entsteht eine große Leere.
Besonders schwer ist es für seine Freundin Jessie. Für sie ist Mike nach wie vor präsent, sie spricht und telefoniert mit ihm, geht mit ihm ins Kino und plant sogar einen gemeinsamen Urlaub mit dem Verstorbenen. Ihre Freunde sind von diesem Verhalten sehr verunsichert und distanzieren sich. Sehr genau haben die angehenden Erzieher diese schwierige Situation, die jederzeit jeden treffen kann, analysiert und sehr berührend auf die Bühne gebracht.
Ein guter Ausgleich zu dem ernsten Thema war das heitere Rhythmical, das die andere Gruppe unter der Leitung von Sr. Grässlin entwickelt hatte und gleich im Anschluss zeigte. „Im Wahlfach Musizieren mit Kindern lernen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher, sich Abläufe zu merken und zu organisieren, was sie für eine Aufführung benötigen -  von den Kostümen über die Requisiten bis zur Musik.“
Dass sie diese Techniken schon sehr gut beherrschten, zeigten die Schüler der beruflichen Zinzendorfschulen mit dem Stück „Die zertanzten Schuhe“, in dem die sechs tanzwütigen Prinzessinnen Nacht für Nacht jedes Paar Schuhe im Regal durchtanzen und damit das Königsreich Zandolan in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Selbst der hofeigene Schuster kommt mit seinen Reparaturen nicht gegen den Verschleiß der Fußbekleidung an. Der König ist „not amused“, Rettung naht erst, als eine der Prinzessinnen den Schuhmacher ehelicht und ihre Schwestern paketeweise Schuhe, die dieser herstellt, in die ganze Welt verkaufen. Um sie kaputt zu tanzen, bleibt ihnen dadurch keine Zeit mehr. So floriert das Königreich wieder und am Ende schreien sie vor Glück!

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