Angehende Erzieherinnen und Erzieher in der Blauen Moschee
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Interreligiöses Lernen: Exkursion in die Blaue Moschee Villingen - Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen Schule Schulleben

Interreligiöses Lernen in der Praxis: Exkursion in die Blaue Moschee Villingen

Angehende Erzieherinnen und Erzieher entdecken islamische Kultur und Dialog

Angehende Erzieherinnen und Erzieher entdecken islamische Kultur und Dialog

Interreligiöses Lernen spielt im Fach Religionspädagogik an den Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen eine zentrale Rolle. Schließlich werden viele der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie Jugend- und Heimerzieher später einmal mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Konfessionen arbeiten. Daher unternahmen Sr. Brodrick und Sr. Fischer mit den Klassen 1BKSP1 und 2BKSW2, eine Exkursion in die Blaue Moschee in Villingen

Ein Mitglied des Vorstands sowie ein Beauftragter für den interreligiösen Dialog führten die Gruppe durch die Räumlichkeiten, erklärten die Besonderheiten des islamischen Glaubens und beantworteten zahlreiche Fragen. Die Auszubildenden interessierten sich unter anderem dafür, ob muslimische Kinder in Kindertagesstätten an christlichen Gebeten teilnehmen dürfen. Da Kinder in diesem Alter noch nicht an die religiösen Vorschriften gebunden sind, sei dies unproblematisch. Dennoch gelte auch für sie die Religionsfreiheit – sie dürfen nicht zum Gebet gezwungen werden.

Darüber hinaus fragten die Auszubildenden, ob sie aus reinem Interesse am Gebet teilnehmen könnten. Dies sei jederzeit möglich. Allerdings müssten Besucherinnen und Besucher vor dem Betreten der Moschee die Schuhe ausziehen. In der Blauen Moschee beten Frauen auf der Empore, während die Männer im unteren Bereich Platz nehmen.
 

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