Viertklässlerparty gewährt spannende Einblicke in die Zinzendorfschulen
04.02.2026
Einen umfassenden Überblick über Realschule und Gymnasium der Zinzendorfschulen verschafften sich zahlreiche Grundschulkinder und ihre Eltern bei der traditionellen Viertklässlerparty. Im Haus Katharina von Gersdorf präsentierte die Schulleitung die Besonderheiten des Schulwerks, dessen pädagogischer Schwerpunkt darauf liegt, jedes Kind als individuelle Persönlichkeit wahrzunehmen und zu begleiten.
Die Pädagogische Gesamtleiterin Erdmuthe Terno, Realschulleiter Tobias Frasch sowie die Leiterin des Zinzendorfgymnasiums, Julia Vogt, erläuterten die unterschiedlichen Bildungswege. Ein zentrales Thema war der christlich geprägte Schulalltag: Elemente wie die „Stillen fünf Minuten“ zu Unterrichtsbeginn, der Morgensegen und der „Raum der Stille“ bieten Rückzugsorte im oft hektischen Alltag. Zudem wurde die traditionelle Anrede der Lehrkräfte als „Bruder“ und „Schwester“ erklärt – ein Zeichen dafür, dass sie sich bewusst als Lernbegleiter der Schülerinnen und Schüler verstehen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf den Profilen des Gymnasiums: Neben Spanisch als zweiter Fremdsprache, Naturwissenschaft und Technik (NwT) sowie Kunst und Mediendesign informierte die Schulleitung über das neue Musikprofil ab dem kommenden Schuljahr. Wie sehr Musik und Theater das Selbstbewusstsein stärken, bewiesen neben den Auftritten von Unterstufenorchester und -chor auch eine kurze englische Theatervorführung.
Während die Eltern sich über Unterstützungsangebote, die Ganztagsbetreuung im Lerncampus, die schulzweigübergreifende Gemeinschaft und die geplante neue Sporthalle informierten, erkundeten die Viertklässler mit der SMV das Gelände. Sie staunten über Chemie-Experimente, lernten das Kunstatelier kennen und tobten sich beim Spielen aus. Pizza und Donuts sorgten dabei für das leibliche Wohl.
Viele Familien nutzten im Anschluss die Gelegenheit für persönliche Gespräche und vereinbarten Aufnahmetermine. „Mich überzeugen vor allem die kleinen Klassen und die sehr engagierten Lehrkräfte“, resümierte Julia Koch aus Villingen, deren Tochter bereits die Schule besucht und die jetzt für ihren Sohn einen Schulplatz sucht. „Die Kinder werden hier als Mensch wahrgenommen.“



























