Von den 37 Absolventinnen und Absolventen haben zwölf eine 1 vor dem Komma erreicht.
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Schule

Abiturienten der beruflichen Zinzendorfgymnasien feierlich verabschiedet

Zwölf Einser-Abschlüsse, einer sogar mit der Traumnote 1,0

Von den 37 Absolventinnen und Absolventen haben zwölf eine 1 vor dem Komma erreicht, Leonie Reiser (1. Reihe, 4. von rechts) durfte sich sogar über die Traumnote 1,0 freuen.

Mit einem fröhlichen Gottesdienst wurden die Abiturientinnen und Abiturienten der beruflichen Zinzendorfgymnasien im Kirchensaal der Brüdergemeine feierlich verabschiedet. Unter dem Motto „Aufbruch ins Ungewisse“ markierte der Tag den Abschluss eines Lebenskapitels und den Beginn eines neuen.

Von den 37 Absolventinnen und Absolventen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und des Wirtschaftsgymnasiums haben zwölf eine 1 vor dem Komma erreicht, Leonie Reiser durfte sich sogar über die Traumnote 1,0 freuen. 

Die Jahrgangsstufe 1 der beruflichen Gymnasien war maßgeblich an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, die musikalische Umrahmung übernahm die Jazz- und Popband der Schule.

Eine Schülerin brachte es auf den Punkt: „Ein Kapitel ist beendet, ein neues öffnet sich – und niemand kann heute sagen, was euch in fünf Jahren wichtig ist.“

In ihrer Rede griff die Pädagogische Gesamtleiterin Erdmuthe Terno immer wieder auf das Grimm’sche Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ zurück und gab den Schulabgängerinnen und -abgängern einen Rat mit auf den Weg: Wer sich vor lauter Sorgen, was alles passieren könnte, davon abhalten lässt, in die Welt zu gehen, verpasse etwas. Sie oder er „Verpasst, andere Länder und Lebensentwürfe kennenzulernen. Vor allem verpasst sie oder er, trotz der Angst etwas zu wagen.“

Gleichzeitig mahnte sie zur Vorsicht: Manches müsst ihr auch wirklich nicht ausprobieren. Es ist sogar sehr klug, einiges nicht zu tun.“ Sie appellierte an die jungen Erwachsenen, ihr eigenes Leben zu probieren und auch an die Eltern, sie gehen zu lassen. So wie der jüngere Bruder im Märchen mehr Anerkennung, Zutrauen und Wärme von zu Hause gebraucht hätte, so hätte dem Älteren vielleicht ein kleiner Schubs gutgetan. „Geh doch mal, probier dein eigenes Leben.“ „Ja, du kannst viel, du wirst auch lernen, mit Unsicherheit umzugehen. Das trauen wir dir zu.“

Schließlich bedeute das Wort „Abiturienten“ seinem lateinischen Ursprung nach so viel wie „die, die weggehen“. Ein passendes Bild für diesen Tag, an dem die Absolventinnen und Absolventen den nächsten Schritt in ihr Leben wagen.
 

Auch an den beruflichen Gymnasien wurden wieder jede Menge Preise verliehen.
 Die Amos-Comenius-Medaille für besondere Leistungen im Fach Pädagogik und Psychologie ging an Liz Stadelmann. Auch Leonie Reiser überzeugte in dem Fach mit ihren Leistungen und bekam dafür den Preis der Heidehof-Stiftung. Darüber hinaus wurden ihr Preise in Biologie, Deutsch, Spanisch und Sport verliehen und sie wurde für die Studienstiftung nominiert. Der Ökonomiepreis von Südwestmetall ging an Muriel Munzinger, die ebenso den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker bekam. Der Abiturpreis des Vereins für Socialpolitik für Wirtschaftswissenschaften ging an Nik Obergfell. Für sein Soziales Engagement wurde Leon Herrmann mit dem Preis des Elternbeirats ausgezeichnet, den Fachpreis Kunst konnte Jara Schuhmacher mit nach Hause nehmen. Einen Sonderpreis bekam Leon Ziolko dafür, dass er in den gesamten drei Jahren am beruflichen Gymnasium keine einzige Stunde gefehlt hatte.


Die Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums
Bastian Bresinski, David Faller, Jonas Felde, Jones Folwaczny, Mika Gilbert, Henrik Kern, Finn Merkel, Muriel Munzinger, Nik Obergfell, Colin Thome, Louis Weißer, Leon Ziolko. 


Die Absolventinnen und Absolventen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums
Fiona Amadio, Nora Anders, Mia Asker, Zuzanna Barchanowska, Paula Bilharz, Karina Dieterle, Leon Herrmann, Amelie Jäger, Paula Kopp, Juli Mankiewicz, Antonia Morath, Daniel Ottinger, Kiara Pavrlisak, Leonie Reiser, Anna Renz, Noemi Rescigno, Mia Scharff,  Leonie Schlenker, Sarah Schlenker, Iain Alistair Schon, Jara Schuhmacher, Liz Stadelmann, Luisa Teutsch, Annik Weiher, Katherina Zinell.

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Preise für besondere Leistungen gingen an Jara Schuhmacher, Leon Ziolko, Leon Herrmann, Liz Stadelmann (hintere Reihe von links), Nik Obergfell, Leonie Reiser und Muriel Munzinger (vordere Reihe von links).
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